Für Mensch und Natur

 


 

Die NABU-Gruppe Landau-Land

stellt sich vor

 

 

Der NABU in der Verbandsgemeinde

 

Landau-Land

 

Aktiv für Mensch und Natur

 

Unsere Aktionen sind sehr vielfältig:

Durch die Ausbringung und Betreuung zahlreicher Nistkästen und die Pflege und Vermittlung verletzter Greifvögel sind wir aktiv im Vogelschutz. Auch für Fledermäuse, Wildbienen und Amphibien setzen wir uns ein, unter anderem indem wir die Feldflur mit Biotopen bereichern. Wir legen Feuchtgebiete, Feldgehölze und Streuobstflächen an, wobei wir gleichzeitig den Erhalt historischer Obstsorten fördern (u. a. in Ilbesheim, Heuchelheim-Klingen, Walsheim und Göcklingen). Wir bauen und pflegen Trockenmauern und schneiden und erhalten Kopfweiden - beides Zeugen unserer alten Kulturlandschaft.

In Göcklingen haben wir eine Patenschaft für eine stillgelegte Tongrube und einen Abschnitt des Kaiserbachs übernommen. Während der Amphibienwanderung betreuen wir einen Schutzzaun bei der Kaiserbacher Mühle.

In den Naturschutzgebieten am Haardtrand bei Eschbach führen wir ein Beweidungsprojekt mit Pommerschen Landschafen durch.

Bei unseren Exkursionen, beispielsweise zum Thema Singvögel oder Fledermäuse, lernen auch Erwachsene noch etwas über unsere artenreiche heimische Natur.

Am Pfingstsonntag, den 27.5.2007 findet in Eschbach das Schafschurfest statt, am Samstag, den 30.06.07 das „Brünneltreffen“ mit Naturerlebnisspielen am Bachlehrpfad zw. Heuchelheim und Göcklingen und am Freitag, den 16.11.07 in Ilbesheim unsere Jubiläumsfeier zum 25jährigen Bestehen der NABU Gruppe Landau-Land.

Haben Sie Wünsche, Anregungen oder wollen Sie aktiv in die Naturschutzarbeit einsteigen? Zögern Sie bitte nicht, bei uns oder in der NABU Regionalstelle Südpfalz (Tel. 06341 / 31628) anzurufen - wir freuen uns über Ihr Interesse!

Ihr NABU Landau-Land

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Ansprechpartner:

Hans Frech ( 1. Vors.) Göcklingen, Tel. 06349 / 3067, e-mail: Kontakt

Rolf Schmitt ( 2. Vors.) Walsheim, Tel. 06341 / 61886, e-mail: Kontakt

Gerhard Wisser, Göcklingen Tel. 06349 / 6224, e-mail: Kontakt

Herbert Riebel, Ilbesheim Tel. 06341/ 32252, e-mail: Kontakt

Arno Laux, Eschbach, Tel. 06345 / 3729

 

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Chronik:

Chronik des NABU Landau-Land e. V.

1982: Gründung in Heuchelheim bei Landau als "Gruppe Landau-Land im Deutschen Bund für Vogelschutz- Verband für Natur und Umweltschutz" unter Mitwirkung des damaligen Vorsitzenden der DBV Bezirksgruppe, Gerhard PosteI. Zum ersten Vorsitzenden wurde Harry Bechtold aus Göcklingen gewählt, zum stellv. Vors. Albert Leonhard aus Heuchelheim. Beide hatten ihre Ämter bis 1986 inne. Der neugegründete Verein sah von Anfang an seine Aufgabe nicht nur im Aufstellen von Forderungen sondern wurde als tätiger Naturschutzbund aktiv:

Pflanzaktionen in Appenhofen, Heuchelheim, Knöringen, Siebeldingen, Göcklingen, Walsheim. Neuanlage von Feuchtgebieten in Heuchelheim, Klingen- und Göcklingen. Schulgärten an verschiedenen Schulen der Umgebung geplant und mit Schülern angelegt. 1986 Hans Frech aus Göcklingen zum 1. Vors. gewählt, stellv. Vors. Karl Lauth.

Schwerpunkte:

  x Biotopvernetzungen

  x Streuobstwiesen

  x Ankauf und Pachtung von Gelände, z.B. in den Bachauen des Kaiserbaches, im   Schutzgebiet am Regenrückhaltebecken in Knöringen (Amphibien und Reptilienschutzgebiet)

1988: Erste Baum und Strauchpflanzung entlang des Hainbaches zwischen Walsheim und Knöringen (nach langen und zähen Verhandlungen mit den Gemeinderäten -ein Projekt von Rolf Schmitt aus Walsheim)

1989: Der Verein erhält in Form eines Gestattungsvertrages durch die Ortsgemeinde Göcklingen ein größeres Gelände direkt im Anschluss an das "Erlenwäldchen"

1990: Großzügige Schenkung eine Grundstückes durch ein Stifterin aus Göcklingen ,das nach deren Willen ein Vogelparadies werden soll. Wir pflanzen eine Streuobstwiese und legen eine Benjeshecke an. Anlage eine Feldbrunnens und zweier Amphibienteiche im am Bachlehrpfad Kaiserbach. Seit dieser Zeit findet dort das "Brunnentreffen " des NABU Landau-Land jährlich im Sommer statt ,verbunden mit Naturerlebnisspielen für Kinder und einem gemütlichen Beisammensein.

1991: Anschaffung eines Balkenmähers, im Mai beschließt die Mitgliederversammlung die Umsetzung der Namensänderung des Bundesverbandes : aus dem DBV wird der NABU

1992: Übernahme einer Bachpatenschaft für den Kaiserbach im Abschnitt Kaiserbacher Mühle bis zur Bischoffmühle in Appenhoffen unter Einbeziehung des Bachlehrpfades, Gründung eines NABU-Arbeitkreises in Eschbach durch engagierte Naturschützer die sich der neu entstandenen beiden Naturschutzgebiete am Haardrand annehmen. Am 4.12.1992 Gutbesuchte Feier zum 10 jährigen Bestehen des Vereins mit Verbandsbürgermeister Stalter, Ortsbürgermeistern und Gerhard Postel, der die Festrede hält. Durch Teilnahme an der Mitgliederwerbeaktion deutliche Steigerung der Mitgliederzahl

1993: Auszeichnung der Ortsgruppe mit dem Umweltpreis des Landkreises Südliche Weinstraße "für besondere Verdienste im Umweltschutz. Jährliche Aktivitäten: Vogelstimmenwanderungen in verschiedenen Orten der Verbandsgemeinde.

1994: Besuch des Europareservats Rheinauen bei Binden und Mainz

1997: Wir mobilisieren eine Vielzahl von Mitgliedern zur entscheidenden Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe Pfalz in Neustadt.

2000: Bauanleitung für Hummelnistkästen erstellt durch Herbert Riebel aus IIbesheim findet großen Anklang

2001: Ehemalige Tongrube wird mit Unterstützung des NABU renaturiert nicht "rekultiviert"

2002: Ablehnende Stellungnahme zur Umgehung B38 Billigheim- Ingenheim zusammen mit den Anderen Umweltverbänden

2004: Entwicklung eines nachhaltigen Pflegekonzeptes und Übernahme einer vertraglichen Partnerschaft für den Biotopweiher ehem. Tongrube in Göcklingen

2005: Gründung der NABU Regionalstelle Südpfalz mit 7 Ortsgruppen

2006: Amphibienschutzaktionen und Besuch des Umweltbundesministers

2007: Landesvertreterversammlung in Göcklingen und 25 jähriges Jubiläum, über 500 Mitglieder, verschiedene aktive Arbeitskreise in den Ortsgemeinden, eine Reihe von Vogelstimmenwanderung im Jahr, Pflege von ca. 12 ha weit verstreuter Flächen in der Verbandsgemeinde (Streuobstwiesen, Wiesen, Feuchtgebiete u. a. lebendige Inseln im Rebenmeer), Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit mit interessanten Diavorträgen, z.B. von Heinz Wissing oder Herbert Riebel, Naturerlebnisnachmittage für Kinder und vieles andere mehr....

 

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Biotopmanagement:

Projekt Göcklinger Tongrube

Für den Landschaftsweiher Göcklinger Tongrube hat der NABU im letzten Jahr eine Patenschaft übernommen. In dem Biotop, der durch Regenwasserfüllung einer ehemaligen Tongrube entstanden ist, kommen laut einer Kartierung durch Ulf Janz (NABU - Landau) über 40 Vogelarten vor. Unter den Durchzüglern sind Knäkente und Bekassine, zu den Brutvögeln gehören Eisvogel und Schwarzkehlchen. Die NABU-Gruppe hat bereits im Winter eine angrenzende Brache entbuscht und eine Abfischung des Weihers durch NABU-Mitglied Alfred Roth vornehmen lassen.


Winterstimmung in der Göcklinger Tongrube


Fleißige Helfer bei der Entbuschung der Biotope rund um die Göcklinger Tongrube, dem Landschaftsweiher, für den der NABU Landau-Land eine Patenschaft übernommen hat. (Foto: Hans Frech)


Gemütliches Beisammensein wird beim NABU Landau-Land groß geschrieben.

Eine warme Suppe für die Helfer bei der Entbuschung der Tongrube

(Foto: Gerhard Wisser)

 

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Projekt Haingeraide Eschbach: Schafzucht

Die seit Juni 1992 aus ca. 20 Mitgliedern bestehende Ortsgruppe des NABU Landau-Land in Eschbach startete im Frühjahr 1996 eine beispielhafte Initiative zur Pflege des Naturschutzgebietes "Haingeraide/ Unterhalb der Madenburg". Nachdem über Jahre hinweg Wiesenhänge im NSG in kostenaufwändiger Handarbeit gemäht wurden und damit die Offenhaltung vorübergehend gesichert war, beschlossen die Naturschützer, sich eigene Weidetiere für die Pflege des Gebietes zu halten. Fortan sollten die Flächen durch Nutzung offen gehalten werden.

Ein erklärtes Ziel des NABU-AK Eschbach besteht darin, der Verarmung der heimischen Feldflur - hervorgerufen durch frühere Flurbereinigungen oder drohende Verbuschung durch Nutzungsaufgabe - entgegenzuwirken.

Pommersche Landschafe des NABU AK Eschbach bei der Schafschur

  (Foto: Martina Gellrich)

 

 

Pommersche Landschafe

Die NABU Ortsgruppe kaufte im Frühjahr Schafe, mit dem Ziel, diese über Sommer auf der Geraide weiden zu lassen und sie im Herbst zu schlachten und zu vermarkten. Im Ersten Jahr konnten viele Erfahrungen bezüglich der Haltung der Tiere und der Frage der Vermarktung des Fleisches gesammelt werden. Im Laufe der Zeit kamen Ziegen und Esel hinzu, die eine weitere Bereicherung für das Gebiet darstellen. Im Jahr 1997 begann man mit der Mutterschafhaltung. Die Naturschützer entschieden sich für den Kauf von Pommerschen Landschafen, einer Rasse, die sich für den Einsatz in der Landschaftspflege auf mageren Böden hervorragend eignet.

Das Bild zeigt einen Schafscherer bei der Arbeit.

Schafscherer bei der Arbeit.

Das Bild zeigt eine Menschenmenge, die eine Schafschur beobachten.

Schafschur in Eschbach

(Fotos: M. Gellrich)

 

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Kooperation

Kath. Kirche Eschbach/Ranschbach

Ev. Kirche Göcklingen

Pfälzerwaldverein/Junge Familie

Presseartikel über die Aktivitäten des NABU Landau-Land

Obstbaumpflanzung in Walsheim, Brünneltreffen, Heuernte, Bundesumweltminister Gabriel zu Gast in der Südpfalz, NABU Landau-Land entbuscht Tongrube: Helfer gesucht

 

NABU Rheinland-Pfalz Regionalstelle Süd im Naturschutzzentrum Hirtenhaus

Brühlstr. 21
76829 Landau i.d. Pfalz
Tel 06341/31628
Fax 06341/3526
e-mail: Kontakt
 
 

letztes Update:

09.08.10, Uwe Wittner

 

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