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NABU Gruppe VG
Bellheim
Umweltpreis für NABU
Bellheim
- 25.09.2008
Die ehrenamtlichen
Naturschützer des NABU Bellheim wurden am vergangenen
Sonntag im Rahmen des Gollenbergfestes vom ÖDP
Gemeindeverband für ihren unermüdlichen Einsatz im
Naturschutz mit einem Umweltpreis ausgezeichnet. Rüdiger
John, Vorsitzender des ÖDP Gemeindeverbandes, bedankte
sich in einer kleinen Ansprache für das Engagement und
überreichte Joachim Zürker vom NABU eine Ehren-Urkunde.
Ebenfalls gratulierten der Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Dieter Adam und der erste
Kreisbeigeordnete Strunk.

Die Aktiven der NABU-Gruppe Bellheim
(Foto: Silvana
Stockhausen)
Anschließend verteilte der
NABU an die Gäste Wildblumensamen und wies mit dieser
kleinen Geste darauf hin, dass jeder etwas zum Erhalt der
Artenvielfalt tun kann. An der Apfelpresse der NABU
Regionalstelle zeigte sich, dass Naturschutz auch Spaß
macht und schmeckt. Hier konnten sich die Kinder aus
Bioäpfeln von lokalen Streuobstwiesen ihren eigenen Saft
pressen. Der Kommentar der Kinder war kurz und
überzeugend: „superlecker!“

Die FÖJ - Teilnehmerin Nina Ruckteschler mit
begeisterten
Kindern beim Apfelpressen
Die ÖDP verleiht den
Umweltpreis im Abstand von zwei bis drei Jahren an
nachhaltig und umweltfreundlich arbeitende Unternehmen
oder Vereine, 2003 ging er an die Aktion Pfalzstorch.
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Tunnel für die Mauersegler
Nisthilfen-Projekt des NABU an der Hauptschule in Bellheim
Das Gerüst
an der Bellheimer Hauptschule, deren Fassade gerade renoviert
wird, inspirierte Peter Rüffel und Joachim Zürker von der
NABU-Gruppe Bellheim. „Da käme man ja leicht in die Schwindel
erregende Höhe, in der Mauersegler nach Brutplätzen suchen“, so
die Idee. Für diesen Zugvogel, der als Kulturfolger gerne in der
bebauten „Felsenwelt“ der Menschen lebt, gehen im Zuge von
Renovierungen immer wieder Brutplätze wie Nischen und Hohlräume
an Häusern verloren. Nicht so in Bellheim: Nach Absprache mit
der zuständigen Architektin und dem Leiter der Hauptschule
schwangen sich die Naturschützer am Gründonnerstag gemeinsam mit
dem Mauersegler-Experten Martin Grund vom NABU Neustadt auf das
Gerüst und entfernten 8 Lüftungseinsätze aus der Wand. Diese
wurden durch Holztafeln mit Einfluglöchern für die Mauersegler
ersetzt. NABU-Mitglied Walter Frey hatte in einer Nachtschicht
eigens diese Holztafeln mit den tunnelförmig verlängerten
Einfluglöchern konstruiert. Nach der vollständigen Renovierung
ragen diese eckigen „Tunnel“ durch die Außendämmung der Fassade.
Von außen werden lediglich die Einfluglöcher zu sehen sein. Im
Inneren der Schule werden demnächst pünktlich zur Ankunft der
„Sommervögel“ die Nistkästen montiert.

Peter
Rüffel ersetzt die Lüftungseinsätze durch Bretter mit
Einfluglöchern für die Mauersegler. (Foto: Joachim Zürker)
Mit den
Schwalben verbindet die Mauersegler mehr die Flugweise als die
Genetik. Sie sind näher mit dem Kolibri verwandt und besorgen
nicht nur die Nahrungsaufnahme, sondern auch die Paarung und die
Suche nach Nistmaterial in der Luft. Sie schlafen sogar dort und
halten sich nur während der Brutsaison - Anfang Mai bis Ende
Juli - zeitweise auf „festem Grund“ in ihren Nestern auf. Warmen
Sommerabenden verleihen die Mauersegler mit ihrem „Sri-sri-sri“
eine mediterrane Note. Im August ziehen sie bereits wieder gen
Süden.
Obwohl
Mauersegler nur kurze Stummelbeine haben, die sich zum Laufen
nicht eignen, können gesunde Tiere dennoch problemlos vom Boden
starten. „Die Mär, dass sie das nicht können, stammt wohl daher,
dass meist verletzte Tiere oder noch nicht flügge Jungvögel am
Boden gefunden werden“, so Martin Grund. Diesen sollte man
übrigens niemals ‚Starthilfe’ geben, indem man sie in die Luft
wirft – dies endet meist in einer Bruchlandung, bei der sich die
Vögel lediglich neue, schwerere Verletzungen zuziehen.
Infos
über Aufzucht und Pflege von Mauerseglern:
Das
NABU-Projekt „Mauerseglerschulen“:
www.nabu-mauerseglerschulen.de
http://www.swift.mynetcologne.de/home.htm

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Schwalben willkommen!
NABU montiert Nester und
Kotbretter an der Grundschule in Zeiskam
Kinder und
Lehrer der Grundschule Zeiskam sind gleichermaßen stolz auf die
40 Mehlschwalbennester an der Hauswand. Doch der herabfallende
Kot bereitete in den vergangenen Jahren in der Brutzeit immer
wieder Probleme.
Der
Naturschutzbund Bellheim beschloss, hier Abhilfe zu schaffen. Da
die Aktion in luftigen 8 Metern Höhe stattfinden sollte, bauten
Joachim Zürker, Matthias Brock und Peter Rüffel am vergangenen
Freitag ein fahrbares Gerüst auf - bei Wind und strömendem Regen
kein ganz ungefährliches Unterfangen. Samstag montierten Zürker
und Rüffel zusammen mit Klaus Weiß nicht nur 35 Meter
Kotschutzbretter, sondern auch 8 zusätzliche Kunstnester. Diese
wurden im Rahmen der landesweiten Aktion „Schwalben willkommen“
vom NABU Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt. Sie sind für
die Schwalben hilfreich, da diese im Dorf mit seinen zumeist
asphaltierten Straßen nur noch wenig feuchten Lehm als
Baumaterial finden. Da die Aktion den ganzen Tag andauerte,
sorgten Beate Gaab und Fritz Riemer für eine Stärkung der
„Arbeiter“ mit Speis und Trank.
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Joachim Zürker und Klaus Weiß montieren die Kotbretter unterhalb
der Schwalbennester
(Foto: P. Rüffel)
Unterstützt
wurde die Aktion von der
Bellheimer Metallwerk GmbH, die unter
Mithilfe von NABU-Mitglied Dirk Weinheimer die langlebigen
"Kotbretter" aus feuerverzinktem Blech zur Verfügung stellte.
Die Firma Elektro Lutz (Bellheim) steuerte Schrauben und Dübel
bei, die Dachdeckerei Butz (Zeiskam) eine Leiter. Der NABU dankt
allen Unterstützern und Helfern.
Haben Sie
Schwalbennester an Ihrem Haus oder kennen Sie ein
„Schwalben-Haus“? Dann melden Sie
es dem NABU unter:
Tel. 06341 / 31628, E-mail:
NABU.Sued@NABU-RLP.de.
Ab 5 besetzten
Nestern gibt es eine Auszeichnung mit der „Schwalbenplakette“.
Bitte haben Sie
Verständnis dafür, dass der NABU keine Privathäuser mit
Kotbrettern ausstatten kann. Diese Aktionen sind sehr aufwändig
und können nur in Ausnahmefällen durch die Ehrenamtlichen
geleistet werden.

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NABU Bellheim pflegt Kopfweiden
Am
vergangenen Samstag, den 07.03.09 schnitt die NABU-Gruppe
Bellheim die Korbweiden an den Gräben in der Zeiskamer
Feldflur zurück. Früher wurden diese Flecht- oder Korbweiden
von den Zeiskamer Landwirten hauptsächlich zur Gewinnung von Anbindematerial für den Weinbau angepflanzt und gepflegt.
Nachdem diese Nutzungsform aufgeben wurde, drohten diese
Kopfweiden aus unserer Landschaft zu verschwinden. Einzelne
Privatpersonen und vor allem auch der NABU sorgen jedoch schon
seit Jahren dafür, dass diese für die Rheinebene so
charakteristischen Bäumchen nicht aus dem Landschaftsbild
verschwinden. Und so "nebenbei" sichern die Naturschützer mit
dem alljährlichen Schneiden von mehr als 50 (!) Weidenbäumchen
den Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren.


(Fotos: Joachim Zürker)
n den Weiden
bilden sich mit den Jahren Höhlungen und Nischen, in denen
eine Vielzahl von Vogelarten ihrem Brutgeschäft nachkommen
kann. Außerdem kann das anfallende Schnittgut als Osterschmuck
zur Dekoration des Hauseinganges genutzt werden. Aus den
Weidenruten lassen sich natürlich auch Weidentunnels und grüne
Zelte" bauen". Dazu brauchen die Zweige lediglich in den Boden
gesteckt werden. Die robusten Weiden treiben von ganz alleine
wieder aus. Übrigens: Der NABU gibt Weidenbündel gegen eine
kleine Spende zugunsten der Natur ab.
Kontakt:
Peter Rüffel 06347 / 608210 und Joachim Zürker 07272 / 9725633
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Vogelwinzlinge in unserer Verbandsgemeinde
Wenn man von einem Vogelwinzling hört, denkt man sicherlich
zuerst an den
kleinen Zaunkönig, der wie eine Maus durchs Unterholz und Hecken
schlüpft.
Dabei ist der Zaunkönig nicht der kleinste im Vogelreich.
Noch kleiner und leichter ist das Goldhähnchen, von welchem es
sogar zwei Arten gibt, nämlich das Sommer- und das
Wintergoldhähnchen (siehe Foto). Ganze 9 cm und gerade mal 6 Gramm bringen
diese Tiere auf die Briefwaage!

Text: und
Foto: Joachim Zürker
Die in Grüntönen gefärbten und je nach Art und Geschlecht mit
variierenden orange-gelben Überaugenstrich versehenen Winzlinge
leben vor allem in Nadel- und Mischwäldern unserer
Verbandsgemeinde und können ab und zu auch in waldnahen
Gärten angetroffen werden.
Es ist kaum zu glauben, dass die Sommergoldhähnchen sogar
Zugvögel sind und mit Ihrem "Federgewicht" in der Lage sind bis
in den warmen Süden zu fliegen, während die Wintergoldhähnchen
in der Lage sind den mitteleuropäischen Wintern zu trotzen.

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Entdeckungen bei einer NABU Pflegeaktion

Harlekin-Marienkäfer Raupe des Totenkopfschwärmers
(Fotos: Joachim Zürker)
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Einige Impressionen der Natur
in der Verbandsgemeinde
Bellheim...

Buchenwald mit
blühendem Bärlauch in der Hördter Rheinaue

Blütenreicher Feldrand
mit Kornblume und Kamille in der Gemarkung Zeiskam

"Raureiffrüchte"
(Fotos: Joachim Zürker)
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Biotopmanagement
Wir arbeiten an der
abwechslungsreich strukturierten Kulturlandschaft, die
Voraussetzung für den Artenreichtum ist. Heckenstreifen
und Streuobstbäume in der ausgeräumten Landschaft,
stehende und fließende Gewässer, Böschungen, Waldränder,
Grabenränder usw. genießen daher unsere besondere
Aufmerksamkeit



Der NABU Bellheim pflegt zahlreiche Gehölze in den
Feldfluren der Verbandsgemeinde (Fotos: Joachim
Zürker)
Wir helfen mit, dass im
Queichschwemmkegel die Wasserführung wieder funktioniert,
die früher für einen großen Artenreichtum gesorgt hat. So
erhalten und schaffen wir mit dem vorhandenen
Bewässerungssystem wieder Laichplätze für Amphibien und
Lebensmöglichkeiten für viele seltene Pflanzen und Tieren,
wie z. B. Libellen.
Wir legen Tümpel an, helfen
bei der Wiesenbewässerung mit und gewinnen zusammen mit
der Verwaltung in zähen Verhandlungen mit den Behörden
neue Möglichkeiten für eine bessere Wasserversorgung der
Gräben, nachdem die alten Wasserrechte zum Teil verfallen
sind.

Schließe an einem alten Graben in den Holzwiesen bei
normalem Wasserstand (oben) und während der Wässertage:
Der NABU engagiert sich für eine Wiederbelebung der alten
Wässer-Techniken, um Störchen einen Lebensraum zu bieten,
in dem sie reichlich Nahrung finden

Weißstörche und Silberreiher in den Zeiskamer Wiesen
(Foto: S. Kochenburg)
Wir arbeiten dabei eng
zusammen mit der Aktion Pfalzstorch, in der wir Mitglied
sind, denn diese Maßnahmen schaffen die Nahrungsgrundlage
für den Weißstorch.
Wir sichern zusammen mit
anderen Naturschützern die Brutplätze des Wachtelkönigs,
der weltweit vom Aussterben bedroht ist und seit drei
Jahren wieder bei uns brütet. Dazu müssen die Brutbereiche
ermittelt werden, wir müssen mit den betroffenen
Landwirten verhandeln und Zuschüsse für einen wirksameren
Schutz und eine bessere Entschädigung der Landwirte.

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Pflegemaßnahmen
Wir
betreuen die geschützten Landschaftbestandteile
"Zweiersee" und "Neue Sandkaut" Zeiskam und "In den
Haardtstücken" Ottersheim.
Wir haben,
zusammen mit der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde
Bellheim 40 Obstbäume in der Ausgleichsfläche "Im
Hässlich" in Bellheim gepflanzt.
Wir
schneiden regelmäßig ca. 40 Kopfweiden, 2 Weidenfelder und
Hecken zurück.
Wir
organisieren die Mahd der Streuobstwiesen oder mähen
selbst. Manchmal sind Entbuschungsmaßnahmen, wie
beispielsweise im Obstgebiet "Im Hässlich" Bellheim
notwendig.
Wir haben
ca. 450, zum Teil sehr seltene Obstbäume in ca. 50
verschiedenen Sorten auf Streuobstwiesen, entlang von
Bächen, Gräben und Wegrändern, mit Schwerpunkt Zeiskam,
gepflanzt. Dies beinhaltet Freischneidemaßnahmen,
Pflegeschnitt und Wässerung der Bäume.

Vom NABU Bellheim gepflanzte Obstbaumreihe (Foto: Joachim
Zürker)
Wir
versuchen zusammen mit dem Arbeitskreis "historische
Obstsorten der Pfalz" alte Obstbaumsorten zu erhalten, in
dem wir noch vorhandene Bäume in unserer Feldflur
bestimmen, Reiser zur Veredelung gewinnen, damit neue
Bäume heranziehen und wiederauspflanzen. Diese Sorten sind
oft widerstandfähiger als die neuen Ertragsobstsorten und
bieten vielen Tieren Lebensraum. Außerdem versuchen wir
die Rettung alter Sorten im Gelände "Im Hässlich", welche
durch den Sturm "Lothar" umgeworfen wurden (insgesamt 30
Bäume).

Naturnahe Bepflanzung einer
Verkehrsinsel in Zeiskam (Foto Beate Gaab)
Wir haben den Speierling,
Baum des Jahres 1993, wieder in unserer Verbandsgemeinde
eingebürgert.
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Joachim Zürker (links) u. Rüdiger Sinn in der privaten
Baumschule
Wir legen
Trockenmauern an, die Lebensraum für viele Insekten-,
Amphibien- und Reptilienarten bieten. NABU-Garten Grundschule Zeiskam.

Der NABU Bellheim vermehrt Saatgut, vor allem von
Wildformen alter Gartenpflanzen wie Ackerbreitsame (weiß
blühend) und Ackerschwarzkümmel (Nigella, blau blühend,
beide rechts und
Kornrade links. Samentüten können für 0,50 € bei der
Gruppe oder in der Regionalstelle gekauft werden.
(Fotos: Joachim Zürker)
Wir
betreuen über 200 Nisthilfen für Kleinvögel, Eulen,
Falken, Dohlen, Wildbienen, Hummeln und Fledermäuse. Viele
dieser Tierarten fehlt es immer noch gerade an solchen
Unterkünften. Betreuung heißt: Anbringen, Reinigen,
Reparieren der Nisthilfen und Erfassung der angetroffenen
Arten.

Junge Schleiereulen, wie hier in einem
NABU-Nistkasten, werden am Bein beringt, damit ihr Schicksal mitverfolgt
werden kann. (Foto: Joachim Zürker) |
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Öffentlichkeitsarbeit
Der
Naturschutzgedanke braucht eine breite Basis in der
Bevölkerung. Man kann nur schützen, was man kennt und
schätzt.
Wir
betreiben Natur- und Umweltbildung, z. B. mit Exkursionen,
Führungen zu verschiedenen Themen, speziellen Aktivitäten
für Kinder, Lehrerfortbildung, organisierte
Museumsbesuche, Rheinschifffahrt, Veranstaltungen wie der
"Tag der Artenvielfalt", Vorträgen u.v.m.

Kinderprogramm bei einem Fest der Forstverwaltung im
Bellheimer Wald: Bohren von Nisthilfen für Wildbienen
(Foto: Joachim Zürker)
Wir
betreiben Pressearbeit, indem wir in Amtsblatt und
RHEINPFALZ über aktuelle Themen informieren.
Wir
informieren über die Bedeutung von naturnahen
Gartenanlagen und führen dazu Verkaufsaktionen für
Wildblumensamen und Obstbäume durch. Dabei wurden vom NABU
mehr als 300 Obstbäume verkauft.
Wir haben
in Zeiskam einen NABU-Garten mit Infotafeln angelegt. Hier
werden unter anderem historische Obstsorten der Pfalz
weitervermehrt.
Wir
beteiligen uns am Vereinsleben der Ortsgemeinden, z.B. in
der Mitgestaltung der 1225-Jahr-Feier in Zeiskam durch
Betreiben einer eigenen Schänke, durchgehendem Programm
über die Festtage und Info über den NABU vor Ort.

Libellenexkursion des NABU Bellheim mit Klaus Weiß (Foto:
Joachim Zürker)

NABU-Stand: Info-Stand des NABU Bellheim bei einem Fest
von Landesforsten (Foto: Beate Gaab)

NABU Grillfest in Bellheim (Foto: Werner Kern)

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Politik
Wir geben
Impulse für eine Flurbereicherung in der intensiv
genutzten landwirtschaftlichen Fläche (Plan von 1991).
Wir sind
vertreten im Beirat für Landespflege des Kreises
Germersheim, in den Umweltausschüssen der Verbandsgemeinde
Bellheim und der Ortsgemeinde Ottersheim.
Wir haben
die "Interessengemeinschaft Queichwiesen" mitbegründet, in
der Naturschützer und Landwirte gemeinsam an der Erhaltung
der Queichwiesen durch landwirtschaftliche Nutzung
arbeiten. Wir sind aktives
(Gründungs-) Mitglied beim Verein "Südpfalz Mobil", der
sich als Gegenmaßnahme zu dem ständig anwachsenden
Straßenverkehr und Straßenbau die Förderung des
Öffentlichen Nahverkehrs zum Ziel gesetzt hat.
Wir nehmen
als "Träger öffentlicher Belange" im Rahmen von § 29
des Bundesnaturschutzgesetzes Stellung zu umweltrelevanten
Planungen (Straßenbau, Flächennutzungspläne usw.)

Auf dem Gelände des
zukünftigen Entwicklungs- und Versuchszentrums der Firma
Daimler-Chrysler werden in Zusammenarbeit mit der
Baumschule Ritthaler (Hütschenhausen) die zu fällenden
Obstbäume bestimmt und Reiser genommen, um neue Bäume der
gleichen Sorte daraus zu züchten (Foto:
Joachim Zürker)

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Wissenschaft
Wir arbeiten mit an der
landesweiten Erfassung von Tieren und Pflanzen (Meldung
von Beobachtungen, Nistkastenkontrolle).
_1.JPG)
Waldohreule in einer Korkenzieherweide. Der NABU ist
immer dankbar für Hinweise auf Schlafbäume dieser
prächtigen Eulen. (Foto: Joachim Zürker)
Wir nehmen im Rahmen unserer
Bachpatenschaft jedes Jahr eine biologische
Gewässergütebestimmung an der Queich vor.

Der Spiegelbach
ist ein vom Menschen angelegter Nebenarm der Queich.
(Foto: Joachim
Zürker)
Wir haben mit 40 Experten der
unterschiedlichsten Fachgebiete im Juni 2000 einen "Tag
der Artenvielfalt" durchgeführt, bei der innerhalb von 24
Stunden möglichst viele Tier- und Pflanzenarten in einem
6 km² umfassenden Gebiet unserer Verbandsgemeinde erfasst
wurden. Das Ergebnis dieses Biomonitorings wurde
bei der Feier des 20-jährigen Bestehens der NABU-Gruppe
Bellheim
veröffentlicht.
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