Für Mensch und Natur -

Die NABU-Gruppe Wachenheim / Deidesheim

stellt sich vor

 

Terminplan 2009

Terminplan 2010

 

Jahresrückblick 2008

 

 

Aktivitäten des NABU Wachenheim / Deidesheim

 

Ansprechpartner - Vorstand

 

Biotopmanagement

 

Artenschutz

  NAJU Wachenheim / Deidesheim
 

Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

Der NABU in der Verbandsgemeinde

Wachenheim / Deidesheim

-  aktiv für Mensch und Natur -

Der NABU (Naturschutzbund) Wachenheim / Deidesheim wurde 1982 als DBV gegründet. Er setzt sich mit über 240 Mitgliedern für die Belange des Natur- und Umweltschutzes ein.

In seinem Gebiet liegen verschiedenartige Biotoptypen. So findet man hier die Feuchtwiesen und Tümpel des Forster Bruchs mit seinen Kopfweiden, den ausgedehnten Pfälzer Wald mit seinen bezüglich Tierwelt herausragenden Randgebieten, die Trockenmauern der Wingertlandschaft sowie Mager- und Streuobstwiesen.

Entsprechend vielfältig und interessant sind die Arbeiten, die bei uns im Laufe eines Jahres anfallen: Auf den Wiesenflächen sind Busch- und Baumwuchs zu unterbinden, die Kopfweiden sind zu schneiden und 650 Nistkästen aller Art zu betreuen. Ein Stück Bachbett wurde restauriert, Die Verlängerung soll folgen.

Erfolge gibt es bei der Vermehrung der seltenen Vogelarten Steinschmätzer und Steinkauz, deren Steinhaufen bzw. große Niströhren betreut werden müssen.

 

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---  Programm 2009  ---

NABU Wachenheim / Deidesheim

Das Programm 2009 als PDF- Datei zum downloaden

 

04.07.09, 16:00 Uhr Mäharbeiten im Odinstal

Der NABU Wachenheim/Deidesheim betreut Grundstücke der Bezirksgruppe des NABU, auf denen biologisch wertvolle Wiesen, Trockenrasen und Streuobstwiesen gedeihen. Früher wurden diese vom Menschen genutzt und so offen gehalten. Heute ist das nicht mehr wirtschaftlich. Daher verschwinden derartige Biotope zunehmend aus unserer Kulturlandschaft und mit ihnen auch die Pflanzen- und Tierarten, die auf solche Lebensräume angewiesen sind. Der NABU mäht daher alljährlich diese Flächen, um ein Verbuschen des Geländes zu verhindern.

Hierfür sind aktive Helfer stets willkommen. Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, etwa zwei Stunden lang mit anzupacken.

Zur Stärkung zwischendurch sorgt der NABU für ein Vesper.

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

07.11.09, 10:00 Uhr Nistkastenkontrolle

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

Dezember n. V: Feier für die aktiven Mitglieder

 

Gäste sind zu all diesen Veranstaltungen jederzeit herzlich eingeladen!

 

---  Programm 2010  ---

NABU Wachenheim / Deidesheim

Das Programm 2010 als PDF- Datei zum downloaden

 

09.01. (Sa) 10:00 Uhr Kopfweidenschnitt im Forster Bruch

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

06.02. (Sa) 10:00 Uhr Bachpflege am Neuen Weinbach, Baum Fällarbeiten

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

05.03. (Fr) 19:00 Uhr Jahreshauptversammlung

Treffpunkt: VG-Verwaltung Wachenheim

 

06.03. (Sa) 10:00 Uhr Landschaftspflege (Forster Bruch oder Neuer Weinbach)

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

03.04. (Sa) 10:00 Uhr Vorbereitung von Waldtag / Kräutermarkt

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

18.04. (So) 9:00 Uhr Radtour zu den Brutorten der Steinschmätzer

Treffpunkt: Bahnhof Wachenheim; nach Möglichkeit Ferngläser mitbringen

 

02.05. (So) 8:00 Uhr „Kräutermarkt“ in Wachenheim (11 - 18 Uhr)

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

09.05. (So) 6:30 Uhr Vogelstimmenwanderung

Treffpunkt: Parkplatz des Forster Winzervereins; n. M. Ferngläser mitbringen

 

04.06. (Fr) 19:00 Uhr NABU-Treffen: Vorbesprechung des Waldtags

Treffpunkt: VG-Verwaltung, Wachenheim

 

13.06. (So) 8:00 Uhr „Tag des Waldes“ am Forsthaus Weilach in Bad Dürkheim

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

03.07. (Sa) 16:00 Uhr Mäharbeiten im Einstal

Für anschließendes Vesper und Getränke wird gesorgt!

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

14.08. (Sa) 16:00 Uhr Mäharbeiten im Odinstal

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

04.09. (Sa) 10:00 Uhr Planungstreffen für 2010

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

02.10. (Sa) 10:00 Uhr Obsternte auf Streuobstgrundstücken, ggf. Verarbeitung

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

06.11. (Sa) 10:00 Uhr Nistkastenkontrolle

Treffpunkt: Hans-Willmann-Str.13, Wachenheim

 

Dezember: Feier der aktiven Mitglieder, nach Vereinbarung.

 

Gäste sind zu all diesen Veranstaltungen jederzeit herzlich eingeladen!

Wenn Sie über Neuigkeiten aus dem NABU Wachenheim/Deidesheim informiert werden möchten, schicken Sie bitte eine entsprechende E-Mail an

 

NABU-WaDei@web.de

 

(Ihre Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben.)

Nicolas Bachmann & Tobias Koreng

Telefon: 06322 / 988335

 

Für alle Veranstaltungen ist weder eine Anmeldung notwendig, noch wird ein Teilnehmerbeitrag erhoben. Wer möchte, darf dem NABU natürlich gerne eine Spende anbieten.

 

Weitere Termine in der Süd- und Vorderpfalz finden sie unter:

        http://www.nabu-rlp-sued.de/programm.htm

 

 

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Jahresrückblick 2008

NABU Wachenheim / Deidesheim

 

Biotoppflege:

Der NABU Wachenheim/Deidesheim betreut und pflegt verschiedene Gelände. Dabei handelt es sich um Trocken- und Magerrasen, um Streuobst- und Feuchtwiesen sowie um Wald- und Bachgrundstücke. All diese verschiedenen Biotope erfüllen wichtige ökologische Funktionen. Vor allem die offenen Flächen sind besonders schützenswert, da sie – und mit ihnen viele Pflanzen- und Tierarten – mehr und mehr aus unserer Landschaft verschwinden. Bei regelmäßigen Einsätzen ist der NABU daher mit Mulcher, Freischneidern, Astscheren, Rechen oder Motorsägen um den Erhalt derartiger Lebensräume bemüht. Im Rahmen der Flurbereinigung und Renaturierung am Schleitgraben zwischen Mußbach und Meckenheim wurde ein sehr schmales Grundstück des NABU in der Breite verdoppelt und Länge halbiert. Es wurde eine Wiesensamenmischung des Oberrheingrabens eingesät und 10 Hochstämme alter Apfelsorten gepflanzt, die von der DSG Süd zur Verfügung gestellt werden.

Helfende Hände können wir bei diesen Arbeiten dringend gebrauchen.

 

Betreuung von Nisthilfen:

Jedes Jahr im Spätherbst steht die Kontrolle der rund 600 Nistkästen an, die der NABU in Wald und Flur verteilt den Vögeln anbietet. Alte Nester werden entfernt und dabei Daten erhoben, welch Vogel, Tier oder Insekt den Kasten genutzt hat. So kann die Entwicklung der verschiedenen Tierpopulationen abgeschätzt werden. Dies wird von Klaus Reincke koordiniert. Nisthilfen sind für viele Tierarten wichtige Brutorte, da es immer weniger alte Bäume mit natürlichen Spechthöhlen gibt. In unserem Bereich gibt es eine große Anzahl von Nistkästen, die vom Forst aufgehängt wurden, aber wegen Personalmangel seit einigen Jahren nicht mehr gereinigt werden. Es ist schade, dass deshalb diese Nistkästen von den Vögeln nicht mehr genutzt werden können. Erfreulich war die Vermehrung der Rote-Liste-Art Steinkauz: Bis 2005 hatten wir noch keine Brut, 2006 eine Brut (4 Jungvögel), 2007 waren es zwei Bruten (9 Jungvögel) und in diesem Jahr hatten wir fünf Bruten mit 25 Jungvögeln, die im Mai an Dr. Möbius zur Beringung gemeldet werden konnten.

Wir brauchen dringend Freiwillige, die eine „Patenschaft“ für eine gewisse Anzahl von Nistkästen übernehmen, um diese jährlich einmal zu kontrollieren.

 

Brutplätze für den Steinschmätzer:

Bei den 45 Nisthilfen (Steinhaufen, Holzhaufen und Gabionen), die als Brutmöglichkeit für den Steinschmätzer angelegt wurden, mähte der NABU Wachenheim/Deidesheim, um den freien Anflug dieses „Weinbergvogels“ zu gewährleisten. Koordiniert werden diese Arbeiten von Dr. Friedrich Reinert. Trotz guter Besetzung im April war der Bruterfolg 2008 vermutlich witterungsbedingt nicht so gut wie in den letzten Jahren.

Wer sich für den Steinschmätzer interessiert, ist herzlich zu unserer Steinschmätzer-Radtour eingeladen.

 

Öffentlichkeitsarbeit:

Der NABU hat wieder am Wachenheimer Kräutermarkt und am Tag des Waldes am Forsthaus Weilach teilgenommen. Viele unserer Mitglieder haben uns vor allem beim Kräutermarkt besucht. Dr. Michael Melan hat im Mai wieder eine Vogelstimmenwanderung geführt. Die Steinschmätzer wurden im Rahmen einer Radtour unter der Führung von Dr. Friedrich Reinert an ihren Steinhaufen besucht.

Besuchen Sie uns auch dieses Jahr wieder bei unseren öffentlichen Veranstaltungen.

 

Stellungnahmen und Naturschutzbeirat:

Im Namen des NABU Wachenheim/Deidesheim hat Dr. Friedrich Reinert 2008 zahlreiche Gutachten zu Bebauungsplänen sowie deren Ausgleichsmaßnahmen im Landkreis Bad Dürkheim erstellt und an mehreren Besprechungen zu Flurbereinigungsmaßnahmen bei der SGD Süd und zu Hochwasserschutz Maßnahmen des Isenach-Eckbach-Verbandes teilgenommen. Er vertritt auch den NABU im Naturschutzbeirat des Landkreises Bad Dürkheim.

 

Naturschutzgebiete Forster Bruch und Marlachwiesen:

Die Landschaftsschutzgebiete Forster Bruch und Marlachwiesen wurden von der SGD Süd wegen der wertvollen Wiesenlandschaft gegen den heftigen Widerstand der Ortsgemeinden und der örtlichen Bauernschaft im September 2008 in Naturschutzgebiete umgewandelt. Im NSG Forster Bruch gehören dem NABU etwa 18 der 42 ha, die an einen Bauern aus Niederkirchen als Weide verpachtet sind. Letztes Jahr wurde noch ein weiteres kleines Stück von 2000 m2 von der Bezirksgruppe des NABU zugekauft.

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Ansprechpartner - Vorstand

 

Gleichberechtigte Vorsitzende:

Nicolas Bachmann und Tobias Koreng

Tel. 06322 - 988 33-5, Fax: 06322 - 988 33-6

67157 Wachenheim

Kassenwartin:

Christiane Brenner

Pressereferent und Schriftführer:

Friedrich Reinert

Beisitzer:

Klaus Reincke, Torsten Bechtel und Alexander Brändlein

NABU-WaDei@web.de

 

Haben Sie Anregungen, Fragen oder Wünsche?

Dann schreiben Sie uns einfach eine Mail !

 

Wiese und Trockenmauer des NABU Wachenheim/Deidesheim

(Foto: Werner Kern)

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Biotopmanagement

 

Biotope und Aktionen

Das Betätigungsgebiet des NABU Wachenheim/Deidesheim liegt in der Vorderpfalz, westlich von Mannheim/Ludwigshafen, am westlichen Rand des Rhein-Grabens. Die Randlage macht unsere Arbeit abwechslungsreich, denn wir können sehr verschiedenartige Biotoptypen betreuen.
Infolge der Unterschiedlichkeit der Lebensräume lassen sich hier beachtliche 90 bis 95 Brutvogelarten nachweisen, wenn auch bei vielen in zu geringer Bestandsdichte.

Im folgenden wollen wir Ihnen eine Auswahl unserer Projekte vorstellen:

 

Forster Bruch - Landschaftspflege

Nicht weinbaulich genutzt sind das Forster Bruch und die Wiesen am Bächlein Marlach. Hier drückt das im Sandstein des Berglandes rasch versickernde Wasser an die Oberfläche. Natürlich sind die Flächen heute infolge Entwässerung und Trinkwassernutzung nicht mehr so sumpfig wie früher, doch im Kontrast zu Haardtrand und Weinbergen finden wir hier feuchte Wiesen, Schilfflächen und auwaldartige Baumbestände, für deren Erhalt der NABU sich in Zusammenarbeit mit örtlichen Weinbauern aktiv einsetzt. Dementsprechend leben hier neben anderen Pirol und Nachtigall. Leider sind die typischen Feuchtlandbewohner Bekassine und Wiedehopf seit einigen Jahren nicht mehr als Brutvögel nachweisbar.
Durch regelmäßige Arbeitseinsätze, bei denen beispielsweise Kopfweiden geschnitten, Tümpel angelegt oder Säcke voller Müll gesammelt werden, versucht der NABU den Wert dieses Gebietes zu fördern.

 

Goldbach - Renaturierung und Betreuung

Vor einigen Jahren hat der NABU einen Abschnitt des Goldbachs renaturiert, der jetzt von der NAJU betreut wird.

"Bachimpressionen"

 

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Pfälzer Wald - Betreuung von Nistkästen/Nisthilfen

Unterstützung von höhlenbrütenden Tierarten

Im Westen erheben sich die überwiegend mit Kiefern oder Buchen, aber zunehmend auch gemischt bewaldeten Hügel der Haardt. Der Pfälzer Wald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Der Boden ist Sandstein und daher relativ trocken. Genannt seien die guten Vorkommen des Schwarzspechts und von Fledertieren in guter Vielfalt und Anzahl. Der NABU betreut mehr als 600 Nistkästen, die in den Randgebieten des Pfälzer Waldes aufgehängt sind.

Warum diese Unterstützung von Höhlenbrütern?

In unserem Ertragswald gibt es nur wenige alte, morsche, tote Bäume, in denen Specht und Zerfall die Nisthöhlen bereiten. Unser variantenreicher Bestand an Nisthilfen für Höhlenbrüter hilft vielen Tierarten.

 

Stand Frühjahr 2007

Zahl

Bauart

Unterstützte Tierarten

 

 

 

165

Meisenkasten

Loch 32 +/- 2 mm

Meisen-, Baumläufer-, Schnäpper-, Fledermaus-, Schläfer-, Mausarten, Kleiber, Feldsperling, Hornissen, Bienen und andere Insekten

123

Meisenkasten

Loch 26 mm

Kleinmeisen-, Baumläufer-, Fledermaus-, Mausarten, Haselmaus, Hornissen, Bienen und andere Insekten

  37

Meisenkasten

Loch oval

Meisen-, Baumläufer-, Schnäpper-, Fledermaus-, Schläfer-, Mausarten, Kleiber, Feldsperling, Gartenrotschwanz, Hornissen, Bienen und andere Insekten

  53

Fledermauskästen rd

Fledermausarten, Insekten, (Meisen)

  36

Fledermauskästen fl

Fledermausarten, Insekten

  22

Halbhöhlen

Rotschwanzarten, Bachstelze, Grauschnäpper, Rotkehlchen

  41

Baumläuferschalen

Baumläufer-, Kleinmeisenarten, Insekten

  24

Universalkästen

Meisen-, Rotschwanz-, Schnäpperarten, Kleiber, Bachstelze, Feldsperling, Fledermaus-, Schläfer-, Mausarten, Insekten

  30

Große Spezialkästen

Je nach Loch Ø:

Hohltaube, Rauhfuß- und Steinkauz, Wiedehopf, Schläfer- und Mausarten, Steinmarder, Eichhörnchen, Honigbiene, Hornisse, andere Insekten

  23

Steinkauzröhren

Steinkauz, Wiedehopf, Schläfer-, Mausarten

  11

Hornissenkästen

Hornisse, Honigbiene, andere Insekten

    5

Schleiereulenkästen

Schleiereule, Turmfalke, Haustaube

    2

Mauerseglerkästen

Mauersegler, Haussperling, Insekten

  20

ohne Angaben

Je nach Bauart

 

 

 

572

Summe unserer Nisthilfen für 2007

(hinzu kommen Brutplätze für Steinschmätzer und Mehlschwalben)

 

Unser Nisthilfen-Bestand

Anfang 2000: 575 Nistkästen und Nisthilfen aller Art

Anfang 2001: 613 Nistkästen und Nisthilfen aller Art

Anfang 2002: 582 Nistkästen und Nisthilfen aller Art

Anfang 2003: 633 Nistkästen und Nisthilfen aller Art

 

Wie werden die Nisthilfen betreut?

Die Kästen sind nummeriert und tragen die Aufschrift NABU oder DBV (älter). Jährlich wird die Belegung erfasst. Die Nistkästen werden von freiwilligen Helfern gereinigt, repariert und wo nötig ummontiert oder ergänzt.

 

Bewohner der Nisthilfen unserer NABU-Gruppe

Tierarten u. a.

1993

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2005

2006

Kastenbestand (Frühjahr)

 

 

 

 

 

575

584

575

573

618

618

Ausgewertete Kästen

379

420

398

420

406

517

422

4731)

390

554

519

Leere Kästen (meist Spezialkästen für seltene Arten)

 

 

 

 

114

  92

  91

109

143

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meisenarten

202

154

141

200

157

196

184

217

149

226

155

Kleiber

  19

  16

  16

  20

  19

  25

  15

  38

  24

  50

  24

Baumläuferarten

    4

    3

    3

    1

    3

    1

    1

    4

    8

    9

    2

Feldsperling

  12

  16

  17

  22

  18

  19

    9

    6

    7

    7

    9

Schnäpperarten

    9

    7

    5

    8

  11

  16

  15

  13

  15

    9

  20

Star

    4

  10

    4

  13

  11

  11

    1

    6

    7

  19

  16

Rotschwanzarten

    2

    0

    1

    0

    1

    0

    0

    2

    0

    0

    0

Rotkehlchen

 

 

 

 

 

 

 

    2

    2

    0

    0

Bachstelze

 

 

 

 

 

 

 

    1

    0

    1

    2

Hohltaube

 

 

 

 

 

 

 

    1

    0

    1

    1

Nicht identifizierte Vögel

    7

    4

    6

    3

    4

    7

  10

  10

  18

  15

 16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fledermäuse (auswertbare Kästen)

  33

  38

  29

  41

  39

  39

  52

  51

  25

  54

  49

(nicht auswertbare Fledermauskästen)

   (8)

 (13)

 (15)

 (16)

 (16)

 (16)

 (20)

 (26)

 (19)

 (24)

 (26)

Schläferarten

  28

  43

  28

  14

  41

  50

  19

  46

  32

  15

  26

Mausarten (incl. Haselmaus)

  11

  15

  19

  10

  18

  16

  13

  18

  23

  16

  17

Marder

    0

    2

    0

    2

    4

    0

    0

    1

    1

    2

   0

Nicht identifizierte Säuger

    1

    3

    5

    3

    2

    2

    2

    5

    7

    2

   1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hornisse

    3

    2

    3

    3

    2

    5

    3

    6

    4

    2

   7

Wespenarten

    8

  21

  14

  11

  18

  19

  11

    5

    9

    9

   8

Hummelarten

 

 

 

 

 

    3

    0

    0

    0

    0

  10

Honigbienen

 

 

 

 

    3

    5

    1

    1

    3

    4

   1

Nicht identifizierte Insekten

 

 

 

 

    1

    2

    1

    0

    2

    0

   0

1) einschließlich Kästen der Forstverwaltung

 

Zudem nahm die Ortsgruppe teil an Programmen für den

Steinschmätzer (35 künstliche Nistangebote) und den Steinkauz (22 Röhren).

 

Interesse?! - Weitere Nistkasten-Betreuer gesucht!

Wer möchte ein Revier betreuen?

Meldungen werden gerne entgegen genommen.

Kontakt:

Klaus Reincke, In der Dreispitz 17, 67157 Wachenheim

Tel. & Fax: 06322-1583, e-mail: Klaus.Reincke@nabu-rlp.de

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Haardtrand - Freihalten von Flächen

Der nach Osten abfallende und daher dem Westwind und Regen abgewandte Haardtrand hat im Sommer ein fast mediteranes, trocken/warmes Klima und weist daher einige Tier- und Pflanzenarten auf, die ansonsten in Deutschland kaum vorkommen. Beispiele aus der Avifauna sind gute Bestände von Zaunammer und Steinschmätzer. Am Haardtrand sind bewusst Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung heraus genommen. Wir und andere Verbände kümmern uns darum, solche Flächen von Verbuschung und Waldaufwuchs frei zu halten.

 

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"Wein-Wüste" - Lebensraum des Steinschmätzers

Die Ebene im Bereich unserer Verbandsgemeinden ist weitgehend als Wein-Monokultur genutzt. Der Steinschmätzer jedoch kommt damit hervorragend zurecht. Zur Beobachtung der Bestandsentwicklung des Steinschmätzers ist ein  Pilotprojekt "Steinschmätzer" von Gerhard Sandreuther ins Leben gerufen worden.

Nach aktuellen Informationen erstreckt sich der Brutraum von DÜW-Ungstein, die B 271 neu begleitend, bis Deidesheim etwa 8 km lang in Nord-Süd-Richtung und bis 1,5 km breit in Ost-West-Richtung (ca. 500-600 ha). Im Jahr 2003 wurden insgesamt 36 Brutplatzangebote in Form von Steinschüttungen und Gabionenanlagen bereitgestellt. Bei 21 Brutaufzuchterfolgen traten 80-85 Küken ihre Überwinterungs-reise nach Afrika an.

 

Um auch in Zukunft diese Steinschmätzerpopulation betreuen zu können, wünscht sich der NABU die Gründung einer externen Projektgruppe "Steinschmätzer", in der sich Freiwillige unter fachkundiger Anleitung selbstständig für die Sicherung der Brutplätze und die Kartierung von Vorkommen und Bruterfolg einsetzen sollen.

 

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei einem unserer Ansprechpartner

 

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Biotop: Hausgarten

Wir haben einen Flyer erstellt, der sich an private Gartenbesitzer richtet, die daran interessiert sind, ihren Garten ökologisch zu gestalten.
Dieses Dokument mit dem Titel " Biotop Hausgarten" gibt Anregungen, welche Möglichkeiten der eigene Garten bietet, um ihn zu einem wirklichen "Lebensraum " für Menschen, Pflanzen und Tiere zu machen.

 

 

Sie können sich dieses Dokument als PDF-Datei herunterladen!

 

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Artenschutz

 

Pilotprojekt "Hilfe für den Steinschmätzer"

Umzug geglückt - nachhaltige Besiedlung fraglich

Warum Umzug?

Für nachhaltige Bewirtschaftung der Wingerte mussten die Hanglagen am Haardtrand in senkrecht laufenden Rebstockzeilen gestaltet werden. Zugleich mussten sie gegen die sonst unvermeidliche Erosion begrünt werden. Der Steinschmätzer braucht aber offene Erde für die Aufzucht der Küken. Wingertzeilengrün nimmt ihm die Sicht auf seine wichtigste Ernährungsbeute. Darum musste er einen Ausweichbrutraum suchen. Diesen entdeckte er östlich der flurbereinigten Hanglagen, wo die Wingertzeilen durch Intensivpflege mit Motorpflügen / Mulchaggregaten erdoffen gehalten werden. Hier fehlten jedoch die Brutplatz-Schlupfwinkel, die er in den fugenoffenen Trockenmauern der Hanglagen gefunden hatte. Hilfe war nötig.

Hilfe durch ein Pilotprojekt

Im Jahr 1999 lief das Pilotprojekt "Umzug des Steinschmätzers" aus den Hanglagen in die sich östlich anschließende leicht hügelige, flurbereinigte Reblandschaft an.

In dem neuen Lebens- und Aufzuchtraum sind im Rahmen des Projekts vernetzte Brutplätze durch gezielt angelegte Gabionen und durch Grobsteinschüttungen (ø 20-40 cm) geschaffen worden.

Beteiligt war ein Verbund von Naturschützern:

  • Mitglieder des NABU Wachenheim/Deidesheim
  • Mitglieder der Pollichia e.V. Bad Dürkheim
  • Landschaftspfleger des Kulturamts Neustadt a. d. W.
  • Landschaftspfleger des Straßenbauamtes Worms

Die Winzer-Teilnehmer-Gemeinschaften stimmten zu und das Kulturamt NW und in besonders weitem Ausmaß das Straßenbauamt stellten geeignete Ausgleichsflächen zur Vernetzung der ins Auge gefassten Brutlandschaft mit Gabionen und Steinschüttungen bereit. Pollichia und NABU übernahmen Planung, Regie, Pflege und wissenschaftlich begleitende Beobachtung der Brutentwicklung im neuen Lebensraum. Die Beobachtungen werden gesammelt und dienen dem Bewerten der ökologischen Effizienz der Naturschutzmaßnahme.

Weitere Betreuung

Das Projekt mit dem neuen Lebensraum parallel zur B 271 neu ist kein Selbstläufer. Naturschützern fällt die Aufgabe zu, die angebotenen Brutplätze durch wöchentliche Kontrollfahrten (meist per Rad) zu sichern.

Erfreulicher Weise respektieren Landarbeiter und Wanderer die Hinweisschilder mit der Bitte um Rücksichtnahme. Zweimal pro Jahr - Februar/März vor Rückkehr des Steinschmätzers aus Afrika und dann vor der Zweitbrutperiode Ende Mai/Anfang Juni - muss das Umfeld der Brutanlagen im Umkreis von 5-10 m gemäht werden. Der Steinschmätzer braucht freien Einflug.

Ohne menschliche Betreuung hätte das Umsiedlungsprojekt keinen nachhaltigen Erfolg. Der Steinschmätzer, eine Rote-Liste-Art, verschwände aus unserer Landschaft. Gerhard Sandreuther, Wachenheim

(Foto: Werner Kern)

 

Artenschutzprogramm Steinkauz

Der Bestand des Steinkauzes in Rheinland-Pfalz ist seit 1950 auf ein Drittel zurück gegangen, auf etwa 250 Paare. Der kleine Kauz lebt nicht im Wald, sondern in alten Obstanlagen und in der offenen Feld- und Wiesenflur. Seine Nahrung sind größere Insekten und Kleinsäuger. In unserer Gegend kommt er nur nördlich von DÜW vor. Wesentliche Ursache für den Rückgang des Steinkauzes sind fehlende natürliche Baumhöhlen. Da er gut künstliche Nistmöglichkeiten akzeptiert, versuchen wir, mit solchen Röhren seinen Bestand zu sichern und ihn wieder südlich und süd-östlich von DÜW, also auch in unserer VG, heimisch werden zu lassen. NABU-Mitglieder, darunter unsere Gruppe, haben bisher im Landkreis 65 Kauzröhren im offenen Gelände ausgebracht und kontrollieren, reinigen und reparieren sie ständig.

 

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Öffentlichkeitsarbeit

 

Der Naturschutzgedanke braucht eine breite Basis in der Bevölkerung. Man kann nur schützen, was man kennt und schätzt.

Wir betreiben Natur- und Umweltbildung, z. B. mit Exkursionen, Führungen zu verschiedenen Themen, speziellen Aktivitäten für Kinder, Veranstaltungen wie der "Tag der Artenvielfalt", Vorträgen u.v.m.

Wir betreiben Pressearbeit, indem wir über aktuelle Themen informieren.

 

Haben Sie Anregungen, Fragen oder Wünsche?

Dann schreiben Sie uns einfach eine Mail !

 

NABU Rheinland-Pfalz Regionalstelle Süd im Naturschutzzentrum     Hirtenhaus

Brühlstr. 21
76829 Landau i.d. Pfalz
Tel. 06341 / 31628
Fax: 06341 / 3526
e-mail: Kontakt
 
 

letztes Update:

11.11.09, Uwe Wittner

 

 

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NABU Rheinland-Pfalz

Der NABU ist mit 450.000 Mitgliedern und Förderern der größte Naturschutzverband in Deutschland und mit seiner Gründung im Jahr 1899 auch der Älteste. In jedem Bundesland ...(weiter)..

 

 
 
 
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