NABU-Hochschulgruppe Landau

 
Ansprechpartner:
 
Michael Burstert
 

Wer wir sind - die NABU-Hochschulgruppe Landau

Im April 2005, zu Beginn des damaligen Sommersemesters, gründete sich die NABU Hochschulgruppe Landau. NABU-Mitglied Benjamin Stisser konnte nicht nur zahlreiche Kommilitonen aus seinem Studiengang Umweltwissenschaften an der Universität Landau für das Engagement in der Gruppe gewinnen, sondern auch den Dozenten Dr. Holger Schulz. Auf dessen Anregung hin beschäftigte sich die Gruppe nach diversen Exkursionen und Einblicken in NABU-Einrichtungen (Naturschutzzentrum Hirtenhaus in Landau, Greifvogel-Auffangstation in Haßloch) mit der Suche nach Vorkommen von Flusskrebsen in Pfälzer Gewässern. Im Rahmen dieser Aktion, die auch in der Presse bekannt gegeben wurde, stieß Corinna Mohaupt von der Verbandsgemeinde Landau-Land zu der Gruppe und gab die Anregung für das Projekt „Bachpatenschaft Fuchsgraben“.

Die NABU Hochschulgruppe Landau ist vernetzt durch einen E-Mail-Verteiler, der über 30 Adressen enthält. Zu den Treffen erscheinen jeweils 2 bis 15 Teilnehmer. Am Projekt „Bachpatenschaft Fuchsgraben“ waren ca. 18 Personen – größtenteils Studierende der Umweltwissenschaften der Universität Koblenz-Landau – beteiligt. Das Alter liegt zwischen 20 und 35 Jahren. Auch einzelne Studierende der Erziehungswissenschaften/ Sozialpädagogik nehmen gelegentlich teil. Willkommen sind stets auch Nicht-Studierende; zeitweise wurde die Gruppe von Auszubildenden und Lehramts-Referendaren bereichert.

Botanische Exkursion am Hainbach bei Böchingen

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Aufruf an die Studierenden der Umweltwissenschaften an der Universität Landau in er Pfalz:

 

Selbst aktiv werden im Naturschutz – mitmachen bei der NABU-Hochschulgruppe

Im Laufe des Studiums werdet Ihr viele Themen aus dem Natur- und Umweltbereich theoretisch sehr gut kennen lernen. Die NABU-Hochschulgruppe bietet Euch die Möglichkeit, Euer Wissen (schon früh im Studium) in die Tat umzusetzen und zu erweitern.

So bietet die NABU-Hochschulgruppe naturkundliche Exkursionen an, bei denen Ihr die Möglichkeit habt, die heimischen Vögel und Insektenarten kennen zu lernen.  Außerdem erhaltet Ihr wertvolle Hilfe beim Erstellen des Herbars (notwendig für das Bestehen von „Einführung in die Botanik“).

Die NABU-Hochschulgruppe hat (vor einem Jahr?) die Patenschaft über den Fuchsgraben übernommen, ein Bach, an dem wir in bestimmten Abschnitten die Strukturgüte ermittelt und Makrozoobenthos (Bachsedimentbewohner) -Proben genommen und unterm Bino bestimmt haben. Neben seiner wissenschaftlichen Ausstattung bietet das Hirtenhaus in Landau-Mörzheim außerdem eine gemütliche Atmosphäre wenn es draußen mal ungemütlich ist und einen Flammkuchenofen (Geheimtipp!)

Abschlussbericht: Bestandsaufnahmen am Fuchsgraben, als PDF zum anschauen oder runterladen  ==> PDF

In der NABU-Hochschulgruppe könnt Ihr außerdem in der Biotoppflege aktiv werden. Bei dem ganzen Lernstress, der auf Euch zukommt, tut ein bisschen körperliche Arbeit wirklich gut! J

Nicht zu vergessen die Kontakte im Umweltbereich, über die der NABU verfügt und Euch als Hochschulgruppen-Mitgliedern gerne zur Verfügung stellt. Beispielhaft sei die Vermittlung von Praktikumsstellen oder die Hilfe bei der Suche nach Diplomarbeitsthemen genannt.

Wenn Ihr nun Lust bekommen habt, die netten Leute mal kennen zu lernen, dann kommt zu unserem nächsten Stammtisch.

 

Aktuell: Mai 2008

Junge Wanderfalken im Steinbruch

Junger Wanderfalke, durchs Spektiv gesehen

Studierende der NABU Hochschulgruppen Landau und Heidelberg bei der gemeinsamen Beobachtung der Wanderfalken mit Franz Grimm (NABU Edenkoben/Maikammer)

Zumindest eines der angelegten Laichgewässer für die Gelbbauchunken hat Wasser, trotz der großen Trockenheit im Mai 2008

An der Steilwand des Steinbruchs wurde durch das senkrechte Abstechen des losen Gesteins eine besonnte Wand für Wildbienen angelegt

Im Steinbruch in Frankweiler hat die Hochschulgruppe Gehölze entfernt, damit ein Laichgewässer für die seltene Gelbbauchunke angelegt werden konnte (Januar/Februar 2008)

Kostümfest an Fasching – da erscheint man als motiviertes Mitglied der NABU Hochschulgruppe natürlich passenderweise als Gelbbauchunke mit herzförmigen Pupillen (Januar 2008 ).

Dann führt man auch gleich die „Kahnstellung“, die schreckhafte Drohgebärde dieses Amphibiens vor, mit dem sie ihren unappetitlichen gelben Bauch entblößt, und lässt ein dreifaches melodisches „Uh-uh-uh“ ertönen.

(Fotos: Nathalie Plum)

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Amphibienexkursion im Hainbachtal bei Frankweiler

Amphibienexkursion der NABU-Hochschulgruppe mit Franz Grimm

 April 2007

 

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Bilder von unseren Aktivitäten am Fuchsgraben

 

Unser Patenschaftsgewässer, der Fuchsgraben im Winter

Bei der Strukturgütekartierung im "Urwald" am Mittelauf des Fuchsgrabens

Strukturgütekartierung am Oberlauf des Fuchsgrabens, hier ist der Bach eher ein Drainagegraben in den Weinbergen

Makrozoobenthos-Untersuchung: Erste Grobbestimmung vor Ort

Makrozoobenthos-Untersuchung: Artbestimmung am Binokular

Wasseruntersuchung auf und an dem Sauwoog, dem Löschteich im Mittelteil des Fuchsgrabens

Chemische Wasseruntersuchung am Sauwoog: Ammonium und Nitrat müssen so schnell wie möglich in der frischen Wasserprobe bestimmt werden.

 

Bilder von unseren sonstigen Aktivitäten

 

Gemütlichkeit muss sein - Besprechung der Hochschulgruppe im "Smart Café"

Hilfe bei der Biotoppflege: Wir stellen eine Trockenmauer im "Grünen Klassenzimmer" der NABU-Gruppe Landau frei, damit Kinder die Eidechsen dort besser beobachten können.

Trockenmauerarbeiten in Gleisweiler

Die stolzen Erbauerinnen nach getaner Arbeit

 

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Fax: 06341 / 3526
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letztes Update:   17.09.08, Uwe Wittner

 

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