Verletzter, hilfloser  Vogel gefunden?  Infos hier ==>

 

 

 

Für Mensch und Natur -

Die NABU-Gruppe Bellheim stellt sich vor

  Aktivitäten des NABU Bellheim

 

  Ansprechpartner  
  Biotopmanagement  
  Pflegemaßnahmen  
  Öffentlichkeitsarbeit  
  Politik  
  Wissenschaft  

Träger des Umweltpreises der Gemeinde Zeiskam

Träger des Umweltpreises der ÖDP Bellheim

 

Der NABU in der Verbandsgemeinde Bellheim -

aktiv für Mensch und Natur

In unserer Verbandsgemeinde gibt es einiges für "Mensch und Natur" zu bewahren. Bei Kartierungen haben wir mehr als 150 Vogel-, 40 Libellen-, 6 Fledermausarten und zahlreiche Wildblumen und Heuschrecken ermittelt, darunter viele bedrohte Arten. Damit obliegt uns eine ganz besondere Verantwortung, nämlich die, diese Arten für die Zukunft zu bewahren. Unsere Aktionen sind sehr vielfältig: sie reichen von Maßnahmen für bedrohte Vogel-, Fledermaus- und Fischarten, verletzte Greifvögel, Anpflanzung von seltenen Obstsorten, Schnitt von Kopfweiden bis hin zur Reaktivierung der alten Bewässerungssysteme in den Queichwiesen.

Haben Sie Wünsche, Anregungen oder wollen Sie aktiv in die Naturschutzarbeit einsteigen? Zögern Sie bitte nicht, bei uns oder in der NABU Regionalstelle Südpfalz (Tel. 06341 / 31628) anzurufen - wir freuen uns über Ihr Interesse!

Ihr NABU Bellheim-Team

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Link zum Filmportal: Sehenswürdigkeiten der Pfalz

www.Pfalz-bewegt.de

 

Ansprechpartner

 

Joachim Zürker, Beate Gaab, Tel. 07272 / 972 5633, e-mail: Kontakt

Silvana Stockhausen

Bernd Busch, Tel. 07272 / 1724

Christiane und Pirmin Hilsendegen, Ottersheim, Tel. 06348 / 5362

Walter Frey, Ottersheim, Tel. 06348 / 1753, e-mail: Kontakt

 

NABU Gruppe VG Bellheim

 

Umweltpreis für NABU Bellheim - 25.09.2008

Die ehrenamtlichen Naturschützer des NABU Bellheim wurden am vergangenen Sonntag im Rahmen des Gollenbergfestes vom ÖDP Gemeindeverband für ihren unermüdlichen Einsatz im Naturschutz mit einem Umweltpreis ausgezeichnet. Rüdiger John, Vorsitzender des ÖDP Gemeindeverbandes, bedankte sich in einer kleinen Ansprache für das Engagement und überreichte Joachim Zürker vom NABU eine Ehren-Urkunde. Ebenfalls gratulierten der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dieter Adam und der erste Kreisbeigeordnete Strunk.

Die Aktiven der NABU-Gruppe Bellheim (Foto: Silvana Stockhausen)

Anschließend verteilte der NABU an die Gäste Wildblumensamen und wies mit dieser kleinen Geste darauf hin, dass jeder etwas zum Erhalt der Artenvielfalt tun kann. An der Apfelpresse der NABU Regionalstelle zeigte sich, dass Naturschutz auch Spaß macht und schmeckt. Hier konnten sich die Kinder aus Bioäpfeln von lokalen Streuobstwiesen ihren eigenen Saft pressen. Der Kommentar der Kinder war kurz und überzeugend: „superlecker!“

Die FÖJ - Teilnehmerin Nina Ruckteschler mit begeisterten

Kindern beim Apfelpressen

Die ÖDP verleiht den Umweltpreis im Abstand von zwei bis drei Jahren an nachhaltig und umweltfreundlich arbeitende Unternehmen oder Vereine, 2003 ging er an die Aktion Pfalzstorch.

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Tunnel für die Mauersegler

Nisthilfen-Projekt des NABU an der Hauptschule in Bellheim

Das Gerüst an der Bellheimer Hauptschule, deren Fassade gerade renoviert wird, inspirierte Peter Rüffel und Joachim Zürker von der NABU-Gruppe Bellheim. „Da käme man ja leicht in die Schwindel erregende Höhe, in der Mauersegler nach Brutplätzen suchen“, so die Idee. Für diesen Zugvogel, der als Kulturfolger gerne in der bebauten „Felsenwelt“ der Menschen lebt, gehen im Zuge von Renovierungen immer wieder Brutplätze wie Nischen und Hohlräume an Häusern verloren. Nicht so in Bellheim: Nach Absprache mit der zuständigen Architektin und dem Leiter der Hauptschule schwangen sich die Naturschützer am Gründonnerstag gemeinsam mit dem Mauersegler-Experten Martin Grund vom NABU Neustadt auf das Gerüst und entfernten 8 Lüftungseinsätze aus der Wand. Diese wurden durch Holztafeln mit Einfluglöchern für die Mauersegler ersetzt. NABU-Mitglied Walter Frey hatte in einer Nachtschicht eigens diese Holztafeln mit den tunnelförmig verlängerten Einfluglöchern konstruiert. Nach der vollständigen Renovierung ragen diese eckigen „Tunnel“ durch die Außendämmung der Fassade. Von außen werden lediglich die Einfluglöcher zu sehen sein. Im Inneren der Schule werden demnächst pünktlich zur Ankunft der „Sommervögel“ die Nistkästen  montiert.

Peter Rüffel ersetzt die Lüftungseinsätze durch Bretter mit Einfluglöchern für die Mauersegler. (Foto: Joachim Zürker)

Mit den Schwalben verbindet die Mauersegler mehr die Flugweise als die Genetik. Sie sind näher mit dem Kolibri verwandt und besorgen nicht nur die Nahrungsaufnahme, sondern auch die Paarung und die Suche nach Nistmaterial in der Luft. Sie schlafen sogar dort und halten sich nur während der Brutsaison - Anfang Mai bis Ende Juli - zeitweise auf „festem Grund“ in ihren Nestern auf. Warmen Sommerabenden verleihen die Mauersegler mit ihrem „Sri-sri-sri“ eine mediterrane Note. Im August ziehen sie bereits wieder gen Süden.

Obwohl Mauersegler nur kurze Stummelbeine haben, die sich zum Laufen nicht eignen, können gesunde Tiere dennoch problemlos vom Boden starten. „Die Mär, dass sie das nicht können, stammt wohl daher, dass meist verletzte Tiere oder noch nicht flügge Jungvögel am Boden gefunden werden“, so Martin Grund. Diesen sollte man übrigens niemals ‚Starthilfe’ geben, indem man sie in die Luft wirft – dies endet meist in einer Bruchlandung, bei der sich die Vögel lediglich neue, schwerere Verletzungen zuziehen.

Infos über Aufzucht und Pflege von Mauerseglern:

Das NABU-Projekt „Mauerseglerschulen“:

www.nabu-mauerseglerschulen.de

http://www.swift.mynetcologne.de/home.htm

Schwalben willkommen!

NABU montiert Nester und Kotbretter an der Grundschule in Zeiskam

Kinder und Lehrer der Grundschule Zeiskam sind gleichermaßen stolz auf die 40 Mehlschwalbennester an der Hauswand. Doch der herabfallende Kot bereitete in den vergangenen Jahren in der Brutzeit immer wieder Probleme.

Der Naturschutzbund Bellheim beschloss, hier Abhilfe zu schaffen. Da die Aktion in luftigen 8 Metern Höhe stattfinden sollte,  bauten Joachim Zürker, Matthias Brock und Peter Rüffel am vergangenen Freitag ein fahrbares Gerüst auf - bei Wind und strömendem Regen kein ganz ungefährliches Unterfangen. Samstag montierten Zürker und  Rüffel zusammen mit Klaus Weiß nicht nur 35 Meter Kotschutzbretter, sondern auch 8 zusätzliche Kunstnester. Diese wurden im Rahmen der landesweiten Aktion „Schwalben willkommen“ vom NABU Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt. Sie sind für die Schwalben hilfreich, da diese im Dorf mit seinen zumeist asphaltierten Straßen nur noch wenig feuchten Lehm als Baumaterial finden. Da die Aktion den ganzen Tag andauerte, sorgten Beate Gaab und Fritz Riemer für eine Stärkung der „Arbeiter“ mit Speis und Trank.

Joachim Zürker und Klaus Weiß montieren die Kotbretter unterhalb der Schwalbennester (Foto: P. Rüffel)

Unterstützt wurde die Aktion von der Bellheimer Metallwerk GmbH, die unter Mithilfe von NABU-Mitglied Dirk Weinheimer die langlebigen "Kotbretter" aus feuerverzinktem Blech zur Verfügung stellte. Die Firma Elektro Lutz (Bellheim) steuerte Schrauben und Dübel bei, die Dachdeckerei Butz (Zeiskam) eine Leiter. Der NABU dankt allen Unterstützern und Helfern.

Haben Sie Schwalbennester an Ihrem Haus oder kennen Sie ein „Schwalben-Haus“? Dann melden Sie es dem NABU unter:

Tel. 06341 / 31628, E-mail: NABU.Sued@NABU-RLP.de.

Ab 5 besetzten Nestern gibt es eine Auszeichnung mit der „Schwalbenplakette“.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der NABU keine Privathäuser mit Kotbrettern ausstatten kann. Diese Aktionen sind sehr aufwändig und können nur in Ausnahmefällen durch die Ehrenamtlichen geleistet werden.

NABU Bellheim pflegt Kopfweiden

Am vergangenen Samstag, den 07.03.09 schnitt die NABU-Gruppe Bellheim die Korbweiden an den Gräben in der Zeiskamer Feldflur zurück. Früher wurden diese Flecht- oder Korbweiden von den Zeiskamer Landwirten hauptsächlich zur Gewinnung von Anbindematerial für den Weinbau angepflanzt und gepflegt. Nachdem diese Nutzungsform aufgeben wurde, drohten diese Kopfweiden aus unserer Landschaft zu verschwinden. Einzelne Privatpersonen und vor allem auch der NABU sorgen jedoch schon seit Jahren dafür, dass diese für die Rheinebene so charakteristischen Bäumchen nicht aus dem Landschaftsbild verschwinden. Und so "nebenbei" sichern die Naturschützer mit dem alljährlichen Schneiden von mehr als 50 (!) Weidenbäumchen den Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren.

(Fotos: Joachim Zürker)

n den Weiden bilden sich mit den Jahren Höhlungen und Nischen, in denen eine Vielzahl von Vogelarten ihrem Brutgeschäft nachkommen kann. Außerdem kann das anfallende Schnittgut als Osterschmuck zur Dekoration des Hauseinganges genutzt werden. Aus den Weidenruten lassen sich natürlich auch Weidentunnels und grüne Zelte" bauen". Dazu brauchen die Zweige lediglich in den Boden gesteckt werden. Die robusten Weiden treiben von ganz alleine wieder aus. Übrigens: Der NABU gibt Weidenbündel gegen eine kleine Spende zugunsten der Natur ab.

Kontakt: Peter Rüffel 06347 / 608210 und Joachim Zürker 07272 / 9725633

 

Vogelwinzlinge in unserer Verbandsgemeinde

Wenn man von einem Vogelwinzling hört, denkt man sicherlich zuerst an den kleinen Zaunkönig, der wie eine Maus durchs Unterholz und Hecken schlüpft. Dabei ist der Zaunkönig nicht der kleinste im Vogelreich.

Noch kleiner und leichter ist das Goldhähnchen, von welchem es sogar zwei Arten gibt, nämlich das Sommer- und das Wintergoldhähnchen (siehe Foto). Ganze 9 cm und gerade mal 6 Gramm bringen diese Tiere auf die Briefwaage!

Text: und Foto: Joachim Zürker

Die in Grüntönen gefärbten und je nach Art und Geschlecht mit variierenden orange-gelben Überaugenstrich versehenen Winzlinge leben vor allem in Nadel- und Mischwäldern unserer Verbandsgemeinde und können ab und zu auch in waldnahen Gärten angetroffen werden.

Es ist kaum zu glauben, dass die Sommergoldhähnchen sogar Zugvögel sind und mit Ihrem  "Federgewicht" in der Lage sind bis in den warmen Süden zu fliegen, während die Wintergoldhähnchen in der Lage sind den mitteleuropäischen Wintern zu trotzen.

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Entdeckungen bei einer NABU Pflegeaktion

    

                 Harlekin-Marienkäfer                         Raupe des Totenkopfschwärmers

(Fotos: Joachim Zürker)

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Einige Impressionen der Natur

in der Verbandsgemeinde Bellheim...

Buchenwald mit blühendem Bärlauch in der Hördter Rheinaue

Blütenreicher Feldrand mit Kornblume und Kamille in der Gemarkung Zeiskam

 

"Raureiffrüchte"

(Fotos: Joachim Zürker)

Biotopmanagement

Wir arbeiten an der abwechslungsreich strukturierten Kulturlandschaft, die Voraussetzung für den Artenreichtum ist. Heckenstreifen und Streuobstbäume in der ausgeräumten Landschaft, stehende und fließende Gewässer, Böschungen, Waldränder, Grabenränder usw. genießen daher unsere besondere Aufmerksamkeit

Der NABU Bellheim pflegt zahlreiche Gehölze in den Feldfluren der Verbandsgemeinde (Fotos: Joachim Zürker)

Wir helfen mit, dass im Queichschwemmkegel die Wasserführung wieder funktioniert, die früher für einen großen Artenreichtum gesorgt hat. So erhalten und schaffen wir mit dem vorhandenen Bewässerungssystem wieder Laichplätze für Amphibien und Lebensmöglichkeiten für viele seltene Pflanzen und Tieren, wie z. B. Libellen.

Wir legen Tümpel an, helfen bei der Wiesenbewässerung mit und gewinnen zusammen mit der Verwaltung in zähen Verhandlungen mit den Behörden neue Möglichkeiten für eine bessere Wasserversorgung der Gräben, nachdem die alten Wasserrechte zum Teil verfallen sind.

Schließe an einem alten Graben in den Holzwiesen bei normalem Wasserstand (oben) und während der Wässertage: Der NABU engagiert sich für eine Wiederbelebung der alten Wässer-Techniken, um Störchen einen Lebensraum zu bieten, in dem sie reichlich Nahrung finden

Weißstörche und Silberreiher in den Zeiskamer Wiesen

(Foto: S. Kochenburg)

Wir arbeiten dabei eng zusammen mit der Aktion Pfalzstorch, in der wir Mitglied sind, denn diese Maßnahmen schaffen die Nahrungsgrundlage für den Weißstorch.

Wir sichern zusammen mit anderen Naturschützern die Brutplätze des Wachtelkönigs, der weltweit vom Aussterben bedroht ist und seit drei Jahren wieder bei uns brütet. Dazu müssen die Brutbereiche ermittelt werden, wir müssen mit den betroffenen Landwirten verhandeln und Zuschüsse für einen wirksameren Schutz und eine bessere Entschädigung der Landwirte.

 

 

Pflegemaßnahmen

Wir betreuen die geschützten Landschaftbestandteile "Zweiersee" und "Neue Sandkaut" Zeiskam und "In den Haardtstücken" Ottersheim.

Wir haben, zusammen mit der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Bellheim 40 Obstbäume in der Ausgleichsfläche "Im Hässlich" in Bellheim gepflanzt.

Wir schneiden regelmäßig ca. 40 Kopfweiden, 2 Weidenfelder und Hecken zurück.

Wir organisieren die Mahd der Streuobstwiesen oder mähen selbst. Manchmal sind Entbuschungsmaßnahmen, wie beispielsweise im Obstgebiet "Im Hässlich" Bellheim notwendig.

Wir haben ca. 450, zum Teil sehr seltene Obstbäume in ca. 50 verschiedenen Sorten auf Streuobstwiesen, entlang von Bächen, Gräben und Wegrändern, mit Schwerpunkt Zeiskam, gepflanzt. Dies beinhaltet Freischneidemaßnahmen, Pflegeschnitt und Wässerung der Bäume.

Vom NABU Bellheim gepflanzte Obstbaumreihe (Foto: Joachim Zürker)

Wir versuchen zusammen mit dem Arbeitskreis "historische Obstsorten der Pfalz" alte Obstbaumsorten zu erhalten, in dem wir noch vorhandene Bäume in unserer Feldflur bestimmen, Reiser zur Veredelung gewinnen, damit neue Bäume heranziehen und wiederauspflanzen. Diese Sorten sind oft widerstandfähiger als die neuen Ertragsobstsorten und bieten vielen Tieren Lebensraum. Außerdem versuchen wir die Rettung alter Sorten im Gelände "Im Hässlich", welche durch den Sturm "Lothar" umgeworfen wurden (insgesamt 30 Bäume).

Naturnahe Bepflanzung einer Verkehrsinsel in Zeiskam (Foto Beate Gaab)

Wir haben den Speierling, Baum des Jahres 1993, wieder in unserer Verbandsgemeinde eingebürgert.

Joachim Zürker (links) u. Rüdiger Sinn in der privaten Baumschule

Joachim Zürker (links) u. Rüdiger Sinn in der privaten Baumschule

Wir legen Trockenmauern an, die Lebensraum für viele Insekten-, Amphibien- und Reptilienarten bieten. NABU-Garten Grundschule Zeiskam.

      

Der NABU Bellheim vermehrt Saatgut, vor allem von Wildformen alter Gartenpflanzen wie Ackerbreitsame (weiß blühend) und Ackerschwarzkümmel (Nigella, blau blühend, beide rechts und Kornrade links. Samentüten können für 0,50 € bei der Gruppe oder in der Regionalstelle gekauft werden. 

(Fotos: Joachim Zürker)

Wir betreuen über 200 Nisthilfen für Kleinvögel, Eulen, Falken, Dohlen, Wildbienen, Hummeln und Fledermäuse. Viele dieser Tierarten fehlt es immer noch gerade an solchen Unterkünften. Betreuung heißt: Anbringen, Reinigen, Reparieren der Nisthilfen und Erfassung der angetroffenen Arten.

Junge Schleiereulen, wie hier in einem NABU-Nistkasten, werden am Bein beringt, damit ihr Schicksal mitverfolgt werden kann. (Foto: Joachim Zürker)

Öffentlichkeitsarbeit

Der Naturschutzgedanke braucht eine breite Basis in der Bevölkerung. Man kann nur schützen, was man kennt und schätzt.

Wir betreiben Natur- und Umweltbildung, z. B. mit Exkursionen, Führungen zu verschiedenen Themen, speziellen Aktivitäten für Kinder, Lehrerfortbildung, organisierte Museumsbesuche, Rheinschifffahrt, Veranstaltungen wie der "Tag der Artenvielfalt", Vorträgen u.v.m.

Kinderprogramm bei einem Fest der Forstverwaltung im Bellheimer Wald: Bohren von Nisthilfen für Wildbienen (Foto: Joachim Zürker)

Wir betreiben Pressearbeit, indem wir in Amtsblatt und RHEINPFALZ über aktuelle Themen informieren.

Wir informieren über die Bedeutung von naturnahen Gartenanlagen und führen dazu Verkaufsaktionen für Wildblumensamen und Obstbäume durch. Dabei wurden vom NABU mehr als 300 Obstbäume verkauft.

Wir haben in Zeiskam einen NABU-Garten mit Infotafeln angelegt. Hier werden unter anderem historische Obstsorten der Pfalz weitervermehrt.

Wir beteiligen uns am Vereinsleben der Ortsgemeinden, z.B. in der Mitgestaltung der 1225-Jahr-Feier in Zeiskam durch Betreiben einer eigenen Schänke, durchgehendem Programm über die Festtage und Info über den NABU vor Ort.

Libellenexkursion des NABU Bellheim mit Klaus Weiß (Foto: Joachim Zürker)

NABU-Stand: Info-Stand des NABU Bellheim bei einem Fest von Landesforsten (Foto: Beate Gaab)

Das Bild zeigt mehrere Menschen die sich auf einem Grillfest amüsieren.

NABU Grillfest in Bellheim (Foto: Werner Kern)

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Politik

Wir geben Impulse für eine Flurbereicherung in der intensiv genutzten landwirtschaftlichen Fläche (Plan von 1991).

Wir sind vertreten im Beirat für Landespflege des Kreises Germersheim, in den Umweltausschüssen der Verbandsgemeinde Bellheim und der Ortsgemeinde Ottersheim.

Wir haben die "Interessengemeinschaft Queichwiesen" mitbegründet, in der Naturschützer und Landwirte gemeinsam an der Erhaltung der Queichwiesen durch landwirtschaftliche Nutzung arbeiten.

Wir sind aktives (Gründungs-) Mitglied beim Verein "Südpfalz Mobil", der sich als Gegenmaßnahme zu dem ständig anwachsenden Straßenverkehr und Straßenbau die Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs zum Ziel gesetzt hat.

Wir nehmen als "Träger öffentlicher Belange" im Rahmen von  § 29 des Bundesnaturschutzgesetzes Stellung zu umweltrelevanten Planungen (Straßenbau, Flächennutzungspläne usw.)

Auf dem Gelände des zukünftigen Entwicklungs- und Versuchszentrums der Firma Daimler-Chrysler werden in Zusammenarbeit mit der Baumschule Ritthaler (Hütschenhausen) die zu fällenden Obstbäume bestimmt und Reiser genommen, um neue Bäume der gleichen Sorte daraus zu züchten (Foto: Joachim Zürker)

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Wissenschaft

Wir arbeiten mit an der landesweiten Erfassung von Tieren und Pflanzen (Meldung von Beobachtungen, Nistkastenkontrolle).

Waldohreule in einer Korkenzieherweide. Der NABU ist immer dankbar für Hinweise auf Schlafbäume dieser prächtigen Eulen. (Foto: Joachim Zürker)

Wir nehmen im Rahmen unserer Bachpatenschaft jedes Jahr eine biologische Gewässergütebestimmung an der Queich vor.

Der Spiegelbach ist ein vom Menschen angelegter Nebenarm der Queich.

(Foto: Joachim Zürker)

Wir haben mit 40 Experten der unterschiedlichsten Fachgebiete im Juni 2000 einen "Tag der Artenvielfalt" durchgeführt, bei der innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Tier- und Pflanzenarten in einem 6 km² umfassenden Gebiet unserer Verbandsgemeinde erfasst wurden. Das Ergebnis dieses Biomonitorings wurde bei der Feier des 20-jährigen Bestehens der NABU-Gruppe Bellheim veröffentlicht.

NABU Rheinland-Pfalz Regionalstelle Süd im Naturschutzzentrum Hirtenhaus

Brühlstr.21
76829 Landau i.d. Pfalz
Tel 06341 / 31628
Fax 06341 / 3526
e-mail: Kontakt

 

 

letztes Update:

25.11.09, Uwe Wittner

 

 

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NABU Rheinland-Pfalz Der NABU ist mit 450.000 Mitgliedern und Förderern der größte Naturschutzverband in Deutschland und mit seiner Gründung im Jahr 1899 auch der Älteste. In jedem Bundesland 

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