Vom Laien zum Wasserfan

Unsere Wassertrainer-Ausbildung für Senioren

junge Teichforscher (Foto: C. Schauroth) junge Teichforscher (Foto: C. Schauroth)

Barfuss oder mit Gummistiefeln durch den Bach laufen, Kaulquappen fangen und Fische beobachten - das macht nicht nur Kindern Spaß. Wasser verbindet uns mit den Ursprüngen des Lebens. Viele Kinder kommen heute nur noch im Haushalt mit Wasser in Kontakt, wo es scheinbar unerschöpflich aus der Leitung fließt. Eine wesentliche Voraussetzung für einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit Wasser ist aber gerade das Erleben der Natur und das Begreifen der ökologischen Zusammenhänge. Ältere Menschen haben aus ihrer Lebenserfahrung heraus oft noch eine breite Kenntnis: Wie war das, als im Mühlgraben noch Krebse lebten und der Bach durch den Ort noch nicht in Betonrohren floss? SeniorInnen sind deshalb wichtige Bildungspartner. Bei der Arbeit mit Kindern fördern sie gleichzeitig den generationsübergreifenden Dialog.

 

Die NABU-Regionalstelle Süd bietet, gefördert vom Umweltministerium RLP, Abteilung Wasserwirtschaft, das Fortbildungsprojekt „WassertrainerInnen“ an. Ziel des Projektes ist es, SeniorInnen im Rahmen eines bürgerschaftlichen Engagements zu Wassertrainern auszubilden. Als Multiplikatoren sollen die WassertrainerInnen umweltpädagogische Veranstaltungen, z.B. mit Schulklassen, durchführen.

Das Ausbildungskonzept

beim Workshop (Foto: I. Keller) beim Workshop (Foto: I. Keller)

Auf Grundlage der Lernbausteine aus dem Handbuch "Die besten Ideen rund ums Wasser" erhalten die teilnehmenden SeniorInnen in mehreren halbtägigen Workshops das Handwerkszeug zur Vermittlung von Wasserthemen. Dadurch können sie zu PartnerInnen von Schulen und anderen Einrichtungen werden und dezentral wasserbezogene Umweltbildung in Rheinland-Pfalz anbieten. Hierbei wird unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit den schulnahen Umwelterziehungseinrichtungen (SchUr-Stationen) angestrebt.

 

Jede/r ProjektteilnehmerIn soll während der zweijährigen Fortbildung in Kooperation mit einer Schule oder einer anderen Einrichtung (z.B. Pfadfinder, Jugendherbergen, kirchliche Kindergruppen) zusmmen arbeiten. Ziel ist es, die TeilnehmerInnen dauerhaft als WassertrainerInnen zu gewinnen und insbesondere in Schulen Akzeptanz für diese externe Unterstützung zu schaffen. Die MitarbeiterInnen des NABU leiten die Ausbildung, dienen als Ansprechpartner vor Ort und haben eine zentrale Funktion in der Netzwerkbildung. Die ausgebildeten WassertrainerInnen sollen vorwiegend ehrenamtlich arbeiten, Unkosten aber durch Teilnehmerbeiträge decken können.

 

Interessenten können sich bei der NABU-Regionalstelle Süd melden.

Für nähere Informationen können Sie sich hier das Faltblatt des Projektes ansehen:

Wassertrainer Rheinland-Pfalz
Informationen zum generationsübergreifenden NABU-Projekt
Wassertrainer.pdf
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Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz unterstützt Wassertrainer-Aktivitäten

Wassertrainerin Astrid Schnakenberg Wassertrainerin Astrid Schnakenberg

Durch die Förderung der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz konnten die Fortbildungsteilnehmer im Rahmen der Praxisphase mit nötigem Veranstaltungsmaterial wie Becherlupen, Sieben und Schüsseln ausgestattet werden, welche jetzt bei praktischen Aktivitäten zum Einsatz kommen.

Außerdem wurde leicht verständliche Fachliteratur gefördert. Diese unterstützt das Selbststudium und die praktische Umweltbildungsarbeit der Fortbildungsteilnehmer im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit.

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