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Gutes tun und darüber reden
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Natur vermitteln, informieren und
aufklären ist unser Ziel
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NABU schafft neuen
Lebensraum
Die NABU-Gruppe
„Verbandsgemeinden Edenkoben und Maikammer“ hat bei einem
Pflegeeinsatz auf ihren Grundstücken unterhalb der Kropsburg
bei St. Martin große Flächen von aufkommenden Brombeeren,
Hecken und Gebüschen befreit. So sollen Brutmöglichkeiten und
Lebensraum für Steinschmätzer, Neuntöter und die Zaunammer,
den Charaktervogel des Haardtrandes, geschaffen werden. Das
gut einen Hektar große Grundstück wird nach und nach zu einem
vielfältig strukturierten Lebensraum mit offenem Grasland,
eingestreuten Gebüschen, Obstbäumen und Trockenmauern
umgewandelt. Als Folgenutzung ist eine Beweidung mit Schafen
angedacht. Die ehrenamtlichen Naturschützer haben dort
Hochstammobstbäume - alte historische Sorten – gepflanzt und
die Baumscheiben älterer Bäume von Gras und Dornen befreit.
Zusätzlich wurden acht vorhandene Sandsteinmauern von
aufkommendem Bewuchs freigeräumt. Diese ehemaligen Strukturen
des Kultur- und Siedlungsraums sind nun wieder für jedermann
sichtbar und können von der Sonne beschienen werden, erwärmen
sich und bieten somit Lebensraum für wärmeliebende Pflanzen
und Tiere. Auf einem weiteren Grundstück des NABU sind durch
die Fällung von Bäumen die alten Weinbergsterrassen mit ihren
einzigartigen Trockenmauern wieder zum Vorschein gekommen.
Hier sind jedoch einige der Mauern beschädigt, so dass diese
bei einem weiteren Arbeitseinsatz Mitte Januar repariert
werden müssen. Bei diesem Termin hofft der NABU auch auf die
Unterstützung der Interessengemeinschaft zum Erhalt alten
Kultur- und Siedlungsraumes St. Martin, die dieses Mal einen
eigenen Arbeitseinsatz auf dem Wingertsberg durchführte.
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Neue Lobby für die Natur:
Naturschutzbund jetzt auch in Annweiler
Erste Info-Veranstaltung am
10.01.08 in Bindersbach
Der NABU,
größter Natur- und Umweltschutzverband in Deutschland, lädt am
Donnerstag, 10.01.2008 um 19:30h Uhr zu einer Info-Veranstaltung in
die Gaststätte „Richard Löwenherz“ in Annweiler-Bindersbach, Burgstr.
23 ein. Ziel ist das Zusammenfinden von Menschen, die sich im
Naturschutz in der Verbandsgemeinde Annweiler sowie eventuell auch in
Hauenstein engagieren wollen. Vorschläge für mögliche
Betätigungsfelder einer NABU-Gruppe vor Ort werden gesammelt. Ein
Anfang ist gemacht: Die Amphibienwanderung wird schon seit Jahren in
Gräfenhausen und Albersweiler und seit letztem Jahr in Eußerthal von
mehreren Aktiven betreut und es konnten schon hunderte Erdkröten vor
dem Verkehrstod gerettet werden. Im Wasgau wurden vom NABU viele
Streuobstwiesen erhalten oder neu angelegt, wie beispielsweise auf dem
Adelberg, in Gräfenhausen, Rinnthal oder Wernersberg. Auch die
Nistkästen für Mauersegler am Gemeindehaus in Annweiler und für
verschiedene Singvögel und den Waldkauz in Rinnthal wurden mit Hilfe
von NABU-Aktiven angebracht. Viele Kinder aus der Verbandsgemeinde
nehmen teil an den Ferienprogrammen der benachbarten NABU-Gruppen oder
kennen bereits die „Naturerlebnisschule“. Im Rahmen der politischen
Lobbyarbeit für bessere Lebensbedingungen von Mensch und Natur
unterstützt der NABU die Initiativen gegen den Ausbau der B10.
Dr. Nathalie
Plum, Leiterin der NABU Regionalstelle in Landau, wird einen Überblick
über die Naturschutzarbeit des NABU in Rheinland-Pfalz und aktuelle
Projekte in der Region geben. Aktive aus benachbarten NABU-Gruppen
(Landau, Landau-Land, Edenkoben) werden für Fragen der Interessierten
ansprechbar sein.
Wer
an einer Mitarbeit in der neuen Gruppe interessiert ist, kann sich
melden bei der NABU Regionalstelle Süd, Tel. 06341/31628,
NABU.Sued@NABU-RLP.de

Die
Landschaft im Wasgau ist, wie hier bei Gossersweiler, noch reich
strukturiert. Dennoch gibt es für den Naturschutz viel zu tun, um
diese Landschaft und ihre Artenvielfalt zu erhalten. (Foto: W. Kern)
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Neustadt ST. MARTIN:
Platz für Zaunammer und Steinschmätzer
ST.
MARTIN: Naturschutzbund richtet unterhalb der Kropsburg Gelände für
seltene Tiere und Pflanzen her
Nach Abschluss der
Flurbereinigung in St. Martin vor rund vier Jahren hat die
Naturschutzbund-Ortsgruppe der Verbandsgemeinden Edenkoben und
Maikammer (Nabu) ein etwa 2,5 Hektar großes Gelände unterhalb der
Kropsburg gekauft. Ziel ist es, „ein naturnahes Gebiet mit
vielfältigen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen" entstehen zu lassen,
erklärt Franz Grimm, Vorsitzender der Ortsgruppe, bei einem
Arbeitseinsatz am Samstag.
Das Gebiet zwischen
Wald und Weinbergen sei früher als Wingertgelände genutzt worden, weiß
Grimm. Wegen der steilen Lage werde die Fläche jedoch seit vielen
Jahren nicht mehr bewirtschaftet. Im südlichen Teil des Geländes sind
noch deutlich die Weinbergterrassen zu erkennen. In diesem Teil hat
sich der Wald ausgebreitet; neben den Terrassen prägen Laubbäume das
Gelände.
Der Nabu habe sich
bisher auf den nördlichen Teil des Geländes konzentriert, der weitaus
stärker mit Büschen und Gestrüpp zugewachsen gewesen sei, sagt Grimm.
In regelmäßigen Arbeitseinsätzen würden Gebüsch und Gestrüpp
zurückgeschnitten, Laubbäume gefällt, Obstbäume gepflanzt,
Trockenmauern freigeschnitten und, soweit erforderlich, wieder
aufgebaut. Gearbeitet werde in der vegetationsarmen Zeit zwischen
Oktober und März. Denn man wolle brütende Vögel nicht stören, außerdem
solle die Aussamung von Pflanzen nicht beeinträchtigt werden.

Steinschmätzer (Foto: W. Kern)
Hecken und Sträucher
werden nicht herausgerissen, sondern immer wieder nachgeschnitten.
„Die Brombeerranken werden so mit der Zeit zurückgedrängt, und die
verschiedenen Sträucher und Pflanzen können geregelt wachsen", erklärt
Grimm. Auch bei dem Arbeitseinsatz am Samstag ging es vor allem darum,
mit dem Freischneider Sträucher und Hecken zu stutzen. Neben Franz
Grimm waren Wolfgang Staudt, Manfred Hünerfauth und Alex Grimm mit dem
Freischneider auf dem Gelände unterwegs. Norbert Graf hat derweil mit
einer Axt und einer Axtschere Bäume gestutzt. Insgesamt seien etwa 20
Mitglieder der Nabu-Gruppe auf dem Gelände aktiv, berichtet Grimm. Auf
einem Teil des Geländes arbeite auch eine St. Martiner
Interessengemeinschaft zur Erhaltungs von Siedlungs- und Kulturräumen.
An einigen Stellen
schneidet der Nabu die Brombeerhecken nicht weg, hier sollen Vögel,
wie Zaunammer und Neuntöter, Brutmöglichkeiten finden. „Wichtig ist
uns, dass es hier eine vielfältige Vegetation und viele verschiedene
Lebensräume für unterschiedliche Tiere gibt", erklärt Grimm. Dazu
gehört beispielsweise auch ein so genannter Lesesteinhaufen, der
aufgeschichtet wurde. Er sei für Steinschmätzer interessant, erklärt
Grimm.
Ein wichtiger
Bestandteil des Gebiets sind mehrere Trockenmauern. Einige habe man
nur freigeschnitten, andere neu aufgeschichtet und dabei darauf
geachtet, dass die Ritzen und Spalten zwischen den Steinen
unterschiedlich groß sind, so dass hier unterschiedliche Tiere Platz
finden. In einer der Trockenmauern steckt ein Rohr, aus dem Wasser
läuft, das vermutlich von einer Wasserader im Berg komme, so Grimm.
Dieses Wasser läuft in eine Mulde im Gelände, in der ein kleines
Feuchtbiotop entstanden ist. An verschiedenen Stellen haben die
Nabu-Mitglieder Obstbäume alter Sorten, wie Weinbergspfirsich,
Aumüller Kirsche oder Reineclauden, gepflanzt. Ziel sei es, dass in
vier bis fünf Jahren der Mensch das Gelände nicht mehr pflegen müsse;
eine Beweidung mit Schafen reiche dann aus. (ann)
HOFFMAEQuelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Mittelhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.292
Datum: Montag, den 17. Dezember 2007
Seite: Nr.25
"Deep-Link"-Referenznummer: '3009112'
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Landau LINGENFELD Nabu
wird 25 Jahre alt
LINGENFELD: Festabend im November geplant
Ein
arbeitsintensives Jahr steht den Mitgliedern des Naturschutzbundes
(Nabu) der Verbandsgemeinde Lingenfeld bevor: 2008 feiert die
Ortsgruppe ihr 25-jähriges Bestehen. Bei der jüngsten Sitzung in
Weingarten berieten die Naturschützer über entsprechende Aktivitäten.
Mit
der Teilnahme am „Tag der offenen Gärten" (Sonntag, 1. Juni, von 11
bis 18 Uhr) wollen die Nabu-Aktiven anhand des Gartens von
Vorsitzendem Herbert Magin (Westheim) Interessenten praktische
Beispiele für Naturschutz im Dorf geben. Zur Dokumentation des
Artenreichtums in verschiedenen ökologischen Bereichen will sich die
Ortsgruppe auch am „Tag der Artenvielfalt" (20. und 21. Juni)
beteiligen. Ausgangspunkt der zahlreichen Aktionen soll der Lustadter
Handkeesplatz sein. Neben dem Erscheinen von vielen Experten hoffen
die Naturschützer auch auf großes Interesse der Bevölkerung.
Der
Festabend zum 25-jährigen Bestehen, verbunden mit einer Ausstellung,
soll nach derzeitigen Planungen voraussichtlich im November im
Westheimer Bürgerhaus stattfinden.
Weitere Aktivitäten im kommenden Jahr sind eine Wasservogelexkursion
in die Mechtersheimer Tongruben sowie den Bereich „Schäfersee". Eine
Frühjahrsexkursion in die Rheinauen, eine Pilz-Exkursion und die
Teilnahme an der Bat-Night (Fledermausnacht) runden das Programm ab.
Im Rahmen der „Stunde der Gartenvögel" werde es eine Aktion mit der
Kindergruppe geben. Auch die Fahrt ins Zeltlager sei wiederum geplant,
hieß es. (nti)
SCHLINS
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene
Ausgabe: Nr.290
Datum: Freitag, den 14. Dezember 2007
Seite: Nr.21
"Deep-Link"-Referenznummer: '2966404'
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Mit Pinguinen gegen
Verheizen der Erde
Die Klima-Allianz informierte
Bürger über CO2-Einsparung
Speyer. Anlässlich des
Welt-Klimagipfels auf Bali hat die „Klima-Allianz der Pfalz“ am
Samstag in der gut besuchten Speyerer Fußgängerzone auf das „Verheizen
der Erde“ aufmerksam gemacht. An einem Informationsstand am Altpörtel
informierten die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen
Kirche der Pfalz sowie regionale Gruppen von Attac, BUND, NABU und WWF
mehr als 500 Menschen über die Ziele der Klima-Allianz und gaben Tipps
für die aktive CO2-Einsparung im Alltag.
Zum Abschluss wurde im
Domgarten hinter dem Heidentürmchen ein Tulpenbaum gepflanzt – für
Oberkirchenrat Gottfried Müller „ein Zeichen der Hoffnung, ganz im
Sinne Martin Luthers. Es ist noch nicht zu spät.“ Dr. Nathalie Plum
von der NABU Regionalstelle in Landau sprach stellvertretend für die
anwesenden Umweltverbände von der „symbolischen Bedeutung dieses Baums
für all die vielen Möglichkeiten, die wir zur Reduktion des CO2
haben. Anstatt die Schuld auf andere zu schieben, sollten alle –
Tourismus, Industrie, Landwirtschaft und jeder einzelne Bürger – ihren
Beitrag leisten.“
Die Klima-Allianz besteht
aus über 50 Mitgliedsorganisationen: Kirchen, Umweltverbände,
Gewerkschaften und andere gesellschaftlich relevante Gruppen. Ziel der
Klima-Allianz ist es, für die konsequente Reduzierung von
klimaschädlichen Gasen einzutreten. Nähere und aktuelle Informationen
finden sie im Internet unter
www.die-klima-allianz.de
oder auf den Seiten der Mitgliedsorganisationen. Als nächste Aktion in
der Pfalz ist im Februar 2008 das „Autofasten“ mit einem
Spritspartraining in Neustadt am 1. März geplant.
Weitere Auskunft: Bärbel
Schäfer, Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Große Himmelsgasse 3, 67346
Speyer, Tel. 06232 / 671519, E-Mail:
umwelt@frieden-umwelt-pfalz.de

Mit
Pinguinen auf Eisschollen warben Mitstreiter der Pfälzer Klima-Allianz
für mehr Klimaschutz im Alltag. (Foto: N. Plum)

Oberkirchenrat Gottfried Müller packt mit an bei der Baumpflanzung.
(Foto:
W. Schneider)
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Bad Dürkheim WACHENHEIM
Nabu sucht Verstärkung für Nistkästen Pflege
WACHENHEIM. Wie
Nistkästen kontrolliert und gereinigt werden, will der Naturschutzbund
(Nabu) Wachenheim/Deidesheim bei einer Wanderung morgen durchs
Poppental Interessierten zeigen, die sich vorstellen, die Arbeit der
Naturschützer zu unterstützen. „Unsere in Höhlungen brütenden Vögel
wie auch Fledermäuse, Waldmausarten und Bilche, oder Insekten wie
Hornissen, Hummeln und seltene Wildbienenarten finden in
bewirtschaftetem Forst und Gelände nicht genügend natürliche
Brutmöglichkeiten", begründet der Nabu, weshalb er in fast 25 Jahren
rund 900 künstliche Nisthilfen innerhalb der beiden Verbandsgemeinden
angebracht hat. Derzeit werden etwa 600 betreut und jährlich
gereinigt, über die Belegung wird regelmäßig Buch geführt. Dazu werden
jetzt noch Helfer gesucht: Während der Tour (Treffpunkt 10 Uhr am
Wachenheimer Schützenhaus) erfährt man, welche Vögel und Tiere
Nisthilfen brauchen und welche Ansprüche sie stellen. Wer bei der
praktischen Arbeit erst mal nur zuschauen möchte, ist ebenfalls
willkommen. (rhp)
SPENGLP
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Bad Dürkheimer Zeitung
Ausgabe: Nr.284
Datum: Freitag, den 07. Dezember 2007
Seite: Nr.15
"Deep-Link"-Referenznummer: '2977103'
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Landau: Zur Pflege der
Natur
SÜW: Förderverein gewährt 9200 Euro
Der Förderverein zum
Schutz und zur Pflege von Natur und Landschaft der Südlichen
Weinstraße hat beschlossen, insgesamt sieben Projekte mit 9200 Euro zu
fördern.
Zum Zuge gekommen sind
folgende Projekte: Streuobstwiese in Siebeldingen,
Entwicklung bzw. Optimierung von Biotopen
für die stark gefährdete Amphibienart Gelbbauchunke in Frankweiler und
Eschbach, Trockenmauer in Gleisweiler, künstliche Brutinseln im
Frankensee bei Gommersheim, Beschaffung eines Freischneiders zur
Biotoppflege in der Verbandsgemeinde Edenkoben
und schließlich die Entwicklung eines Sandbiotops in Schweighofen.
Antragsteller waren der Naturschutzverband Südpfalz,
der Naturschutzbund Rheinland-Pfalz,
Regionalstelle Süd
und die Pollichia.
Gerd Kümmel,
Vorsitzender des Naturschutzverbandes Südpfalz, stellte bei einem
Diavortrag verschiedene durch den Förderverein geförderte Projekte der
letzen Jahre vor. Er informierte über den Ankauf und
biotopverbessernde Maßnahmen in der Sandgrube Schlüter in Schweighofen,
über die Anlage einer Lößsteilwand in Niederhorbach und ein
Feuchtbiotop im Otterbachtal zwischen Nieder- und Oberotterbach.
Verschiedene Bestandsaufnahmen hätten ergeben, dass die vorgenannten
Biotope eine große Anzahl von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten
aufwiesen. Die vom Verein mit finanzieller Hilfe des Fördervereins
veranlassten Maßnahmen seien damit ein großer Erfolg. (red)
Info Auf Antrag kann
jeder Bürger des Landkreises Mitglied des Fördervereins werden.
Informationen bei der Geschäftsführung (Telefon 06341 940440 oder
940231).
REUTERM
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene
Ausgabe: Nr.281
Datum: Dienstag, den 04. Dezember 2007
Seite: Nr.19
"Deep-Link"-Referenznummer: '2944556'
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Mit Pinguinen
gegen Verheizen der Erde
Eintreten für konsequente
Reduzierung von klimaschädlichen Gasen
Speyer.
Mit Pinguinen auf Eisschollen wollen Mitstreiter der Pfälzer
Klima-Allianz am Samstag, 8.12.07 ab 11 Uhr in der Speyerer
Fußgängerzone auf das „Verheizen der Erde“ aufmerksam machen. An einem
Informationsstand am Altpörtel bekommen Klimaschützer Tipps für die
aktive CO2-Einsparung.
Hier informieren
die Veranstalter - die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt
der Evangelischen Kirche der Pfalz sowie regionale Gruppen von Attac,
BUND, NABU und WWF - über die Ziele der Klima-Allianz. Der NABU nimmt
an seinem Stand gebrauchte und defekte Handys zum Recycling entgegen.
Zum Abschluss wird
um 15 Uhr im Domgarten hinter dem Heidentürmchen ein Baum gepflanzt.
Die Klimaallianz
besteht aus über 50 Mitgliedsorganisationen aus Kirchen,
Umweltverbänden, Gewerkschaften und anderen gesellschaftlich
relevanten Gruppen. Ziel der Klima-Allianz ist es, für die konsequente
Reduzierung von klimaschädlichen Gasen einzutreten.
Der
Welt-Klimagipfel tagt ab dem 3. Dezember 2007 in Bali. Begleitend dazu
finden am 8. Dezember weltweit Demonstrationen und Aktionen statt, um
der Forderung nach konkreten Vereinbarungen bei der Reduzierung von
Klimagasen Nachdruck zu verleihen. In Deutschland werden
Großdemonstrationen in Berlin und Neurath, einem
Braunkohlekraftwerksneubau in Nordhein-Westfalen, stattfinden.
Nähere und
aktuelle Informationen finden sie im Internet unter
www.die-klima-allianz.de oder auf den Seiten der
Mitgliedsorganisationen.
Weitere Auskunft:
Bärbel Schäfer, Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Große Himmelsgasse
3, 67346 Speyer, Tel. 06232/671519, E-Mail:
umwelt@frieden-umwelt-pfalz.de
Presse- und
Öffentlichkeitsreferat, Domplatz 5, 67346 Speyer, Tel.
06232/667145
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Umweltschutz in der
Großstadt verschrieben
Naturschutzbund
Ludwigshafen besteht seit 25 Jahren - Für Rehbachtal und Bruch
eingesetzt
20
Gründungsmitglieder trafen sich vor einem Vierteljahrhundert
in den Räumen der Volkshochschule Ludwigshafen, um eine
Ortsgruppe des Deutschen Bunds Vogelschutz ins Leben zu rufen.
Mittlerweile heißt der DBV Naturschutzbund (NABU) und die
Ortsgruppe hat 250 Mitglieder. Seit der Gründung vor 25 Jahren
hat der NABU sich dem Umweltschutz zum Ziel gemacht.
Und das
ist in Ludwigshafen nicht einfach. Denn in der Stadt gebe es
keine größeren Flächen für Naturschutzmaßnahmen mehr. "Wir
können nur versuchen, kleinere Gebiete zu retten", sagt der
erste Vorsitzende Georg Waßmuth. Ein besonderes Augenmerk
kommt dabei seit Gründung der Ortsgruppe1982 dem Rehbachtal
und seiner Ausweisung als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet
zu. Schließlich finden sich dort Pflanzen, die auf der roten
Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere stehen: Die
Essigrose, das Schabenkraut, der weidenblättrige Alant und der
Kantenlauch.

Dass hier
kein Mais und Hafer für das Wildgehege mehr angebaut wird,
haben die Umweltschützer erreicht, die Bemühungen um das
Schutzgebiet hingegen sind bisher vergebens gewesen. So gibt
es für die Ortsgruppe des NABU in dem Gelände viel zu tun.
Doch zum "harten Kern" der Ludwigshafener Ortsgruppe gehören
nur 15 bis 20 Personen, berichtet der Vorstand. Die
Mitgliederzahl sei in den vergangenen Jahren zwar gestiegen,
doch mehr Aktive gebe es nicht. Wenn es gelte, Nistkästen
aufzuhängen und zu betreuen oder die Landschaft vom Müll zu
befreien, seien meist die gleichen Menschen beteiligt.

Deshalb
sei langfristig die Kinder- und Jugendarbeit eine wichtige
Aufgabe, betont Waßmuth. "Junge Menschen müssen mit der Natur
vertraut sein, damit sie verstehen warum sie geschützt werden
muss". So trifft sich seit April dieses Jahres jeden zweiten
Mittwoch eine Kindergruppe, um gemeinsam mit Elke Hennighaus
das Maudacher Bruch zu entdecken.
Quelle: Rheinpfalz 21.11.07
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NABU Frankenthal pflegt
Weiher im „Kleinen Wald“
Einer der beiden
Weiher im „Kleinen Wald“ heißt bereits „NABU-Weiher“, da sich der NABU
Frankenthal bereits seit 1985 dort engagiert. Mit dem Arbeitseinsatz
am vergangen Samstag dort und am „Scherrschen Weiher“ wollen die 25
Naturschützer verhindern, dass die Weiher langsam zuwachsen und
verschlammen. „Durch die angelegten Schneisen wird jetzt für eine
verbesserte Belüftung gesorgt, so dass der Weiher in der warmen
Jahreszeit nicht so schnell ‚umkippt’“, erläutert Manfred Becker,
Vorsitzender der NABU-Gruppe. „Einige Bäume und Sträucher mussten
außerdem entfernt werden, um den Eintrag von Laub und damit von
Nährstoffen zu vermindern.“ Die Naturschützer hoffen, dass die
Wasserflächen weiterhin von Wasservögeln und ablaichenden Amphibien
genutzt werden. Mit dem Schnittgut wollen sie zudem neue Lebensräume
für Tiere in Form einer Benjes-Hecke anlegen.

Foto:
NABU-Aktive entfernen Teile des Schilfs im „Kleinen Weiher“.
(Foto:
Manfred Becker)
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Landau ILBESHEIM Wir sind
dem Naturschutz verbunden - und keine Ideologen
ILBESHEIM: Verband für Natur- und
Umweltschutz (Nabu) Landau-Land feiert 25-jähriges Bestehen -
Mitgliederzahl wächst
1982 wurde in
Heuchelheim der Verband für Natur- und Umweltschutz (NABU) Landau-Land
gegründet. Im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus in Ilbesheim feierte
der Verein am Freitag sein 25-jähriges Bestehen. Die Festrede hielt
der Landesvorsitzende des NABU, Siegfried Schuch (Mainz).
Schuch würdigte in
seiner Ansprache „das außerordentliche Engagement der vielen
ehrenamtlichen Mitarbeiter für ihren Einsatz für die Natur". Er
appellierte an Jung und Alt, sich aktiv für den Naturschutz
einzusetzen. „Jeder kann bei uns nach seinen Neigungen und Fähigkeiten
mitarbeiten." Der Mitgliederstand sei in den vergangenen fünf Jahren
landesweit von 22.000 auf 28.000 gestiegen.
Der seit 1986
amtierende Vorsitzende des NABU Landau-Land, Hans Frech (Göcklingen),
dankte „allen meinen Mitstreitern" für ihren permanenten Einsatz,
wobei er Pfarrer Gerhard Postel (Freisbach) als den „schöpferischen
Ideengeber" bei der Gründung der Landauer NABU-Gruppe vor 25 Jahren
besonders hervorhob. Großes Lob ging auch an Nathalie Plum, Leiterin
der Regionalstelle Süd- und Vorderpfalz, „die für uns ein wahrer
Glücksfall ist". Besonderer Dank gebühre Herbert Riebel und Heinz
Wissing für ihre Ausstellung „Wildbienen" und „Fledermäuse". Viel
Beifall erhielt Pfarrer Postel für seinen Vortrag „Mehr als nur
Artenschutz - 25 Jahre Landauer Naturschutz". Postel: „Wir sind keine
Ideologen, sondern schlicht und einfach dem Natur- und Umweltschutz
verbunden, wir machen unsere Arbeit von und für Menschen."
Bei dem Festakt wurden
auch die Gewinner des Kinder-Malwettbewerbs zum Thema „Einheimische
Tiere im Herbst" geehrt. Stolz zeigte beispielsweise die fünfjährige
Emilia aus Eschbach ihre Urkunde für „ihr Werk" das sie im
Kindergarten Göcklingen erstellte.
Grußworte kamen von
Verbandsbürgermeister Klaus Stalter, von Ulf Janz vom NABU
Landau-Stadt und von Göcklingens Bürgermeister Fritz Garrecht.
Ehrungen
Mit der bronzenen NABU-Ehrennadel wurden ausgezeichnet: Rolf Schmitt
(Walsheim), Albert Leonhard (Heuchelheim-Klingen), Gerhard Wisser
(Göcklingen), Herbert Riebel (Ilbesheim), Arno Laux (Eschbach), Karl
Löffler (Eschbach), Markus Pfeiffer (Billigheim-Ingenheim) und Hans
Frech (Göcklingen).
Die
Gewinner des Malwettbewerbs der Kinder heißen wie folgt: Johannes
Eichborn, Mario Lauth, Johanna Lauth, Daniel Heilig, Jasmin Schopfer,
Shiantini Puwanesvaran (alle Grund- und Hauptschule Kleine Kalmit),
Pauline Antoni, Franziska Böttcher (beide Grundschule Klingenmünster),
Emilia Siegwarth (Eschbach), Vorschulkinder der „Bärengruppe" der
katholischen Kindertagesstätte Göcklingen und die „Gruppe Bauer" vom
Sankt Paulusstift in Queichheim. (ohu)

REUTERM
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene
Ausgabe: Nr.268
Datum: Montag, den 19. November 2007
Seite: Nr.28
"Deep-Link"-Referenznummer: '2884664'
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Bilanz eines guten Starts
Erste Jahreshauptversammlung der
NABU-Gruppe Neustadt/Lambrecht
Pünktlich zum
einjährigen Bestehen fand die Jahreshauptversammlung der NABU-Gruppe
Neustadt/Lambrecht am vergangenen Montag in Mußbach statt.
Ursel Mosebach (Geinsheim),
die sich mit Martin Grund (Neustadt) den Vorsitz gleichberechtigt
teilt, gab einen Überblick über die Aktivitäten der Gruppe. Bereits in
2006 pflanzten die frisch gebackenen Naturschützer gleich einige
Schwarzpappeln, den Baum des Jahres. Über das Jahr 2007 verteilt war
die Gruppe, mit einer Sommerpause im August, in allen Monaten aktiv:
Nach der Pflege der Kopfweiden im Diedesfelder „Saualiment“ im Januar
folgte im Februar die erste große Belastungsprobe. Die
Amphibienwanderung hielt an 5 Standorten im Stadtgebiet sowie in
Kirrweiler alle Helfer in Atem. Inzwischen sind die Wanderwege der
Tiere – vor allem Erdkröten – über die Straßen bekannt und die
Leiteinrichtungen können gezielter gestellt werden. Im Oktober wurde
zudem ein Regenrückhaltebecken in den „Schlösselwiesen“ zu einem
Laichgewässer umgestaltet.
Auch im
klassischen Vogelschutz war die Gruppe rührig: Im Rahmen des
landesweiten NABU-Projekts „Mauerseglerschulen“ montierte
Projektleiter Martin Grund an 6 Schulen in Neustadt und in der
Verbandsgemeinde Lambrecht Nistkästen. Der Hornbachturm wurde
gesäubert und Dohlenkästen eingebaut. In der freien Landschaft wurden
auf Ausgleichsflächen der Stadt Sitzkrücken für Turmfalken
aufgestellt. Mit zwei Kirchen in Haardt und Hambach ist bereits der
Einbau von Kästen für Turmfalke und Schleiereule in die Kirchtürme
abgesprochen. In Sachen Öffentlichkeitsarbeit war die Gruppe ebenfalls
rege: Im März gab es gleich 2 Vorträge: einen über die geplante
Reaktivierung der Wiesenwässerung bei Geinsheim – ein größeres
Projekt, an dem der NABU sich aktiv beteiligen wird - und einen über
Wildbienen. Außerdem war die Gruppe bei Festen in Geinsheim und im
Mehrgenerationenhaus anwesend.
Kassenwartin
Annette Schwarz zeigte sich zufrieden mit einem ersten Plus in der
Kasse, das jedoch in 2008 auch für diverse Aktionen gebraucht werden
wird. Die Kassenprüfer hatten nichts zu beanstanden und der Vorstand
wurde entlastet.
Thore Fink (16)
aus Lambrecht, Sprecher der NAJU, hatte ebenfalls eine bunte Bilanz
vorzuweisen: Mit diversen Aktionen am Speyerbach nahm die Jugendgruppe
teil an der bundesweiten NAJU-Kampagne „Fluss-Connection“ und
erreichte den 5. Platz. Die Gruppe nahm gemeinsam mit der NAJU
Wachenheim/Deidesheim teil am Weinleseumzug, organisierte eine
Fledermausexkursion und untersuchte die Bäume im Hof des
Mehrgenerationenhauses auf ihre Gesundheit hin. Im nächsten Jahr
möchte sie im BUND-Garten am Sonnenweg einen „Lebensturm“ bauen und
ein „Fledermausbeet“ anlegen. „Pflanzen, die in der Dämmerung
aufblühen, wie die Nachtkerze, werden gerne von Nachtfaltern besucht –
und diese dienen den Fledermäusen als Nahrung“, erklärte Fink den
verblüfften Erwachsenen den Plan. Finks Schwester Inga (14) möchte
zudem eine Kindergruppe gründen und diese an die Natur heranführen.
„Wir sind stolz auf unsere NAJU“, so Ursel Mosebach. Sie lobte auch
die gute Zusammenarbeit mit Franz Grimm von der NABU-Gruppe
Edenkoben/Maikammer, der viele praktische Arbeiten mit Rat und Tat
begleitet hat, sowie die Unterstützung durch Dr. Nathalie Plum von der
NABU Regionalstelle in Landau. Neben der Fortführung der bereits
laufenden Naturschutzprojekte wie Betreuung der Amphibienwanderung,
Ausbringen von Nisthilfen, Partnerschaften mit Schulen, Jugendarbeit
und Biotoppflege zählt für Martin Grund vor allem ein Vorhaben: „Unter
den über 400 zahlenden Mitgliedern einige aktive Mitstreiter zu
gewinnen. Es gibt viel zu tun und wir freuen uns über jeden, der mit
anpackt.“
Für Infos: Martin
Grund, Tel. 06321/399292,
http://www.nabu-nw.de oder NABU Regionalstelle, Tel. 06341/31628,
www.NABU-RLP-Sued.de
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Neustadt Wie ein Galgen für
Artenvielfalt sorgt
Was die Neustadter Stadtgruppe des
Naturschutzbunds ein Jahr nach ihrer Gründung erreicht hat
Von
unserem Mitarbeiter Rainer Rausch
Es gibt
sie in der Stadt noch nicht lange, jedoch erfreut sie sich in der
Bevölkerung schon reger Aufmerksamkeit: „Erst neulich rief jemand an,
der Auskünfte über den Steinkauz haben wollte", freut sich Ursula
Mosebach von der erst im November vergangenen Jahres gegründeten
Gruppe Neustadt des Naturschutzbunds (NABU).
Die
Abkürzung NABU steht für Natur-, Umwelt-, Biotop- und Umweltschutz.
Diesen Zielen der bundesweit tätigen Organisation sieht sich natürlich
auch Mosebach verpflichtet, die sich zusammen mit Martin Grund als
Doppelspitze den Vorsitz in der Neustadter Gruppe teilt. „Wir wollen
das Bewusstsein für Natur und Umwelt im Neustadter Raum stärken.
Lebensräume sollen entdeckt und wiederbelebt werden", umreißt die
Geinsheimerin die Vorstellungen des NABU Neustadt und seinen
Ortsteilen.
300
Mitglieder, darunter ein Stamm von zehn Aktiven im Alter zwischen 35
und 55 Jahren, zählt die Stadtgruppe. Die dazugehörige
Naturschutzjugend umfasst derzeit fünf Jugendliche im Alter von zwölf
bis 15 Jahren.
Trotz der
kurzen Zeit kann sich die Bilanz der Umweltschützer bereits sehen
lassen: Bei der Neuanlage eines Laichgewässers für Molche, Kröten und
Frösche in den Hambacher Schlösselwiesen (wir berichteten) durch den
NABU wurden dort auch gleich einige Weiden behutsam zu ökologisch
wertvollen Kopfweiden umgestaltet. „Lebensraum für Insekten und
Kleinvögel, später auch für den amselgroßen Steinkauz", erläutert
Mosebach. Aber keine einmalige Arbeit, denn die Bäume müssen jedes
Jahr geschnitten werden.
Auf
Streuobstwiesen bei Königsbach, Diedesfeld und Lachen-Speyerdorf
konnte die Stadtgruppe auch schon Falkenstützen, so genannte „Galgen",
als Aufsitzmöglichkeit für Mäuse jagende Turmfalken errichten. Neben
einigen Nistkästen für diese kleine Falkenart wurden viele weitere
Vogelnistkästen aufgehängt. Der NABU Neustadt nimmt sich zugleich auch
dem Fledermausschutz an, betont Mosebach. Mit einem Jungbaum der in
Deutschland vom Aussterben bedrohten Schwarzpappel wurde zudem der
„Baum des Jahres 2006" gepflanzt. Rechtzeitig vor der Krötenwanderung
wurden im Frühjahr im Kaltenbrunnertal Schutzzäune am Wegesrand
installiert. Über 1000 Kröten wurden dadurch eingefangen und
unbehelligt zu ihren Laichgewässern gebracht.
Ziel: Ansiedlung des
Weißstorchs
Als längerfristiges Projekt benennt der NABU die Reaktivierung der
Wässerwiesen, was in Hinblick auf die Wiederansiedlung des Weißstorchs
ein wichtiges Unterfangen sei.
Einer
anderen seltenen Spezies widmeten sich die Naturschützer aktuell im
Herbst: An der Geinsheimer Grundschule wurden zwei Mauerseglerkästen
aufgehängt. „Vielleicht können die Kinder ja schon im nächsten Jahr
die Tiere beobachten", hofft die Vorsitzende, die auch die
Grundschulen im Neustadter Raum besuchen und dort Vorträge halten
möchte.
„Wir
fangen mit kleinen Schritten an", so Mosebach, die selbst erst vor
kurzem vom Tier- zum Naturschutz überwechselte. Und von klein auf soll
es nach den Vorstellungen der Geinsheimerin auch weitergehen mit dem
lokalen Engagement: Sie plant, in ihrem Ortsteil eine Kindergruppe des
Nabu mit auf die Beine zu stellen.
Info:
Treffen der NABU-Stadtgruppe jeden zweiten Montag im Monat um 19.30
Uhr in „Weiks Vinothek", An der Eselshaut 53, Mußbach. Kontakt: unter
Telefon 06327/5837 oder 06321/399292.
GIERESS
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Mittelhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.272
Datum: Freitag, den 23. November 2007
Seite: Nr.16
"Deep-Link"-Referenznummer: '2835569'
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Bad Dürkheim WACHENHEIM -
Wissen über Wasser weitergeben
WACHENHEIM: Fortbildungsangebot des
Naturschutzbundes - „Wassertrainer" sollen mit Kindern arbeiten
„WassertrainerInnen
Rheinland-Pfalz" heißt ein neues Fortbildungsprojekt, das der
Naturschutzbund (Nabu) in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium
landesweit in drei Regionen durchführt, jetzt auch in der Pfalz. Was
steckt dahinter? RHEINPFALZ-Mitarbeiterin Sigrid Ladwig fragte die
Umweltpädagogin Dr. Nathalie Plum, Leiterin der Nabu Regionalstelle
Süd in Landau, die für die Projekt in der Pfalz zuständig ist.
Frau Plum, welche Ideen und Ziele stecken hinter dem Projekt
„Wassertrainer und -trainerinnen Rheinland-Pfalz"?
Unser Ziel ist, Kindern wieder mehr Möglichkeiten zu geben, mit Natur
und speziell mit Wasser intensiv in Kontakt zu kommen. Selbst im
ländlichen Raum ist das längst nicht mehr selbstverständlich. Unsere
Absicht ist deshalb auch, die Schulen als Kooperationspartner der
Wassertrainer zu gewinnen. Während das schon laufende Projekt
„Naturtrainer" mit Kindergärten arbeitet, eignet sich das speziellere
Thema Wasser besonders für Schulkinder, vor allem vom dritten bis
sechsten Schuljahr.
Warum wollen Sie vorrangig Senioren für die ehrenamtliche Mitarbeit
gewinnen?
Der Nabu hat schon viele positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit
mit Senioren gemacht. Viele engagieren sich gern, sodass sich sonst
brachliegende Arbeitskraft auf sinnvolle Weise nutzen lässt. Außerdem
fördert die Arbeit den Dialog zwischen den Generationen. Und drittens
bringen ältere Menschen oft schon biologische Kenntnisse mit. Das
schließt jüngere Teilnehmer natürlich nicht aus, nur Lehrer und
Erzieher bilden wir nicht aus.
Wie verläuft die Ausbildung der Interessenten?
Insgesamt werden fünf Workshops veranstaltet, die im Abstand von
jeweils zwei Monaten auf die Jahreszeiten verteilt sind. Ich werde mit
den Teilnehmern im Gelände die verschiedenen Gewässerarten studieren,
ihre Ökologie, ihren Zustand sowie die Tiere und Pflanzen. Inhalt der
Workshops wird weiterhin sein, wie sich all diese Themen didaktisch
umsetzen lassen. Dazu bekommen die Teilnehmer Lerneinheiten und
konkrete Aktionsideen vermittelt. Drei praktische Einsätze mit
Schulklassen oder Gruppen sind für das Zertifikat Voraussetzung. Jeder
zertifizierte Wassertrainer erhält den Leitfaden „Die besten Ideen
rund ums Wasser" und eine Materialkiste.
Müssen die ausgebildeten Wassertrainer später selbst organisieren, wie
und wo sie ihre Kenntnisse und Ideen an Schüler weitergeben?
Die Kontakte zu den Schulen, die selbstverständlich wohnortnah sein
sollen, vermitteln wir gern, wenn das gewünscht wird. Unsere Erfahrung
zeigt aber, dass viele selbst bei den Schulen vorsprechen. Sie wirken
dann bei Wandertagen mit oder sie übernehmen Arbeitsgruppen an
Ganztagsschulen. Der zeitliche Rahmen bleibt jedem selbst überlassen,
da schreiben wir nichts vor. Schließlich spenden die Trainer ja ihre
Arbeitskraft gegen eine geringe Aufwandsentschädigung. Als
Ansprechpartner stehe ich auch weiterhin für jeden zur Verfügung.
Info Eine Info-Veranstaltung findet morgen, Mittwoch, 11 bis 12.30
Uhr, im Rathaus Wachenheim statt. Erster Workshop ist am Mittwoch, 5.
Dezember, 9 bis 15 Uhr, im Rathaus Wachenheim und im Poppental.
Weitere Infos: Nathalie Plum, Telefon 06341 31628.
KELLERK
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Bad Dürkheimer Zeitung
Ausgabe: Nr.257
Datum: Dienstag, den 06. November 2007
Seite: Nr.15
"Deep-Link"-Referenznummer: '2840087'
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Aus- und
Fortbildungsprojekt: „Wasser-TrainerInnen RLP"
Einleitung
Das Erleben von Wasser
und Natur, das Begreifen der kindlichen Umwelt und der ökologischen
Zusammenhänge ist eine wesentliche Voraussetzung für einen schonenden
und nachhaltigen Umgang mit dem Lebenselement Wasser.
Viele Kinder kommen –
auch in ländlichen Räumen – in ihrem Alltag nur noch selten mit Wasser
und Natur in Kontakt. Auch vielen Lehrerinnen und Lehrern ist der
Zugang zu diesen Themen nicht immer einfach. Viele Erwachsene
hingegen, insbesondere Seniorinnen und Senioren, haben aus ihrer
Lebenserfahrung heraus eine breite Kenntnis in den Bereichen Wasser
und Natur. Sie können wichtige Bildungspartner von Schulen und
Kindergärten werden. Gleichzeitig wird hierdurch der
generationsübergreifende Dialog gefördert. Die Erfahrungen des NABU
Rheinland-Pfalz aus den Projekten „Generationennetzwerk Umwelt“ und
„Naturtrainer“ können hier zielgerichtet eingebracht werden.
Der NABU bietet
deshalb in Zusammenarbeit mit der Abteilung Wasserwirtschaft im
Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz (MUFV) das
Fortbildungsprojekt „WassertrainerInnen RLP“ an.
Ziel des Projektes ist
es, Ehrenamtliche – insbesondere Seniorinnen und Senioren – im Rahmen
eines bürgerschaftlichen Engagements als WassertrainerInnen zu
gewinnen. Als Multiplikatoren sollen die WassertrainerInnen in erster
Linie für Schulklassen vom 3. bis 6. Schuljahr umweltpädagogische
Veranstaltungen nach dem Praxisleitfaden „Die besten Ideen rund ums
Wasser“ anbieten.
Projektidee
Die Grundidee besteht
darin, auf Grundlage von fertigen Lernmodulen Senioren und Seniorinnen
das Handwerkszeug zur Vermittlung von Wasserthemen zu geben und sie zu
geschätzten PartnerInnen von Schulen und anderen Einrichtungen zu
machen.
Hauptziel ist die
Ausbildung von ehrenamtlichen Seniorinnen und Senioren zu
Wasser-TrainerInnen. Diese sollen dezentral wasserbezogene
Umweltbildung in Rheinland-Pfalz anbieten. Hierbei wird unter anderem
eine enge Zusammenarbeit mit den schulnahen
Umwelterziehungseinrichtungen (SchUr-Stationen) angestrebt.
Jede/r
ProjektteilnehmerIn soll in Kooperation mit einer Schule arbeiten und
sich für zwei Jahre zur Projektteilnahme bereit erklären. Ziel ist es,
die TeilnehmerInnen auf Dauer als Wasser-TrainerInnen zu gewinnen und
insbesondere in Schulen Akzeptanz für diese externe Unterstützung zu
schaffen.
Bausteine des
Projektes „Wasser-TrainerInnen“
Ausbildung zu „Wasser-TrainerInnen“
Interessenten,
insbesondere SeniorInnen werden zu so genannten „Wasser-TrainerInnen
RLP“ ausgebildet. Hierzu werden fachliche, methodische und didaktische
Grundlagen für eine Umweltbildung über Gewässer und Gewässerschutz
vermittelt.
In drei Regionen von
Rheinland-Pfalz (Rheinhessen, Pfalz und Trier) werden hierzu Workshops
angeboten. Ziel ist es, im Projektzeitraum 30 Wasser-TrainerInnen
auszubilden, die insbesondere zusammen mit Schulklassen (3. bis 6.
Schuljahr) Veranstaltungen rund um das Thema Wasser anbieten.
Am Abschluss steht ein
Zertifikat „Wasser-TrainerInnen-RLP“. Nach Möglichkeit soll die
Ausbildung in Kooperation mit Gewässerzweckverbänden erfolgen.
Die drei Stationen des
NABU dienen als Ansprechpartner vor Ort und haben eine zentrale
Funktion in der Netzwerkbildung.
Die ausgebildeten
Wasser-TrainerInnen sollen vorwiegend ehrenamtlich arbeiten, Unkosten
aber durch Teilnehmerbeiträge decken können.
Herausgabe von
Begleitmaterialien
Für die
Veranstaltungen werden Begleitmaterialien zusammengestellt.
Ebenso werden für alle
zertifizierten Wasser-TrainerInnen Materialkisten zusammengestellt,
die diese für ihre Aktivitäten nutzen können.
Die Materialien werden
über die Koordinationsstelle „NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen“
verwaltet. Sie sollen über eine externe Finanzierung angeschafft
werden.
Projektverlauf und Finanzierung
Das Projekt
Wasser-TrainerInnen beginnt ab Herbst 2007 und hat eine Laufdauer von
zwei Jahren. Im Jahr 2007 werden TeilnehmerInnen gewonnen und
einführende Gespräche geführt. Ein Faltblatt für die Werbung wird
erstellt, sowie das Ausbildungsprojekt durch Pressearbeit beworben.
Die Durchführung der Seminare erfolgt durch die beteiligten
Regionalstellen in Trier, Landau und das NABU-Naturschutzzentrum
Rheinauen und deren umweltpädagogischen Fachkräften. Ein erster
halbtägiger Praxisworkshop wird bis Jahresende in jeder Region
angeboten.
In den Jahren 2008 und
2009 werden die Wasser-TrainerInnen ausgebildet und durch begleiteten
Praxisübungen (Einsatz mit Schulklassen, SchülerInnen-Projektgruppen,
AG`s in Ganztagsschulen, o.ä.) und Erfahrungsaustausche unterstützt.
In jeder Region wird eine Seminarreihe mit 5 Workshops (im Jahr
2007/2008), einer begleiteten Praxisübung (2008/2009) pro Teilnehmer
und 3 Erfahrungsaustauschen (2008/2009) angeboten. Am Ende steht das
Zertifikat „Wasser-TrainerInnen RLP“. Eine weitere Voraussetzung für
das Zertifikat ist, dass jede/r TeilnehmerIn die Durchführung von drei
praktischen Einsätzen mit Schulklassen nachweist.
Termine
Mittwoch, 07. November
2007, 11-12:30h: Info-Veranstaltung im Rathaus Wachenheim
Mittwoch, 05. Dezember
2007, 9-15h: Erster Workshop im Rathaus Wachenheim/ Poppental
Die weiteren
Workshoptermine für Januar, Februar, März und April werden noch
festgelegt.
Dienstag, 30.
September 2008, 10.00 bis 14.00 Uhr landesweiter Erfahrungsaustausch
aller Gruppen auf der Landesgartenschau in Bingen
Projektdurchführung
und Koordination für die Pfalz:
NABU-Regionalstelle Süd
im Naturschutzzentrum Hirtenhaus
Dr. Nathalie Plum
Brühlstr. 21 - 76829
Landau
Tel. 06341 / 31628,
Fax 06341 / 3526
E-mail:
NABU.Sued@NABU-RLP.de
Internet:
www.NABU-RLP-Sued.de

Wasser-Trainer bringen Kindern das Leben im
Wasser näher

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Das Rehbachtal –
artenreiches Kleinod der Natur
NABU-Gruppe Ludwigshafen stellt
Ergebnisse der botanischen Kartierung vor
Während draußen
bereits gedeckte Farben vorherrschen, blüht es bunt in Alban Bertholds
Fotoalbum „Pflanzen im Rehbachtal“. Fast jede einzelne der insgesamt
396 Arten hat der Leiter des Pflanzenarbeitskreises im NABU
Ludwigshafen in voller Pracht fotografiert. Darunter auch 4 Pflanzen,
die nach der Roten Liste in Rheinland-Pfalz gefährdet sind: die
Feldulme, der Langblättrige Ehrenpreis, der Weidenblättrige Alant
sowie der Hühnerbiss.
Insgesamt 18 Mal
waren mehrere Mitglieder des Arbeitskreises im Gebiet zwischen der
Kreisstraße Rheingönheim-Altrip und der Rehbachmündung in den Rhein
2007 unterwegs. „Wir wollten so eine möglichst vollständige
Bestandserhebung erhalten“, so Berthold, „einfach um zu zeigen, welche
Artenvielfalt auch in unserer dicht besiedelten Vorderpfalz möglich
ist, wenn man die Natur nur lässt und ihr etwas Raum gibt.“ Die
umfangreiche Liste zeigt auch, dass im Vergleich zu 2006 wieder einige
neue Arten gefunden werden konnten.
Neben Berthold
engagieren sich auch der NABU-Vorsitzende Dr. Georg Waßmuth, Ingrid
Wanner und mehrere andere Mitstreiter für die Kartierungen im
Rehbachtal und erweitern dabei stets ihr Fachwissen. „Auch
Riesenbärenklau und Drüsiges Springkraut, die zwei gefürchteten
Neophyten, kommen im Rehbachtal vor“, so Berthold. „Sie zeigen eine
starke Ausbreitungstendenz, vor allem das aus Indien stammende
Springkraut hat weite Bereiche erobert. Der Riesenbärenklau ist nur
lokal vorhanden und kann bekämpft werden. Wir behalten ihn seitens des
NABU im Auge.“ Neophyten sind Pflanzen, die aus anderen Kontinenten
eingeschleppt wurden. Invasive Arten breiten sich stark aus und
verdrängen dabei einheimische Arten.
Für den Naturschutz
im Rehbachtal setzt sich der NABU Ludwigshafen seit Jahren ein, indem
er Müllsammelaktionen durchführt und die Verbuschung des
Essigrosenareals – einer weiteren Besonderheit des Rehbachtales –
entfernt.
Die NABU-Gruppe
freut sich stets über neue Mitstreiter, nicht nur im
Pflanzenarbeitskreis.
Informationen in
der NABU Regionalstelle, Tel. 06341/31628 oder
NABU.Sued@NABU-RLP.de
Für die kostenlose
Ausbildung zum „Wassertrainer“ für die Umweltbildung in Schulen sucht
die Regionalstelle außerdem noch rüstige, naturbegeisterte Senioren.

Herbststimmung im Rehbachtal (Foto: N. Plum)

Der Hühnerbiss oder Taubenkropf, eine selten gewordene
Stromtalpflanze, die zu den Nelkengewächsen gehört (Foto: A. Berthold)
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Landau BERGZABERN Dennhardt
Platanen stehen für Kurstadt
Bad Bergzabern: Stadtplaner will
Bäume retten - NABU für kostengünstigen Radweg
Von unserem Redakteur
Robert B. Wilhelm
„Die Platane ist der
Baum für Bad Bergzabern wie kein anderer", ging der Stadtplaner
Professor Hans Dennhardt (Kaiserslautern) gestern im Gespräch mit der
RHEINPFALZ in die Offensive, die halbseitige Allee mit rund 50 Bäumen
in der Landauer Straße vor der Abholzung zu retten.
Wie mehrfach
berichtet, wollen Straßenbauer und die Mehrheit im Stadtrat die
Platanen am östlichen Stadteingang fällen, um auf der Nordseite der
Landauer Straße einen Radweg zu bauen. Hernach sollen die Platanen
dann durch Stadtlinden ersetzt werden.
Die Platane stehe für
den mediterranen Raum, verkörpere also gerade für die Südpfalz und
insbesondere für eine Kurstadt ein Flair, das durch nichts zu ersetzen
sei - auch nicht durch Stadtlinden, so Dennhardt: „Die Stadtlinde
taugt nichts für Bad Bergzabern. Die ist viel zu gewöhnlich."
Des Weiteren ziehe das
Argument, dass die flach wurzelnden Platanen die Abwasserkanäle
zerstörten und deshalb durch den Tiefwurzler Stadtlinde ersetzt werden
müsse, überhaupt nicht, so Dennhardt. Es seien gerade tief wurzelnde
Bäume, die die Kanäle zerstörten. Im Übrigen seien ja gar nicht die
Bäume das Problem, sondern aufgrund ihres Alters die Kanäle selbst, so
Dennhardt.
Mit seinem Kollegen,
Professor Christoph Hupfer von der Uni Karlsruhe, habe er auch bereits
zwei Alternativplanungen zu denen der Speyerer Straßenbaubehörde LBM
(Landesbetrieb Mobilität) ausgearbeitet, die er umgehend der Stadt
vorstellen werde, so Dennhardt. Demnach könnten nicht nur die Platanen
gerettet werden, sondern seine Vorschläge würden darüber hinaus eine
weitere Aufwertung der Landauer Straße mit sich bringen. Seine Pläne
will Dennhardt auch Mitte November den Speyerer Straßenbauern
vorlegen.
Die derzeitige Planung
des LBM sieht vor, alle Platanen für einen bis zu drei Meter breiten
kombinierten Rad-/Fußweg zu fällen. Nur ein kombinierter Weg wird
großzügig vom Land bezuschusst. Die Streckenführung entlang der
Nordseite wurde gewählt, weil auf der Südseite der Landauer Straße
einige Betriebe mit zum Teil starken Kundenverkehr angesiedelt sind.
Entsprechend gibt es Bedenken, dass sich das Unfallrisiko wegen
kreuzender Autofahrer erhöht.
Wird die jetzige
Planung für die Nordseite umgesetzt, folgt auf den drei Meter breiten
Fahrradweg ein zwei Meter breiter Grünstreifen. Dieser Platz soll
durch die Verschmälerung der Fahrbahn von derzeit 8,50 auf hernach
6,50 Meter gewonnen werden. In diesen zwei Meter breiten Grünstreifen
sollen genauso viele Stadtlinden nachgepflanzt werden wie zuvor
Platanen haben entfernt werden müssen.
Vorschlag der
Naturschützer: Weiße Linie auf Fahrbahn reicht
Unterdessen hat der
Naturschutzbund Landau einen ganz konkreten Plan vorgelegt, den auch
viele Anrufer bei der RHEINPFALZ-Telefonaktion zu den Platanen gemacht
haben: Den Radweg einfach per weißer Linie auf der bereits bestehenden
Fahrbahn ausweisen. Der Radweg sollte eine Breite von zwei Metern
haben (siehe Grafik) - die Breite, um die die Fahrbahn sowieso
verschmälert werden soll. Für Nabu-Vorsitzenden Werner Kern ist es gar
nicht notwendig, überhaupt einen eigenen Fahrradweg zu bauen und dafür
die Platanen zu fällen. In der Landauer Straße seien eh" kaum
Fahrradfahrer unterwegs. Zahlreicher hingegen seien die Radrennfahrer.
Doch die führen sowieso nicht auf einem Radweg, sondern seien in der
Regel immer auf den Autostraßen unterwegs. Deshalb sei ein mit einer
weißen Linie abgetrennte Radweg auf der Fahrbahn erst recht sinnvoll.
Und: „Das kostet ja so gut wie nix", so Kern. Die Platanen seien im
Übrigen eine sonnenresistente Art, vertrügen also besonders gut die
sich im Asphalt ansammelnde Hitze durch die Sonneneinstrahlung, so der
Nabu. Auch wenn die Platanen durch neue Bäume ersetzt würden, würde
die jetzige Ansicht „für einige Jahrzehnte zerstört werden", meint
Kern. Vielmehr sollte das gesparte Geld „lieber für die Sanierung des
Radwegs in der Kapeller Straße verwendet werden", so der
Nabu-Vorsitzende Kern.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.250,
Datum: Samstag, den
27. Oktober 2007, Seite: Nr.22
"Deep-Link"-Referenznummer:
'2809581'
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Malwettbewerb „Einheimische
Tiere im Herbst“
NABU Ludwigshafen sucht die
schönste Darstellung
Zum Anlass ihres 25-jährigen
Bestehens ruft die NABU-Gruppe Ludwigshafen zu einem Malwettbewerb für
Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren auf. Thema sind die „Einheimischen
Tiere im Herbst". Wie bereiten sie sich auf den Winter vor? Wo suchen
sie Schutz vor Wind, Wetter und Kälte? Erlaubt sind neben gemalten
Bildern (mindestens DIN A3) auch Bastel- oder Collagearbeiten sowie
Gruppenarbeiten. Abgabeschluss ist der 30.November 2007. Die Bilder
können bei Armin Vogelgesang, Eichenstraße 31 in LU-Gartenstadt
abgegeben oder an die NABU Regionalstelle gesendet werden (Brühlstr.
21, 76829 Landau, Tel 06341 / 31628). Die Sieger erhalten bei einer
festlichen Veranstaltung im Dezember Preise rund um die Natur wie
Fernglas, Becherlupen, Nistkästen und vieles mehr. Der NABU wünscht
viel Freude und Spaß beim Malen oder Basteln!
_1.jpg)
Viele Vogelarten
– hier Wildgänse über der Südpfalz - ziehen vor dem Winter nach Süden
in wärmere Gefilde. Wie machen es andere Tiere? (Foto: W. Kern)

Eine Amsel im
Schneetreiben findet Nahrung in einem Futterhäuschen
(Foto: H. Töngi)
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Wie die Kinder -
Spieleworkshop für Umweltbildner im Hirtenhaus
Das Hirtenhaus platzte aus allen
Nähten, so viele Teilnehmer - sogar aus Bobenheim-Roxheim und
Ludwigshafen - waren zum „Spieleworkshop“ der NABU Regionalstelle
gekommen. Dr. Nathalie Plum, Barbara Halfmann und Eva Radenberg boten
ein buntes Repertoire an Spielen „rund um die Natur“ an. Im Auftrag
der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) wurden vor allem Spiele
aus der Aktionsideensammlung „Leben gestalten lernen“ gemeinsam
ausprobiert.
Ein Großteil des Workshops spielte
sich bei herbstlichem Kaiserwetter auf den Streuobstwiesen des NABU
ab. Im „Grünen Klassenzimmer“ der Naturerlebnisschule Landau konnten
sich die Teilnehmer zwischen den Spielen anschauen, wie man einen
Lebensturm, ein Weidentipi, ein Insektenhotel, eine Immenwand, einen
Lehmofen, eine Trockenmauer oder ein hängendes Xylophon baut.
Viele der Teilnehmer engagieren sich
regelmäßig als Leiter von Naturschutzjugend-Gruppen (NAJU) in der Süd-
und Vorderpfalz, doch auch einige Erzieherinnen und Lehrer waren mit
dabei. „Viele Spiele kannte ich im Prinzip schon – doch man vergisst
sie auch wieder. Und interessant ist, wie man sie im Zusammenhang mit
Phänomenen aus der Natur für die Umweltbildung verwenden kann“, so
Gerhard Wisser von der NABU-Gruppe Landau-Land, der als Lehrer an der
Grundschule Klingenmünster arbeitet. Aus einem Blinde-Kuh-Spiel wird
die „Heuschreckenhochzeit“ oder „Fledermaus und Falter“, Fangen
spielen kann man raffinierter als „Vogel und Eidechse“ oder „Hirsche
und Wölfe“. „Wenn man die Spiele selbst spielt, merkt man auch, was
viel Spaß macht und was weniger“, so Wisser.
„Vom passenden Spiel begleitet, prägen
sich Naturbeobachtungen bei den Kindern besser ein“, erklärt
Naturpädagogin Barbara Halfmann aus Burrweiler, die selbst eine
NAJU-Gruppe leitet und auch „Naturgeburtstage“ anbietet.

Barbara Halfmann
leitet die „Blinde Reise“ an. (Foto: N. Plum)

„Starenflug“ –
ein Bewegungsspiel, passend zur Jahreszeit. (Foto: N. Plum)
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NABU Heidewald - Kinderwanderung am
13. Oktober
10 Kinder aus
Birkenheide und Altrip ließen es sich nicht nehmen, an einem
wunderschönen Samstag die Natur um Birkenheide unter fachkundiger
Anleitung von Volker Schlie und Walter Gramlich zu erkunden. Von 10
bis 15 Uhr war man unterwegs ohne dass es langweilig wurde.
Die Kinder
erfuhren, dass die Akazie eigentlich Robinie heißt und die Unterwelt
eines Pilzes so groß sein kann wie ein Fußballfeld. Volker Schlie,
frisch ausgebildeter Naturtrainer, verstand es vorzüglich, die Kinder
mit Spielen zu begeistern und dabei gleichzeitig Wissenswertes über
Pflanzen und Tiere zu vermitteln. Höhepunkt war die Mittagspause am
Storchenturm, wo ein großer Heuhaufen auf der Wiese, ein kleiner
Wasserfall im Bach und Galloway-Rinder auf einer 7 Hektar großen Weide
genug Abwechslung und Aufregung boten.
Allgemeiner
Wunsch der Kinder am Ende der Wanderung: Das muss unbedingt wiederholt
werden. Die NABU-Führer haben versprochen, dass vielleicht noch dieses
Jahr an einem schönen Winter-Samstag wieder eingeladen wird.
Walter Gramlich

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Natur erleben wie die
Indianer
Herbstferienprogramm beim NABU
Landau unter neuem Motto
Beim
diesjährigen Herbstferienprogramm des NABU Landau konnten 35
begeisterte und aufgeweckte Kinder bei sonnigem Herbstwetter drei Tage
lang spielerisch viel Wissenswertes über das Leben und die Kindheit
der Indianer erfahren. Ulrike van der Bloemen und Inge Keller von der
Naturerlebnisschule des NABU Landau verwandelten das „Grüne
Klassenzimmer“ in Landau-Mörzheim diesmal mit Lagerfeuer und
Trommelschlag in ein Indianerlager. Mit selbst bemalten Stirnbändern
„tauften“ die Kinder sich um in „Blaue Wolke“, „Lachender Stier“,
„Morgensonne“, „Weiße Feder“ oder „Schlauer Fuchs“. Auch die
restliche Ausstattung, bestehend aus Schutzketten, Medizinbeutel,
Traumfänger, Pokean-Wurfbällen, Pfeilwurfgeräten und Coupstöcken - für
die mutigen und friedvollen Krieger – stellten die Kinder selbst her.
So „bewaffnet“ erkundeten sie mit allen Sinnen als Indianer die Natur,
sammelten essbare Früchte, übten Wettrennen und Anschleichen und
fanden beim Ritual des Schamanen zusammen. Am letzten Tag stand die
große Mutprobe mit der Verleihung der Indianerfeder an: Wer wagt es,
blind dem Barfußpfad zu folgen?
„Wir haben
uns sehr über die große Gemeinschaft unter den Kindern, das faire
Miteinander und die Hilfsbereitschaft beim Basteln gefreut“, so Ulrike
van der Bloemen. Das Motto der Naturerlebnisschule, „Mit Kopf, Herz
und Hand“, ist offensichtlich bei den Kindern angekommen.
Die
Veranstalterinnen danken allen NABU-Aktiven und Praktikantinnen für
die tatkräftige Unterstützung sowie der Bäckerei Andreas Walther,
Offenbach, für Brot und Backwerk zur „Versüßung“ des Indianerlagers.

Indianertanz auf den Baumstämmen im „Grünen Klassenzimmer“

Nur was für mutige
Indianer: Die „Blinde Reise“ (Fotos: Charlotte Keller)
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Auf der Suche nach starkem
Rückhalt
Start der NABU Werbung in der
Vorderpfalz
Ausgerüstet
mit Informationsmaterial und guten Argumenten sind Aktive des
Naturschutzbund Deutschland (NABU) diese Woche in Frankenthal,
Ludwigshafen und den Verbandsgemeinden Maxdorf, Lambsheim, Wachenheim
und Deidesheim unterwegs und sprechen in den Haushalten vor. In den
nächsten Tagen wollen sie viele neue Mitglieder für den NABU gewinnen.
Seit mehr
als 25 Jahren engagiert sich der NABU für den Naturschutz in der
Vorderpfalz und hat dabei erstaunliche Erfolge aufzuweisen.
Auf
Initiative der NABU-Gruppe Frankenthal wurde der „Kleine Wald“ als
Biotop erhalten, unter Landschaftsschutz gestellt und immer weiter zu
einem Mosaik von wertvollen Lebensräumen entwickelt. Im Rahmen seiner
Patenschaft pflanzte der NABU Bäume und Sträucher im „Kleinen Wald“,
sanierte die Weiher im Gebiet und legte einen weiteren Teich auf dem
Hauptfriedhof an. Auch im Artenschutz ist die Gruppe aktiv: In einem
alten Bunker hat sie ein Fledermaus-Winterquartier hergerichtet. Sie
betreut über 200 Nistkästen für Höhlenbrüter im Stadtgebiet, unter
anderem für Mauersegler und Schwalben. Der Wanderfalkenhorst, der in
der Zwölf-Apostel-Kirche angelegt wurde, ist seit Jahren besetzt – 3
bis 4 junge Falken erblicken dort jedes Jahr das Licht der Welt. Die
Naturschutzjugend (NAJU Frankenthal) engagiert sich in der
Umweltbildung mit Kindern, hat einen Lebensturm als Unterschlupf für
verschiedenste Tierarten gebaut und bringt Hummelkästen als
Winterquartiere für die beliebten Insekten aus.
Den
Mittelpunkt der Aktivitäten der NABU-Gruppe Heidewald bildet, wie der
Name schon sagt, der Heidewald zwischen Birkenheide (VG Maxdorf) und
Lambsheim, eine Naturoase bestehend aus Wald, Wiesen und Heide. Durch
Biotoppflege – Mahd, Entbuschung, extensive Beweidung - werden der
typische Charakter der halboffenen Landschaft und gleichzeitig eine
enorme Artenvielfalt erhalten. Walter Gramlich, Vorsitzender der
NABU-Gruppe Heidewald, bietet gemeinsam mit seinem Mitstreiter Volker
Schlie, der sich im NABU-Projekt „Naturtrainer“ für die Umweltbildung
in Kindergärten einsetzt, auch immer wieder Ausflüge in die Natur an.
Die
NABU-Gruppe Ludwigshafen betreut zahlreiche Nistkästen für
Höhlenbrüter und und richtet Quartiere für Fledermäuse ein. Im Rahmen
der Patenschaft für das untere Rehbachtal, für dessen
Unterschutzstellung der NABU sich seit Jahren engagiert, führen die
Naturschützer botanische Bestandserhebungen und jährliche
Reinigungsaktionen durch. Im Maudacher Bruch wurden Feldholzinseln
angelegt, um wertvollen Lebensraum für Tiere zu schaffen. Die
Kindergruppe NAJU trifft sich monatlich im Maudacher Bruch und
„erforscht“ spielerisch die Natur.
Die
NABU-Gruppe Wachenheim-Deidesheim ist vor allem im Biotopschutz aktiv,
pflegt Wiesen, selbst gepflanzte Obstbäume und Kopfweiden im Odinsthal,
im Einsthal und am Goldbach. Als Lebensraum für Amphibien wurden
mehrere Feuchtbiotope angelegt. Daneben spielt natürlich der
klassische Vogelschutz eine Rolle – viele hundert Nistkästen werden im
Gebiet betreut, unter anderem für den Steinkauz. Der ebenfalls seltene
Steinschmätzer konnte dank der Maßnahmen des NABU wieder in den
Weinbergen am Haardtrand angesiedelt werden. Nicolas Bachmann,
Vorsitzender der NABU-Gruppe, in der sich viele junge Leute
engagieren, würde gerne auch wieder eine Naturschutzjugend NAJU mit
aufbauen. Dafür sucht er noch Verstärkung durch freiwillige Betreuer.
"Für
laufende und neue Projekte braucht der NABU mehr finanzielle
Unterstützer und aktive Mitstreiter“, so Dr. Nathalie Plum, Leiterin
der NABU-Regionalstelle in Landau. "Für uns ist es wichtig, sowohl
Flora und Fauna zu schützen, als auch die Bewohner der Stadt durch
Exkursionen mit den Naturschönheiten in
ihrer Umgebung vertraut zu machen.“
Neue
Mitglieder werden zudem durch die regelmäßig erscheinende
NABU-Zeitschrift „Naturschutz heute“ über aktuelle Projekte des NABU
im In- und Ausland informiert.
„Mehr
Mitglieder sind das Ziel, kein Einsammeln von Barspenden“, betont
Plum. „Wir erhoffen eine dauerhafte Unterstützung des Verbandes, denn
nur eine breite Basis kann erfolgreich zum Schutz der Lebensräume von
Tieren und Pflanzen beitragen".
Für
Rückfragen: NABU Regionalstelle,
Tel.
06341 / 31628;
NABU.Sued@NABU-RLP.de

Das Junge Team unter der
Leitung von Tino Anker, rechts (Foto: N. Plum)
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Malwettbewerb „Einheimische
Tiere im Herbst“
NABU
Landau-Land sucht die schönste Darstellung
Zum Anlass ihres 25-jährigen
Bestehens ruft die NABU-Gruppe Landau-Land zu einem Malwettbewerb für
Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren auf. Thema sind die „Einheimischen
Tiere im Herbst". Wie bereiten sie sich auf den Winter vor? Wo suchen
sie Schutz vor Wind, Wetter und Kälte? Erlaubt sind neben
gemalten Bildern (mindestens DIN A3)
auch Bastel- oder Collagearbeiten sowie Gruppenarbeiten. Abgabeschluss
ist der 10.November 2007. Die Bilder können abgegeben werden bei
Gerhard Wisser o. Hans Frech in Göcklingen, Petra Dausch in Eschbach,
Herbert Riebel in Ilbesheim, Rolf Schmitt in Walsheim oder in der NABU
Regionalstelle im Hirtenhaus in LD-Mörzheim (Tel 06341 /
31628). Die Arbeiten werden bei der Jubiläumsfeier am Freitag, 16.
November um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ilbesheim präsentiert. In
diesem Rahmen findet auch die Preisverleihung statt. Die Sieger
erhalten Preise rund um die Natur wie Fernglas, Becherlupen,
Zoo-Eintrittskarten, Nistkästen und vieles mehr. Der NABU wünscht viel
Freude und Spaß beim Malen oder Basteln!

Viele Vogelarten
– hier Wildgänse über der Südpfalz - ziehen vor dem Winter nach Süden
in wärmere Gefilde. Wie machen es andere Tiere? (Foto: W. Kern)
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„Naturtrainer“ im Heidewald
Letzter von
5 Workshops mit dem NABU
Senioren für
Umweltbildung in Kindergärten ausgebildet
Wie immer, wenn die „Naturtrainer“ sich in
Birkenheide trafen, war das Wetter auch an diesem Mittwoch wieder noch
besser als in der restlichen Pfalz. Der fünfte und letzte Workshop
hatte neben „Leben im Wasser“ das herbstliche Thema „Laub“ als
Schwerpunkt. Im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU)
haben Dr. Nathalie Plum und Ulrike van der Bloemen vom NABU im Laufe
des Jahres in Birkenheide 6 Menschen ausgebildet, die sich ab sofort
in Kindergärten in ihrer Umgebung engagieren und den Kindern dort
spielerisch die Natur nahe bringen.
Theorie und Bastelideen besprachen die Naturfreunde
im Dorfgemeinschaftshaus. Von da aus erkundeten sie die Natur im
Heidewald und in den angrenzenden Wiesen und probierten dort eine
Vielzahl von Spielen aus dem von der LZU herausgegebenen Ordner „Leben
gestalten lernen“ aus. Zufällig war diesmal der Kindergarten
„Maximilian“ aus Maxdorf bei einem Ausflug am Ellerstädter Weiher, so
dass man das „Eichhörnchenspiel“ gleich mit den Kindern zusammen
ausprobieren konnte.
Die meisten Teilnehmer befinden sich in der
nachberuflichen Phase, bringen also viel Zeit für das neue Ehrenamt
mit. Aus Maxdorf ist Volker Schlie vom NABU Heidewald mit dabei, der
bereits einige Erfahrung mit der Umweltbildung hat. Er wird sich im
Kindergarten „St. Franziskus“ engagieren. Peter Feisthamel aus Speyer,
der vorher noch gar nichts mit Naturschutz zu tun hatte, bemerkte:
„Wenn ich jetzt rausgehe in die Natur, sehe ich viel mehr als vorher –
und ich freue mich schon drauf, das bald alles den Kindern zu zeigen!“
Die anderen Teilnehmerinnen – vier Frauen - kommen aus Wachenheim,
Haßloch, Meckenheim und Worms. Walter Gramlich, Vorsitzender der
NABU-Gruppe Heidewald, brachte zur Erfrischung der Teilnehmer frisch
gepressten Apfelsaft vorbei – man stieß auf einen vorläufigen Abschied
an, denn das Netzwerk der „Naturtrainer“ ist mittlerweile auch
menschlich zusammengewachsen.
„Die gute Resonanz macht Mut für unser neues
Projekt „Wassertrainer“, so Nathalie Plum, die der Ortsgemeinde
Birkenheide herzlich für die Bereitstellung der angenehmen
Räumlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus dankt.
Interessenten für diese neue Ausbildung, die aus 5
halbtägigen Workshops zwischen Dezember und April in Wachenheim und
Umgebung besteht, erhalten in der NABU Regionalstelle weitere
Informationen. Tel. 06341 / 31628 oder
NABU.Sued@NABU-RLP.de.
Eine erste Info-Veranstaltung findet statt am Dienstag, 6. November
von 11 bis 13 Uhr im Rathaus in Wachenheim.

Die 6 „Naturtrainer“ am Ellerstädter Weiher (Foto:
Nathalie Plum)

Mit einer Gruppe des Kindergartens „Maximilian“ probiert Volker Schlie
das „Eichhörnchenspiel“ aus. (Foto: Nathalie Plum)
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Von den
Erfolgreichen lernen
Japanische
Delegation besucht Naturschutzzentrum Hirtenhaus
Mit finanzieller
Unterstützung einer großen Supermarktkette konnten Aktive
verschiedener japanischer Natur- und Umweltschutzorganisationen
Deutschland besuchen, um dort von den erfolgreichen Verbänden zu
lernen. Nach einem Besuch bei den Landesgeschäftsstellen von NABU und
BUND in Mainz fand die 10-köpfige Delegation um Yoshito Yanagisawa
mitsamt einer tüchtigen Übersetzerin auch den Weg ins NABU
Naturschutzzentrum Hirtenhaus. Abgesandte von „Kids for future“,
„Japan for sustainability“ und „Shizuoka environmental education“
waren vor allem interessiert zu hören, wie man Freiwillige für die
Naturschutzarbeit requiriert, motiviert und bei der Stange hält.
Dr. Nathalie Plum,
Leiterin der NABU Regionalstelle für die Süd- und Vorderpfalz, gab
zunächst einen Überblick über die Aktivitäten des NABU in der Region.
Dann erläuterte sie die „Jobbörse für Ehrenamtliche“, die über
Internet, Presse und per Mail verschickte Newsletter bekannt gibt, für
welche klar umrissenen Aufgaben beim NABU Menschen gesucht werden –
mit Erfolg. „Bei der diesjährigen Apfelernte waren allein in Landau
und Umgebung 30 Menschen für uns im Einsatz, bei der letzten
Amphibienwanderung sogar über 100 - und sie kommen gerne wieder! Es
stimmt nicht, dass niemand etwas für die Natur tun will!“, widerlegt
Plum das Vorurteil von den desinteressierten, faulen Bürgern und
machte auch den Japanern Mut. Denn laut Yoshito Yanagisawa ist sein
Volk zwar im Rahmen der Erwerbsarbeit unermüdlich, aber eher selten an
zusätzlichem, freiwilligem Engagement interessiert. Plum betonte, dass
Fortbildungen in verschiedenen Kompetenzen, die die Menschen für die
freiwillige Arbeit brauchen, sich auszahlen. Schließlich wies sie noch
auf die Wichtigkeit von „geselligem Beisammensein“ nach den
Naturschutzaktionen hin, „damit die Menschen sich auch kennen lernen,
Netzwerke untereinander knüpfen und eigene Ideen besprechen können“,
so Plum.

Ganz in diesem Sinne
ließ sich Gastgeber Werner Kern vom NABU Landau, Leiter des
Hirtenhauses, nicht nehmen, neben Apfelsaft von eigenen
Streuobstwiesen auch einen selbst gemachten Walnusslikör
auszuschenken, der den Gästen aus Fernost auch vorzüglich schmeckte
und die disziplinierte Stimmung ein wenig auflockerte. Zum Schluss
wurden zahlreiche Fotos geschossen und traditionelle Geschenke aus dem
Heimatland überreicht – dann drängte der dichte Zeitplan die Japaner
zur Weiterfahrt.
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NABU Neustadt schafft Lebensraum
für Frosch und Co.
Neues Laichgewässer in den
Schlösselwiesen
Einen ganzen
Tag lang legten sich die Aktiven der NABU-Gruppe Neustadt ins Zeug, um
die Voraussetzungen zu einem Laichgewässer für Frösche, Kröten und
Molche zu schaffen. „Bei der Amphibienwanderung im Frühjahr sind uns
insbesondere die Erdkröten ans Herz gewachsen“, so die Vorsitzende
Ursel Mosebach. „Jetzt können wir den Tieren auch einen Lebensraum
bieten.“ Der ehemalige Löschteich in den Schlösselwiesen in der
Eichstraße in Neustadt-Hambach bot gute Voraussetzungen – allerdings
war er sehr schattig, so dass sich der Amphibienlaich zu langsam
entwickelt. Deshalb entfernten die ehrenamtlichen Helfer Bäume und
Sträucher an der Süd- und Ostseite, um besonnte Stellen im Wasser zu
schaffen. Um jedoch eine zu schnelle Verdunstung des Wassers und somit
ein Austrocknen des Gewässers im Sommer zu verhindern, ließ man einige
Bäume stehen. Die Weidenbäume wurden auf einer Höhe von etwas über
einem Meter abgeschnitten, damit sie wieder austreiben und sich als
Kopfweiden ausbilden können. Kopfweiden bilden einen vielfältigen
Lebensraum für zahlreiche Insekten, später auch für Vögel und
Säugetiere, die in den entstehenden Hohlräumen der knorrigen Bäume
einen Unterschlupf finden.
Die große
Menge an Astmaterial wurde direkt vor Ort gehäckselt, das etwas
dickere Stammholz fand als Brennholz Verwendung. Nach einer zünftigen
Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein wurden von der Sohle des
Biotops große Mengen der Laub- und Humusschicht an den Rand verbracht,
um möglichst wenig Nährstoffe in der späteren Wasserfläche zu haben.
Dadurch entstanden zwei getrennte Niedrigwasserflächen; die eine wird
von einer Quelle, die andere durch Regenwasser gespeist. Die
endgültige Feinmodellierung der Wasserflächen mit Spaten, Eimer und
Rechen übernahm die Naturschutzjugend (NAJU) Neustadt. Die Maßnahmen
wurden im Vorfeld mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt
Neustadt abgesprochen.
Der NABU
hofft, dass die Aktion langfristig dazu beiträgt, den Amphibienbestand
in diesem Bereich zu stabilisieren bzw. zu stärken.

Bäume
und Strauchwerk an der Südseite des Biotops werden entfernt, um die
Sonneneinstrahlung auf das Laichgewässer zu erhöhen. (Foto: Franz
Grimm)
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Greifvögel und Eulen gegen
die Mäuseplage
NABU bietet Unterstützung an
Nicht nur Naturschützer, auch viele Landwirte und Winzer machen sich
anstelle von Gift die natürlichen Feinde der Mäuse zu deren Bekämpfung
zu nutze. Durch das Aufstellen von Sitzstangen für Greifvögel
versuchen bereits viele, der in diesem Jahr besonders starken
Mäuseplage Herr zu werden. Diese Maßnahme ist jedoch nach Meinung des
Naturschutzbund NABU nicht ausreichend. Nachhaltiger ist die
Ansiedlung des Turmfalken, dem „Vogel des Jahres 2007“, sowie der
Schleiereule durch das Anbringen von Nistkästen, empfiehlt Dr.
Nathalie Plum von der NABU Regionalstelle Süd in Landau. „Die Vögel
brüten meist ein Leben lang an ein und demselben Ort in solch einer
Nisthilfe und jagen vor allem während der Brutzeit in ihrem Revier
rund um das Nest, um Nahrung für sich und ihren Nachwuchs zu fangen“,
so Plum. Da sich die Reviergröße auch nach dem Nahrungsangebot
richtet, ist es wichtig, flächendeckend Brutmöglichkeiten anzubieten,
wenn man die Nahrung – hauptsächlich Mäuse – wirkungsvoll dezimieren
will. Nistkästen für die Fressfeinde der Mäuse können an Sitzstangen,
Bäumen und Gebäuden angebracht werden. Ehrenamtliche Mitarbeiter des
NABU nehmen diese Plätze in Augenschein und bringen die Nistkästen an
geeigneter Stelle an. Infos in der NABU Regionalstelle Süd in Landau,
Tel. 06341/31628;
NABU.Sued@NABU-RLP.de
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Turmfalkenkästen werden gerne von den Vögeln angenommen
(Foto: Werner Kern)
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NABU sucht
WassertrainerInnen
Der sonnige Herbst lockt
viele Naturfreunde an die Ufer unserer Gewässer. Am Rhein und an
seinen Zuflüssen erfreuen sich viele Menschen an den leuchtenden
Farben der Natur. Viele Kinder machen leider nur noch wenige
Erfahrungen mit der Natur. Aus diesem Grund möchte der NABU mit
sogenannten WassertrainerInnen Kinder an die Natur heran führen.
Der NABU bildet mit drei
regionalen Bildungseinrichtungen diese „WassertrainerInnen RLP“ aus.
Hierzu sollen engagierte Bürgerinnen und Bürger gewonnen werden, die
Umwelt - Bildungsangebote zum Thema Wasser insbesondere für
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3.-6. anbieten möchten. Im
Mittelpunkt des Projektes stehen verschiedene Aktionen aus dem
Praxisleitfaden „Die besten Ideen rund ums Wasser“.
Die Fort- und Ausbildung
wird in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Forsten und
Verbraucherschutz angeboten und dauert zwei Jahre. Die Teilnehmenden
lernen innerhalb von Workshops und Praxisübungen verschiedene Projekte
rund um das Thema Wasser kennen und erfahren, wie diese sich mit
Kindern umsetzen lassen. Für Bewerberinnen und Bewerber, die sich zur
Teilnahme an dem zweijährigen Projekt verpflichten, ist die Teilnahme
frei.
Das Projekt findet
landesweit in den Regionen Trier, Rheinhessen und in der Pfalz statt.
Interessierte können sich
bei der NABU Regionalstelle Süd in Landau wenden, Tel. 06341-31628
oder
NABU.Sued@NABU-RLP.de
melden. Dort gibt es auch nähere Informationen.

Die Erforschung von Lebewesen im Wasser fasziniert schon die
Kleinsten.
(Foto: NABU)
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Helfer gesucht:
NABU Neustadt richtet
Regenrückhaltebecken für Amphibien her
Am kommenden Samstag,
6.10. ab 10 Uhr führt die NABU-Gruppe Neustadt in Zusammenarbeit mit
der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Neustadt einen Arbeitseinsatz
am Regenrückhaltebecken Schlösselwiesen (Eichstr./ Übergang Schlossstr.
in NW-Hambach) durch. Angeschwemmtes Erdreich soll beseitigt und so
eine Wasserfläche für Amphibien geschaffen werden. An der Süd- und
Ostseite des Beckens werden Bäume und Sträucher entfernt, um besonnte
Stellen im Wasser zu schaffen, in denen sich der Laich von Erdkröte
und Grasfrosch entwickeln kann. Alle interessierten Personen, Anwohner
und Naturliebhaber sind zur Mithilfe eingeladen. Für Getränke und
Essen ist gesorgt. Bitte festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe
mitbringen. Weitere Infos in der NABU Regionalstelle, Tel.
06341/31628,
NABU.Sued@NABU-RLP.de
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NABU warnt: Kein
Hummelsterben unter Linden im Ostring
Leserbrief zum Artikel Ostring wird
bald „Unter den Linden“
Der Naturschutzbund
NABU begrüßt die Entscheidung des Stadtrates, den Ostring mit einer
heimischen Baumart, der Winterlinde (Tilia cordata, Variation „Erecta“,
die „Aufrechte“) zu bepflanzen. Es sollte jedoch peinlichst darauf
geachtet werden, dass die gewünschte Baumart auch wirklich gepflanzt
wird und nicht aus Versehen oder in einer Mangelsituation auf andere
Lindenarten ausgewichen wird. Eine einzige Silberlinde (Tilia
tomentosa, die „stark Behaarte“) oder Krimlinde (Tilia x euchlora, die
„Tiefgrüne“, eine Kreuzung) kann den Tod von Tausenden von Hummeln
bedeuten. Erst in den letzten Jahren fanden Wissenschaftler heraus,
dass der starke Geruch, der auch nach der Blüte noch von Silber- und
Krimlinde ausgeht, die Hummeln in großen Zahlen anlockt. Die Hummeln,
die einen hohen Grundumsatz haben, gehen aber an den nektarlosen
Blüten der Bäume vergeblich auf die Suche nach Nahrung und verhungern.
Der NABU gibt übrigens Tipps für die Gestaltung naturnaher Gärten, die
auch in der nektararmen Hochsommerzeit, wenn die Silberlinde verblüht
ist, noch Nahrungsquellen für Hummeln und andere nützliche Insekten zu
bieten haben.
Dr. Nathalie Plum,
NABU Regionalstelle in Landau-Mörzheim

Weitere Infos
unter
http://www.nabu.de/nh/archiv/hummel395.htm
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Neue Lobby für die Natur:
Naturschutzbund jetzt auch in Speyer – Erste
Info-Veranstaltung am 18.10.
Der NABU, größter Natur- und
Umweltschutzverband in Deutschland, lädt am Donnerstag, 18.10. um 20
Uhr zu einer Info-Veranstaltung in das Gasthaus „Waldeslust“,
Iggelheimer Str. 19 in Speyer ein. Ziel ist das Zusammenfinden von
Menschen, die sich im Naturschutz in Speyer sowie in den
Verbandsgemeinden Dudenhofen und Römerberg engagieren wollen.
Vorschläge für mögliche Betätigungsfelder einer NABU-Gruppe vor Ort
werden gesammelt. Ein Anfang ist gemacht – das „Spritspartraining“ des
NABU im Autohaus Neubeck im April war gut besucht und die
Zeppelinschule ist bereits im Netzwerk „NABU Mauerseglerschulen“ mit
dabei.
In der Süd- und Vorderpfalz setzen
sich bereits 11 NABU-Gruppen für den Schutz von Lebensräumen wie
Streuobstwiesen, Trockenmauern, Feuchtbiotopen und
Fledermausquartieren ein und sind aktiv in der Umweltbildung, zum
Schutz von Tieren und Pflanzen und natürlich in der politischen
Lobbyarbeit für bessere Lebensbedingungen von Mensch und Natur.
Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU
Regionalstelle in Landau, wird einen Überblick über die
Naturschutzarbeit des NABU in Rheinland-Pfalz und aktuelle Projekte in
der Region geben. Aktive aus benachbarten NABU-Gruppen (VG Lingenfeld,
Edenkoben) werden für Fragen der Interessierten ansprechbar sein.
Für Rückfragen: NABU Regionalstelle
Süd, Tel. 06341/31628, NABU.Sued@NABU-RLP.de
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Schafe freigelassen - Täter
gesucht
Am Samstag, 15.09.07 um 21:40 Uhr
ereignete sich auf der Straße von Klingenmünster nach Landau (L509) in
Höhe der Ortsausfahrt Eschbach ein Unfall. Drei frei laufende Schafe
liefen in einen PKW. Eines der Tiere verstarb sofort, zwei weitere
mussten auf Grund ihrer schweren Verletzungen an Ort und Stelle
getötet werden. Die Schafe, die von der NABU-Gruppe Landau-Land,
Arbeitskreis Eschbach, im Bachtal unterhalb der Madenburg zur
Landschaftspflege eingesetzt werden, standen zu dem Zeitpunkt auf
einer Weide zwischen Eschbach und Göcklingen, die mit einem
Elektrozaun gesichert war. Vermutlich wurde der Zaun geöffnet, um die
Tiere frei zu lassen. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung
der Täter führen, hat der NABU eine
Belohnung von 500,- Euro
ausgesetzt.
In unmittelbarer Nähe der Weide
standen zum Tatzeitpunkt ein rot-schwarzes Iglu-Zelt und ein dunkler
Opel Caravan älterer Bauart. Die Camper werden gebeten, etwaige
Beobachtungen zu melden.
Hinweise nimmt die Polizeidirektion
Landau entgegen, Tel. 06341 / 2870.
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Handys
für die Havel: Naturschutzjugend sammelt Althandys im
Mehrgenerationenhaus in Neustadt
Wer sein altes Handy umweltgerecht
entsorgen und gleichzeitig einen Beitrag für den Naturschutz leisten
will, kann dies nun im Mehrgenerationenhaus (Hof der VHS,
Von-Hartmann-Str.) tun. Die Naturschutzjugend
NAJU Neustadt
hat dort einen Sammelbehälter aufgestellt und hofft nun auf
die Sammelwut der Neustadter.
In der gemeinsamen Kampagne von NABU
und Vodafone, „Handys für die Havel“, wurden so bereits über 80.000
Euro für das zurzeit größte Fluss-Renaturierungsprojekt Mitteleuropas,
die Renaturierung der Unteren Havel in Brandenburg, gesammelt. Das
Recycling-Unternehmen „Greener Solutions“ verwertet Handys und
Rohstoffe und belohnt die Naturschützer mit 3,50 Euro pro Gerät – ganz
egal ob alt oder neu, beschädigt oder funktionstüchtig.
Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU
Regionalstelle in Landau: „Allein in der Südpfalz haben wir schon über
300 Handys gesammelt. Wir freuen uns sehr darüber, dass so viele
Mitbürger unsere Arbeit durch die Abgabe ihrer Alt-Handys
unterstützen.“
Das Recycling eines alten Handys ist
übrigens unabhängig von einer Vertragsverlängerung, einem Neuvertrag
oder dem Kauf eines neuen Gerätes.
NAJU
Neustadt:
http://www.nabu-rlp-sued.de/KinderJugend.htm
Mehrgenerationenhaus Neustadt:
http://www.mehrgenerationenhaeuser.de
Handysammelstellen des NABU:
http://www.nabu.de/m07/m07_02/06053.html
Weitere Handy-Sammelstellen im Gebiet der NABU
Regionalstelle Süd
Für Landau und SÜW:
Naturschutzzentrum
Hirtenhaus in Landau-Mörzheim, Brühlstr. 21
Sammelstellen im Kreis GER:
Westheim: Pia
Herbel, Bahnhofstr. 7 . (Briefkasten)
Zeiskam: Zürker &
Gaab, In der Pfarrau 36 (Briefkasten)
Bellheim: Frisör
Busch, Optiker Kuntz
Knittelsheim:
Bäckerei Busch
Ottersheim :
Walter Frey, Waldstr. 47 (Briefkasten)
Germersheim:
Brigitta Bräuer, Lokale Agenda 21, Kolpingplatz 3
… und
selbstverständlich können Sie Ihr Handy auch bei jedem NABU-Aktiven,
bei unseren Info-Ständen auf Veranstaltungen sowie bei den
Exkursionsleitern abgeben.
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NAJU Neustadt wird
Fluss-Experte
Fünfter Platz bei Preisverleihung
in Hamburg
Die diesjährige Kampagne der Naturschutzjugend NAJU, die „Fluss-Connection“,
ging für die NAJU-Gruppe Neustadt erfolgreich zu Ende. Die
Jugendlichen beschäftigten sich intensiv mit dem Speyerbach,
analysierten sein Wasser, sammelten Müll an seinem Ufer und machten
eine Umfrage, welche Bedeutung das Gewässer für die Neustadter Bürger
hat. Auch mit einem kreativen „Fluss-Krimi“ konnte die Gruppe punkten
– und durfte im August nach Hamburg reisen, um sich ihren Preis für
den 5. Platz in dem bundesweiten Wettbewerb abzuholen. Neben einer
Urkunde gab es ein „Start-Paket“ für die Flusserkundung mit Kescher,
Badezubehör, „Nervennahrung“ und Bestimmungshilfen für die Lebewesen
im Wasser.
Bei einem bunten
Rahmenprogramm mit Ausflügen – großenteils mit dem Kanu – lernten die
Neustadter nicht nur die Alster, sondern auch viele andere junge
Naturschützer aus ganz Deutschland kennen, trafen alte Bekannte und
schlossen neue Freundschaften. Gemeinsam erarbeiteten die Jugendlichen
Forderungen an die lokalen Politiker und übergaben diese in einer
„Flaschenpost“. „Die Flüsse haben in Deutschland immer noch zu wenig
Platz, so kommt es immer wieder zu Überschwemmungen, bei der Häuser zu
schaden kommen“, fasst Thore Fink, der Sprecher der NAJU Neustadt, das
Ergebnis zusammen.
Die Interessen der
Gruppe sind allerdings noch vielfältiger. Als nächstes wollen sie
einen Lebensturm als Unterschlupf für verschiedenste Tierarten bauen
sowie ein Fledermausbeet mit Nektarpflanzen für Nachtfalter, die
Lieblingsbeute der Fledermäuse, anlegen.

Die
glücklichen Fluss-Experten der NAJU Neustadt mit ihren Preisen.
V.l.n.r.: Thore Fink, Marcel Kaarow, Inga Fink.
(Foto: NAJU)

Inga Fink
erklärt den jugendlichen Mitstreitern am Speyerbach den
Wasser-Analysekoffer. (Foto: F. Seumer)
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Spieleworkshop „Leben gestalten lernen“ im Hirtenhaus
Fortbildung für
Ehrenamtliche: Repertoire für die Umweltpädagogik
Am Samstag, 20.10.07
von 9 bis 18 Uhr bietet die NABU Regionalstelle Süd einen
Spieleworkshop an. Auf der Grundlage der Aktionsideensammlung „Leben
gestalten lernen“ der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) werden
Spiele und Bastelideen für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter
gemeinsam ausprobiert. Thema sind Naturerlebnis, Umweltschutz und
Nachhaltigkeit. Ausrichtungsort ist das Naturschutzzentrum Hirtenhaus
mit dem „Grünen Klassenzimmer“, einer nahe gelegene Streuobstwiese in
Landau-Mörzheim. Das Angebot richtet sich in erster Linie an
ehrenamtliche Kinder- und JugendgruppenleiterInnen, aber auch an
ErzieherInnen und LehrerInnen. Der Unkostenbeitrag pro Teilnehmer
beträgt 30,- Euro.
Infos und Anmeldung in
der NABU Regionalstelle Süd, Tel. 06341/31628,
NABU.Sued@NABU-RLP.de

Aktionsidee "Wiesenblumentattoos".
(Foto: Robert Egeling, NSZ Rheinauen)
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Herbstferienprogramm des
NABU in Landau-Mörzheim:
„Der Natur begegnen wie ein
Indianer“
In den Herbstferien
bietet der NABU Landau wieder ein Ferienprogramm rund um das
Naturschutzzentrum Hirtenhaus in Mörzheim an.
Von Montag, 8. bis
Mittwoch 10. Oktober, jeweils von 13-17 Uhr , sind Kinder ab acht
Jahren eingeladen, als Indianer der Natur zu begegnen.
Auf verschlungenen
Pfaden beobachten wir mit Indianeraugen die Natur, sammeln
Naturgegenstände und fertigen damit Indianerschmuck, Traumfänger oder
Pfeilwurfgeräte an. Spielen in der großen Gemeinschaft, Trommeln und
Lagerfeuer werden auch nicht fehlen.
Anmeldung: Telefon
06341-31628 oder
e-mail an:
Hirtenhaus@web.de
Pro Tag wird ein
Unkostenbeitrag von 6,- Euro erhoben.
Rucksackverpflegung
und wetterfeste Kleidung nicht vergessen!

Kinder und
Kürbisse beim Herbstferienprogramm 2006. (Foto: Werner Kern)
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Wanderfalken brüten
erfolgreich auf Kirchturm
Auch dieses Jahr haben Wanderfalken auf dem
Turm der Zwölf-Apostel-Kirche in der dort vom NABU aufgestellten
Nisthilfe Küken groß gezogen. Obwohl sie erst recht spät zu brüten
begonnen hatten, sind die Jungvögel längst ausgeflogen. Nur noch
gelegentlich sieht man einen der Falken anfliegen. Die drei Weibchen
und der Terzel (so heißen die Männchen, die wesentlich kleiner sind)
werden nun in der weiteren Umgebung herumstreifen und sich irgendwann
einen Partner und einen geeigneten Nistplatz suchen. Da Wanderfalken
sehr ortstreu sind, bestehen beste Chancen, dass die braven Eltern,
die zur Fütterung ihrer Jungen viel Beute heranschleppen mussten, auch
im kommenden Jahr auf dem Kirchturm brüten werden. Um dies zu
ermöglichen, stiegen am letzten Samstag 5 Aktive des NABU auf den
Turm, um die Hinterlassenschaften der abgeschlossenen Brutsaison zu
entfernen, die Nisthilfe zu reinigen und sie zu desinfizieren. Dann
wurde ein Sand-Kiesgemisch eingebracht und die Nisthilfe gegen
ungebetene Gäste gesichert. Rechtzeitig vor der Balzzeit wird die
Nisthilfe wieder zugänglich gemacht. Der NABU dankt der
protestantischen Kirchengemeinde und ganz besonders der Dekanin Frau
Ganz-Walther für Ihre Unterstützung bei der Ansiedlung der
Wanderfalken.
(Bericht: Dr. Rainer Schulze, NABU
Frankenthal)

Junge Wanderfalken im
Turm der Zwölf-Apostel-Kirche (Foto: H. Deichfuß)
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Apfelernte 2007 beim NABU: Helfer gesucht!
Am Samstag, 15. September ab 9.00 Uhr
startet der Naturschutzbund NABU, Gruppe Landau-Land, eine große
Apfelernte auf den Streuobstwiesen in Göcklingen. Treffpunkt für
Helfer ist der Parkplatz an der Winzergenossenschaft zwischen
Ilbesheim und Göcklingen an der L509 (Landau Richtung Klingenmünster).
Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der NABU-Gruppe wird im Rahmen der
„Woche des ehrenamtlichen Engagements“ um eine „Zeitspende“ für die
Streuobstwiesen gebeten, die einen wichtigen Lebensraum für unzählige
Tierarten darstellen. Zur Stärkung der Helfer wird es Getränke und
eine kleine Brotzeit geben.
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Helfer bei der
Apfelernte 2006. Foto: Nathalie Plum
Die angelieferten Äpfel werden am
darauffolgenden Montag in Ilbesheim zu naturtrübem Apfelsaft
gekeltert. Die Helfer erhalten je zwei Gratisflaschen.
Ansprechpartner sind Herbert Riebel
(Ilbesheim) und Gerhard Wisser (Göcklingen).
Infos
und Anmeldung in der NABU Regionalstelle, Tel. 06341/31628,
NABU.Sued@NABU-RLP.de
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Nacht der
Fledermäuse – bei Exkursionen des NABU - Kobolde der Nacht gesehen und
gehört
Im Rahmen
der „European BatNight – Nacht der Fledermäuse“ bot der
Naturschutzbund NABU an den vergangenen beiden Wochenenden diverse
Exkursionen an. Im vergangenen Herbst hatte eigens eine Fortbildung
statt gefunden, um mehr Aktive mit der Artenvielfalt der fliegenden
Säugetiere vertraut zu machen, sie im Umgang mit dem Bat-Detektor zu
schulen und so der großen Nachfrage nach Fledermausexkursionen zu
begegnen.
Bei bestem Wetter –
mild und trocken, also idealen Jagdbedingungen für die Fledermäuse
–herrschte große Flugaktivität und auch Besucher waren zahlreich zu
den Exkursionszielen erschienen – in Freisbach und Rülzheim je über 60
Personen. Bei klarem Himmel und teilweise sogar Vollmond kamen dennoch
alle auf ihre Kosten und konnten die fliegenden Säugetiere bei ihrer
Jagd auf Insekten beobachten. Durch die Regulation der zum Teil
schädlichen Insekten haben die Fledermäuse eine wichtige Funktion im
Naturhaushalt.
In Freisbach, wo Herbert
Magin und Dieter Becker (NABU Lingenfeld) eine Nistkastenkontrolle
durchführten, hatten die Fledermäuse es spannend gemacht. Erst im
letzten Nistkasten drängten sich mehr als 30 Fransenfledermäuse
aneinander und flogen in der Dämmerung aus ihrem Tagquartier hinaus
zur Jagd. Die zahlreichen Kinder waren aber auch glücklich über die
Beobachtung einer Waldmaus, die sich in einem der Kästen verkrochen
hatte. In Göcklingen an der Alten Tongrube, einem vom NABU
gepflegten Biotop, konnte Peter Stahlschmidt (NABU Landau-Land) mit
dem Bat-Detektor die Ultraschallrufe von Zwergfledermaus und
Wasserfledermaus in für das menschliche Ohr hörbare Laute umwandeln.
Die gleichen Arten zeigte Ulf Janz (NABU Landau-Stadt) den Teilnehmern
in Bad Bergzabern am Schwanenweiher. Fasziniert beobachteten die
Teilnehmer den akrobatischen Flug der „Kobolde der Nacht“ und wurden
von den Exkursionsleitern darüber aufgeklärt, dass sich Fledermäuse
grundsätzlich nicht in Haaren verfangen, weil sie dafür viel zu
geschickte Flieger sind, und dass keine der europäischen Arten Blut
saugt.

Fransenfledermäuse im Tagquartier,
einem Nistkasten (Foto: N.Plum / NABU)
In Silz konnten unter
der Anleitung von Franz Grimm (NABU Edenkoben/Maikammer) auch
Abendsegler, die größte der heimischen Fledermausarten, beobachtet
werden. In Rülzheim zeigte Grimm den Besuchern sogar eine echte
Besonderheit: eine seltene Bechsteinfledermaus in einem Nistkasten.
In Rheinland-Pfalz
gibt es insgesamt 21 Fledermausarten, die ausnahmslos auf der Roten
Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten stehen. Mit Nistkästen,
Sicherung von Winterquartieren und Monitoring (Kartierung von
Fledermäusen) setzt sich der NABU vielfältig für ihren Schutz ein. In
einem neuen Projekt sichert der NABU gemeinsam mit dem Ministerium für
Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz (MUFV) und dem Bundesamt für
Naturschutz (BfN) eines der größten westeuropäischen Quartiere für
Fledermäuse, den „Bierkeller“, einen alten Basaltsteinbruch im Mayener
Grubenfeld.
*Spenden für den
„Bierkeller“ an NABU Rheinland-Pfalz, Spendenkonto Nr. 291 154 045 bei
der Mainzer Volksbank (BLZ 551 900 00), Verwendungszweck:
Fledermausgrossprojekt RLP
Weitere Infos:
NABU Regionalstelle Süd, Tel. 06341/31628 oder
www.NABU-RLP-Sued.de/Artenschutz
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NAJU Neustadt: Aktiv für
den Speyerbach
Junge
Naturschützer freuen sich über neue Mitstreiter
Sie sind gerne an der frischen Luft, erkunden die Landschaft in der
Umgebung und wollen aktiv etwas für die Natur bewegen. Die NAJU
Neustadt, gegründet im November 2006, besteht aus sechs Leuten von
12-16 Jahren. Wenn es was zu planen gibt, tagt die Gruppe jeden 2. und
4. Freitag im Monat in ihrem Gruppenraum im Mehrgenerationenhaus (Hof
der Volkhochschule in der von-Hartmann-Straße). Noch lieber aber gehen
sie gleich raus in die Landschaft– oft zu praktischen
Naturschutzaktionen gemeinsam mit den „Erwachsenen“ der NABU-Gruppe
Neustadt. In der ersten Ferienwoche halfen sie mit Begeisterung beim
„Naturerlebniscamp für Kinder“, das die NABU Regionalstelle in
Neustadt-Hambach ausrichtete. „Seitdem können wir uns vorstellen, auch
selbst ein regelmäßiges Programm für kleinere Kinder anzubieten“, so
Thore Fink, der Sprecher der NAJU. Als erste Aktion plant er gleich
den Bau eines „Lebensturms“ im Naturschutzgarten am Sonnenweg, der
gemeinsam mit der befreundeten BUNDjugend gepflegt wird.

Die NAJU
Neustadt mit ihrem Maskottchen im Gruppenraum des
Mehrgenerationenhauses (Foto: Martin Grund)
Zurzeit nehmen die
jungen Naturschützer am Wettbewerb „Fluss-Connection“ teil. Dabei geht
es um die Rettung der Fließgewässer. Symbolisch sollen mit Aktionen
und Ideen 3910 Flusskilometer durch 48 NAJU-Gruppen aus ganz
Deutschland gerettet werden – mittlerweile sind es bereits stolze 9805
Kilometer. Die NAJU Neustadt hält den 5. Platz mit 555 Punkten
(sprich: geretteten Flusskilometern). Im August fährt sie deshalb nach
Hamburg zur Preisverleihung, deren Höhepunkt eine Segeltour sein wird.
Für die Fluss-Connection machte die NAJU Neustadt eine Umfrage über
den Speyerbach, analysierte sein Wasser und sammelte Müll an seinem
Ufer. Beim Fluss-Activity-Spiel hatte allerdings die NAJU Neustadt die
Nase vorn. Neben Ausflügen und Naturbeobachtungen kommt auch die
Kreativität nicht zu kurz: Die jungen Naturschützer schrieben einen
„Fluss-Krimi“ über die Reise eines Eisbärs mit dem Wasserkreislauf vom
Polarmeer zum Speyerbach und verfilmten diesen sogar.
“Die
Fluss-Connection hat uns auf jeden Fall eine Menge Spaß gebracht und
wir haben einiges über Fließgewässer erfahren. Außerdem haben wir
andere Naturschutzgruppen kennen gelernt“, so Inga Fink. Zum Beispiel
die NAJU Frankenberg, den Sieger der Fluss-Connection, die aus
Nordhessen zu Besuch kam, um bei einer gemeinsamen Rallye den
Speyerbach kennen zu lernen. „Aber letztendlich hat die Natur gewonnen
– deshalb sind wir ja aktiv“, betont die junge Naturschützerin.
Kontakt:
Thore und Inga Fink , Tel.: 06325/ 9596830,
thore-fink@gmx.de
Internet:
http://www.nabu-rlp-sued.de/KinderJugend.htm#NW

Inga Fink
erklärt den Wasseranalysekoffer (Foto: Frank Seumer)
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Kleine Naturforscher
entdeckten die Artenvielfalt an der Haardt
NABU bot Kindern
ein Naturerlebniscamp in Neustadt-Hambach
Die 25 Kinder und 8 Betreuer des Naturschutzbund NABU ließen sich von
den kräftigen Schauern nicht entmutigen, die herunter kamen, während
sie ihre Zelte auf dem Pfadfinderzeltplatz in Neustadt-Hambach
aufbauten. Zu sehr freuten sie sich auf das bevorstehende
Naturerlebnis. Während der ersten Spiele besserte sich das Wetter
glücklicherweise und es kam Stimmung auf zwischen den Kindern aus der
ganzen Süd- und Vorderpfalz. Beim Abendspaziergang besuchte man
selbstverständlich gemeinsam das nahe gelegene Hambacher Schloss.
Am Mittwoch bestiegen die Kinder bei bestem Wanderwetter die Hohe Loog.
Nicolas Bachmann und Anja Lied vom NABU Wachenheim-Deidesheim hatten
die Wanderung als Ralley vorbereitet und wiesen die Kinder mit
gezielten Fragen auf Flora und Fauna am Wegesrand hin. Mit Draht und
Naturmaterial bastelten die Kinder anschließend Vogelnester und
Elwetritschen und auch ein Jonglage-Workshop zeigte Möglichkeiten,
seine Freizeit ohne Computerspiele interessant zu gestalten.
Am letzen Tag erforschten die Kinder unter der Anleitung von Dr.
Nathalie Plum, Leiterin der NABU Regionalstelle Süd in Landau, die
Artenvielfalt auf dem Zeltplatz. Sie notierten Bäume, Vögel, Pflanzen
und Insekten, die sie bei einer „Wiesensafari“ in den ungemähten
Bereichen des Platzes fanden. Die aufregendsten Funde machte der
10jährige Robin aus Wernersberg: Zwei große Blindschleichen sowie eine
Raubfliege, die gerade dabei war, eine Schmeißfliege auszusaugen. Die
Gewinnergruppe, Nele (8) und Maite (11) aus Harthausen und Lina (8)
aus Wörth, hatten stolze 78 Arten notiert. In der Liste fehlten auch
nicht die neugierigen Wildschweine, die den Zeltplatz in der Nacht
aufgesucht hatten und deren Grunzen und Quieken einige der Teilnehmer
ganz schön erschreckt hatte. „Aber das ist ja auch Naturerlebnis“,
resümierte der 11jährige Thore aus Ottersheim, der schon zum dritten
Mal beim Camp mit dabei war.

Kinder und Betreuer des NABU-Camps auf dem Pfadfinderzeltplatz
(Foto: NABU)

Beim Zirkus-Workshop
(Foto: Nathalie Plum)

Mit Stockbrot am
Lagerfeuer (Foto: Nathalie Plum)
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Augen auf bei der Mahd - Bodenbrüter
stark gefährdet
Der Aufmerksamkeit
eines Landwirts bei Böbingen (Verbandsgemeinde Edenkoben) verdanken
drei junge Rohrweihen ihr Leben. Er bemerkte die Tiere, bevor das
Mähwerk das Nest der Greifvogeljungen erwischte und ließ eine kleine
„Insel“ von hohem Gras auf seiner Wiese stehen.
Bodenbrüter wie
Rebhuhn, Wachtelkönig und Rohrweihe nutzen die Deckung, die das hohe
Gras der Wiese ihnen vor ihren Feinden gibt. Der NABU bittet die
Landwirte in der Region, seinem Beispiel zu folgen und die Augen auf
zu halten bei der Mahd – auch nach dem 15. Juni, wenn die Schonzeit
für Brutvögel zu Ende und die Mahd offiziell erlaubt ist. Viele
Jungvögel sitzen auch nach diesem gesetzlich festgelegten Termin noch
im Nest und sind den Messern des Mähers hilflos ausgeliefert.

Diese jungen
Rohrweihen - hier bei Böbingen - wurden bei der Mahd verschont. (Foto:
Wolfgang Staudt / NABU Edenkoben/Maikammer)
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Ziegenmelker und Glühwürmchen
Nach einem
vielerorts verregneten Tag blieb es am Abend überraschend trocken, als
Rainer Schulze von der NABU-Gruppe Frankenthal mit 8 Teilnehmern zu
einer ganz besonderen ornithologischen Exkursion in den Haßlocher Wald
aufbrach. Es galt, den Ziegenmelker zu beobachten, nur bei gutem
Wetter und nur nach Sonnenuntergang aktiv ist, weshalb er auch
Nachtschwalbe genannt wird. Gerne jagt der Ziegenmelker in der Nähe
von Viehherden, da dort die Insekten zahlreich sind. Deshalb sagte man
ihm früher nach, er sauge nachts den Ziegen die Milch aus.
Auf dem Weg zum
Jagdrevier der Nachtschwalben lauschten die Teilnehmer dem abendlichen
Gesang der Mönchsgrasmücke, der Nachtigall, der Singdrossel und der
Amsel. Endlich war das Schnarren der Ziegenmelker zu hören, dann auch
die typischen Warnrufe und das Flügelklatschen, das ihren Flug beim
Fang der Insekten in der Luft begleitet. Eine der Nachtschwalben - ein
Männchen, wie an den weißen Punkten auf den Flügeln zu erkennen war -
flog mehrmals über die Köpfe der Besucher hinweg. Das Tier tat den
Besuchern dann sogar den Gefallen, von einem gut einsehbaren
abgestorbenen Ast aus seinen Gesang vorzutragen. Auch einige
Waldschnepfen konnten beobachtet und belauscht werden. Für den
romantischen Abschluss der rundum gelungenen Exkursion sorgten die
Glühwürmchen im Wald, die trotz der etwas niedrigen Temperatur mit
ihren Leuchtsignalen auf Partnersuche gingen.

Der
Ziegenmelker, auch Nachtschwalbe genannt. (Foto: NABU / Reufsteck)
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Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Forsten und
Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, Mainz, 15. Juni 2007
Europaweit bedeutsames Fledermausvorkommen
dauerhaft geschützt
Heute ging ein gemeinsames Projekt von Bund, Land Rheinland-Pfalz
und NABU zum langfristigen Erhalt der Fledermausbestände im Mayener
Grubenfeld an den Start. Das Naturschutzgroßprojekt „Mayener
Grubenfeld“ umfasst eines der bedeutendsten Fledermausvorkommen
Mitteleuropas. Mit 4,6 Millionen Euro wird das 7 Hektar große Gebiet
mit seinem verzweigten Stollensystem im früheren Basalt-Untertagebau
erworben und bis 2011 als Lebensraum für 15 überwiegend streng
geschützte Fledermausarten gesichert und erhalten. Am Projekt „Mayener
Grubenfeld beteiligen sich die Ministerien Umwelt und Wirtschaft zu 33
Prozent, der Bund zu 60 Prozent und der NABU als Projektträger zu 7
Prozent. Das Vorhaben zählt zu den repräsentativen
Naturschutzgroßprojekten Deutschlands und wird vom Bundesamt für
Naturschutz betreut. Der NABU erhielt für die erste Phase des Projekts
den Förderbescheid in Höhe von 580.000 Euro.
Umweltministerin Margit Conrad: „Es handelt sich hierbei um ein
Artenschutzprojekt von europäischer Bedeutung. Rheinland-Pfalz nimmt
die Verantwortung für eines der größten Fledermausvorkommen wahr. Das
Land leistet gemeinsam mit den Projektbeteiligten einen bedeutenden
Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt.“ Die Umweltministerin
lobte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Land, Bund, NABU, der
Stadt Mayen und des Unternehmens und dankte allen Beteiligten ich für
ihren engagierten Einsatz.
“Wir werden uns auch weiterhin intensiv für die Vereinbarkeit von
Rohstoffgewinnung und Naturschutzbelangen einsetzen. Wir sehen das
Projekt als wichtigen Baustein dieser Politik an und möchten die an
unsere Heimat gebundene Rohstoffwirtschaft auch weiterhin in ihrer
historischen wie gegenwärtigen Form sichtbar machen“, betonte
Wirtschaftsminister Hendrik Hering. ?Gerade unsere Region bietet durch
die Jahrhunderte währende Rohstoffgewinnung ein großes Potential für
Erlebnistouristik - ein Potential, welches wir zum Nutzen der Region
und zum Wohle der hier lebenden Menschen ausbauen wollen.“
„Der Start des
Vorhabens ist eine gute Nachricht für den Naturschutz, denn damit
nimmt Deutschland seine internationale Verantwortung für die bedrohten
Fledermausarten wahr. Im Vorfeld der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur
biologischen Vielfalt, bei der Deutschland Gastgeber sein wird, ist
dies auch ein wichtiges Signal zur Erhaltung der biologischen Vielfalt
an die Staatengemeinschaft“, erklärte Prof. Dr. Hartmut Vogtmann,
Präsident des Bundesamtes für Naturschutz. „Das Vorhaben stellt unter
Beweis, dass Artenschutzmaßnahmen nicht zum wirtschaftlichen
Niedergang einer Region, sondern zu einer dauerhaften
Wertschöpfungssteigerung beitragen können. Entgegen allen
Befürchtungen wird der Naturschutz im Rahmen dieses Projektes zum
Partner für eine langfristig erfolgreiche Firmenperspektive und den
Erhalt von Arbeitsplätzen.“
“Ich freue mich, dass unsere zweijährige intensive Arbeit jetzt mit
der Erhaltung dieses bedeutendsten deutschen Fledermausquartieres
belohnt wird“, sagt Siegfried Schuch, Vorsitzender des NABU
Rheinland-Pfalz. Die Zusammenarbeit zwischen Land, Bund und NABU
stelle einen Meilenstein im bundesdeutschen Artenschutz dar.
Die Höhlen entstanden einst durch den Abbau von Basalt. Mit dem
Verzicht der Firma MAYKO auf den Abbau des Bierkellers und der
Fortsetzung der Produktion an anderer Stelle wurde sowohl ökologischen
als auch wirtschaftlichen und sozialen Belangen Rechnung getragen. Die
Größe der Vorkommen der einzelnen Fledermausarten zeigt, wie wohl
sich diese Tiere in dem weit gefächerten Höhlensystem fühlen. Dabei
kommt ihnen die sehr beständige Temperatur um die zehn Grad Celsius in
den bis zu zehn Meter hohen Höhlen zu gute. Diese war lange Zeit der
Grund dafür, dass hier Brauereien ihr Bier gekühlt gelagert haben.
Deshalb ist in der Bevölkerung ein Teil der Höhlen auch heute noch als
Bierkeller bekannt. In der Überwinterungsphase werden in den teilweise
nur sehr schwer zugänglichen Höhlen zwischen 30.000 und 50.000 Tiere
vermutet. Fledermausweibchen bilden im Sommer zur Zeit der Aufzucht
der Jungtiere so genannte Wochenstuben. Darin ziehen sie ihre Jungen
gemeinsam groß. Diese Sommerquartiere befinden sich je nach Art nur
wenige Kilometer bis zu vielen hundert Kilometern vom Mayener
Grubenfeld entfernt. In der Schwarmphase im Spätsommertreffen treffen
sich hier dann wieder viele tausend Fledermäuse aus Mitteleuropa und
paaren sich. Dabei nützt der Gentausch auch dem langfristigen
Überleben der streng geschützten Fledermausarten. Genaue Zählungen
sollen über die tatsächlichen Bestände im
Jahresverlauf Auskunft geben. Erhaltungsmaßnahmen sollen dabei
helfen, die Fledermausbestände samt Lebens- und Jagdraum dauerhaft zu
schützen. Dauerhafte Markierungen und eine Ausstattung der Tiere mit
Sendern können Auskunft darüber geben, in welchem Einzugsbereich die
einzelnen Arten in den unterschiedlichen Lebensphasen der Tiere diese
Höhlen nutzen. Bisher wurden Nachweise bis nach Belgien und den
Niederlanden erbracht. Dafür sind die Fledermausvorkommen im Mayener
Grubenfeld auch als Schutzgebiet von europaweiter Bedeutung von der
EU-Kommission in Brüssel bekannt gemacht worden.
Herausgeberin:
Staatsministerin Margit Conrad. Verantwortlich für den Inhalt:
Stefanie Mittenzwei,
http://www.mufv.rlp.de/top/home/thema/naturschutz.html
Für
Rückfragen: NABU Rheinland-Pfalz, Tel. 06131/14039-0,
Kontakt@NABU-RLP.de
Spendenkonto Nr. 291 154 045 bei der
Mainzer Volksbank (BLZ 551 900 00)
Kontoinhaber: NABU Rheinland-Pfalz;
Verwendungszweck: Fledermausgrossprojekt RLP

Fliegende Bechsteinfledermaus (Foto: Carsten Braun)
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Jungvögel außerhalb der
Nester – nur scheinbar verlassen
NABU: Bitte nicht einsammeln – falsch verstandene
Tierliebe
Nun machen die Jungvögel von Amseln, Spatzen und
verschiedenen Singvögeln ihre ersten Flug- und Kletterversuche und
besorgte Menschen nehmen sich oft übereilt der scheinbar hilflosen
Jungtiere an. Viele greifen gleich zum Telefon, rufen beim NABU an
oder bringen die Vögel gleich im Naturschutzzentrum Hirtenhaus in
Landau-Mörzheim vorbei. Dies ist jedoch falsch verstandene Tierliebe,
wie Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU Regionalstelle Süd in Landau,
erläutert. "Bei fast allen Arten verlassen die Jungvögel das Nest,
noch bevor sie richtig fliegen können. Sie machen sich durch
Bettelrufe bei ihren Eltern bemerkbar und werden noch einige Zeit von
den Alttieren in der Umgebung des Nestes versorgt."
Nur bei akuter Gefahr, wenn zum Beispiel ein
flügge gewordener Jungvogel in einen Schacht gefallen ist oder auf der
Straße sitzt, sollte man ihn vorsichtig in der Nähe des Fundortes an
einen geschützten Ort, z.B. auf einen Baum oder in einen geschützten
Winkel setzen. Ratsam ist auch, Katzen und Hunde von den Jungvögeln
fern zu halten. „Sollte mal ein Fuchs oder ein Marder in der Nacht den
Jungvogel holen, so ist das der Lauf der Natur“, so Plum. „Die
Jungvögel aber, die auf Kosten von Katzen gehen – selbst wenn diese
nur mit ihnen spielen wollen – sind bei der Familienplanung der
Singvögel nicht mit eingerechnet“.
Wer sich um den Jungvogel kümmert, sollte in
ausreichendem Abstand mindestens einen Tag lang beobachten, ob er
versorgt wird oder ob er tatsächlich verlassen ist. Sehr junge Vögel,
die kaum Federn haben und die offensichtlich aus dem Nest gefallen
sind, können problemlos zurückgesetzt werden. Sie werden wieder
angenommen, auch wenn sie angefasst wurden. Vögel besitzen anders als
Säugetiere keinen besonders guten Geruchssinn. Mit nach Hause nehmen
sollte man Jungvögel besser nicht, raten die Naturschützer, denn die
Aufzucht ist sehr schwierig. Oft gelingt es später nicht mehr, die
Vögel an ein Leben in Freiheit zu gewöhnen.
„Findet man einen verletzten Vogel, so sollte man
einen Tierarzt oder die Pflege- und Auswilderungsstation für Eulen und
Greifvögel des NABU in Haßloch kontaktieren“, so Plum. Die
Regionalstelle sucht noch Freiwillige, die im Ernstfall einen
verletzten Vogel nach Haßloch bringen.
Die beste Hilfe für Tierkinder ist ein naturnahes
Umfeld, in dem die Eltern ausreichend Brutmöglichkeiten und Nahrung
für ihren Nachwuchs finden und die Jungvögel bei ihren ersten
Ausflügen ausreichend Schutz finden, zum Beispiel in dornigen
Sträuchern und Hecken. Ein abwechslungsreicher Garten mit vielen
einheimischen Kräutern und Bäumen, am besten ohne chemische
Schädlingsbekämpfung und ohne jagende Katzen, ist ein wahres
Vogelparadies.
Viele Tipps zum
Thema "Vögel im Garten" enthält die gleichnamige Broschüre des NABU.
Kontakt: NABU
Regionalstelle Süd, 06341/31628 oder
NABU.Sued@NABU-RLP.de

Jungvögel - hier Kohlmeisen - im Käfig sollten
die Ausnahme bleiben – sie sind Wildtiere und gehören in die Freiheit,
wo die Elterntiere sie auch außerhalb des Nests füttern. (Foto: Werner
Kern)
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NABU-Jazz mit den „Uffgschdummbd“
„Hinterher soll
jeder Frankenthaler wissen, dass es den NABU hier in der Stadt gibt
und was er macht“, so die Vision von Manfred Becker, dem Vorsitzenden
der Gruppe Frankenthal e.V. im Naturschutzbund. Die Kulturtage als
größte Veranstaltung in Frankenthal boten den richtigen Rahmen für
diese Mission. Monika Kröber, die zweite Vorsitzende, hatte die Idee,
wie man dort in positiver Weise Aufsehen erregen könnte: Durch das
Engagement keiner geringeren Band als den „Uffgschdummbd“, die in
Pfälzer Mundart beschwingte Bluesstücke vortragen und das Publikum
stets mitzureißen wissen. Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse
Rhein-Haardt wurde dieser Traum auch Wirklichkeit. Am Freitagabend
verzogen sich Wind und Regen rechtzeitig, um den Brüdern Hauck und
Sohn Dennis einen gut besuchten Auftritt zu bescheren. Zur Einstimmung
führte Conny Hauck, Sänger und Frontmann der Band, gemeinsam mit dem
NABU-Vorsitzenden Manfred Becker eine spontane Slapstick-Comedy rund
um das Thema „Nistkästen“ auf - natürlich „uff Pälzisch“. Hauck
entschied sich eindeutig für die Mehlschwalbe als sympathischste
Vogelart, da sie pflegeleicht ist und im Gegensatz zu Meise, Kleiber
und Hausrotschwanz ihre Nisthilfe selbst reinigt.
Neben dem
Ausschank von Wein und Apfelsaft, teils aus eigenem Anbau, informierte
die NABU-Gruppe über ihre vielfältigen Aktivitäten in Frankenthal, wie
zum Beispiel den Vogelschutz und die Biotoppflege im „Kleinen Wald“.
Die Jugendgruppe NAJU machte kräftig Werbung für die „Rallye durch den
Kleinen Wald“, die für den Samstag geplant war, aber leider ins Wasser
fiel.

Die
„Uffgschdummbd“ in
Aktion (Foto: Nathalie Plum)
Bei Interesse an
Mitarbeit im Naturschutz: Manfred Becker, Tel. 06233/436436,
manfred.becker@nabu-ft.de
Mehlschwalbenprojekt / Nisthilfen: Monika Kröber, Tel. 06353/93073,
monika.kroeber@nabu-ft.de
Naturschutzjugend
NAJU: Heiko Weissgerber, Tel. 06233/44938,
heiko.weissgerber@online.de
Fr 29.06.07, 20:15 - 24 Uhr Exkursion des NABU
Frankenthal zu den Ziegenmelkern im Haßlocher Wald.
Treffpunkt: vor dem
Albert-Einstein-Gymnasium in Frankenthal / 20:40 Uhr bei der Mühle am
Waldrand zwischen Haßloch und Geinsheim.
Dauer: ca. 4 Stunden einschl.
Fahrzeit. In einer lauen Sommernacht ist es ein unvergessliches
Erlebnis, den auffälligen Flug, das Flügelklatschen und den
schnarrenden Gesang der Ziegenmelker, auch Nachtschwalben genannt, zu
bewundern.
Referent: H.
D. Hoffmann. Kontakt: Rainer
Schulze, Tel. 06233 / 63341
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Junge Menschen gemeinsam für den Naturschutz
Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen
Jahres helfen im Forst
Zum Abschluss noch
einmal gemeinsam schaffen – so das Anliegen der zehn Teilnehmer des
„Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ), das im August aufs Neue
beginnt. Bevor die jungen Leute nach dem Orientierungsjahr ihr Studium
oder ihre Ausbildung anfangen und in alle Himmelsrichtungen
weiterziehen, wollte Werner Kern vom Naturschutzbund (NABU) Landau
gemeinsam mit dem Forstamt Haardt noch einmal einige von ihnen bei
praktischen Naturschutzaktionen zusammen bringen. Förster Konrad
Gollong leitete die Arbeiten im Wald an: Eine Kirschen- und eine
Eichenkultur in Göcklingen und ein Feuchtbiotop in Eußerthal wurden
freigestellt und ein Magerrasen am „Hohenberg“ gemäht. Unterstützt
wurde er dabei von Forstwirt Stefan Laux, dem ehemaligen FÖJler des
NABU Landau. Sogar bei strömendem Regen arbeiteten die jungen Leute
tapfer weiter und bauten zwischen Impflingen und Insheim eine
Trockenmauer.
Werner Kern
stellte den jungen Leute das Naturschutzzentrum Hirtenhaus und das
alte Schulhaus in Mörzheim als Unterkunft zur Verfügung und sorgte für
das leibliche Wohl. Er dankt den Einsatzstellen, dem
Landschaftspflegeverband Südpfalz (Landau), der BUND Kreisgruppe
Südliche Weinstraße (Lindelbrunn), der NABU-Gruppe Edenkoben/Maikammer
(Gleisweiler) und der Imkerei Friedrich (Mainz), dass sie den FÖJlern
die Teilnahme am Workcamp ermöglicht haben. Sein ganz besonderer Dank
aber gilt einem Einzelspender, der den Einkauf des Materials erst
ermöglichte. In den gelagerten Steinen hatte bereits
eine Eidechse ihre Eier abgelegt, diese konnten unbeschädigt in die
Mauer integriert werden. Auch die emsige Anwesenheit von Goldlaufkäfer
und Tausendfüßler zeigte den jungen Leuten, dass die Mauer als
Lebensraum angenommen wird und ihre Arbeit einen Nutzen für die Natur
hat.
Als Lohn für die
Mühen gab es jeweils ab dem späten Nachmittag eine gesellige Aktion:
Man besuchte gemeinsam die Burg Trifels, mehrere Wein- und
Straßenfeste sowie den Wild- und Wanderpark in Silz. Ein Tagesausflug
führte die Gruppe nach Straßburg. Hier konnten sich zwei der
Teilnehmer, Vincent Anglade und Aurélie Marlier, als Dolmetscher
nützlich machen. Seit diesem Jahr sind nämlich auch Teilnehmer aus
Frankreich beim Freiwilligen Ökologischen Jahr mit dabei.

Bau der
Trockenmauer zwischen Impflingen und Insheim. (Foto: Werner Kern)
Informationen zum Freiwilligen
Ökologischen Jahr (FÖJ) unter
http://www.foej-rlp.de
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40 Jahre Naturschutz
Grillfest in Gommersheim zum Jubiläum der
NABU-Gruppe Edenkoben/Maikammer
Zum 40jährigen
Jubiläum der NABU-Gruppe Gommersheim, die sich jetzt NABU Gruppe
Edenkoben/Maikammer nennt, veranstaltete der Naturschutzbund am
vergangenen Samstag ein großes Fest an der Grillhütte Gommersheim. Das
Wetter spielte glücklicherweise mit, so dass knapp 200 Naturschützer
und interessierte Besucher die entspannte Atmosphäre auf dem
Grillplatz im Grünen bei einem abwechslungsreichen Programm genießen
konnten.
Los ging es früh
morgens um sieben mit einer Vogelstimmenwanderung unter der Leitung
von David Heilig, an der bereits 15 Frühaufsteher teilnahmen. Belohnt
wurden diese durch die Beobachtung junger Pirole am Nest. Beim
anschließenden Frühstück wurden bereits die ersten Gespräche geführt
und neue gemeinsame Projekte geplant. Bei den beiden „Wiesensafaris“
lernten Kinder und auch Erwachsene die Vielfalt der Pflanzen und
Insekten in den angrenzenden Wiesen kennen. Vor jeweils etwa 60
Zuschauern wilderte Franz Grimm, Vorsitzender der NABU-Gruppe, während
des Tages einen Turmfalken, drei Rabenkrähen und eine Waldohreule
aus. Die Vögel waren verletzt in die Greifvogelstation des NABU in
Haßloch gebracht und dort gesund gepflegt worden. Während einer
weiteren Exkursion an den benachbarten Frankensee zeigte Franz Grimm
den Besuchern das Areal des geplanten neuen Feuchtbiotops für
Amphibien. Auf dem See wurden Haubentaucher, Kormoran, Graureiher und
Teichhuhn beobachtet.
Neben zwei
Führungen am Vogellehrpfad gab es ganztägig die Möglichkeit, junge
Turmfalken in einem Nistkasten an einem Hochspannungsmast durchs
Fernrohr zu beobachten und der Fütterung einer verletzten Fledermaus
und junger Igel beizuwohnen. Kinder konnten selbständig Nisthilfen für
Vögel und Wildbienen herstellen und als „Andenken“ mit nach Hause
nehmen. Am Info-Stand konnten sich die Besucher ein Bild über die
Naturschutzprojekte des NABU machen. Ab Mittag wurde gegrillt und als
Besonderheit gab es frisch gefangene, geräucherte Pfälzer Forellen. Am
Nachmittag sorgte ein Quintett um Thomas Fischer (NABU-Gruppe
Neustadt) mit Gitarre, Geige, Akkordeon und Flöte für stimmungsvolle
Hintergrundmusik zu Kaffee und Kuchen.
Der Tag schloss
mit einer Fledermausexkursion, an der noch einmal 50 Leute teilnahmen.
Der NABU dankt
herzliche allen freiwilligen Helfern und Spendern, die dieses Fest
ermöglicht haben.

Franz Grimm mit einer Waldohreule kurz vor ihrem Flug in die Freiheit.
(Foto: Werner Kern)

Die
musikalischen Neustädter Naturschützer vor der Info-Wand (Foto:
Werner Kern)
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Der Pirol dankt dem
Naturschutz
Vogelvielfalt und Gottesdienst im Grünen
in Mörzheim
Am vergangenen
Sonntag trafen sich früh morgens um sieben Uhr 18 Vogelfreunde, um
unter der Leitung von Dr. Manfred Niehuis (Universität Landau) und Ulf
Janz (NABU Landau) den Gesängen der Vögel in den
Landschaftsschutzgebieten bei Mörzheim zu lauschen. Obwohl die
Brutsaison bereits fortgeschritten und die Gesangsaktivität der Vögel
entsprechend gering ist, kam die Exkursionsgruppe auf stolze 40 Arten.
Niehuis ergänzte seine Ausführungen zur Lebensweise der Vögel um
kuriose Anekdoten aus seiner Tätigkeit als Vogelberinger und stellte
außerdem aktuelle Forschungsergebnisse zum Zugverhalten der
Mönchsgrasmücke vor. Am Rande identifizierte Niehuis, der nicht nur
als Ornithologe, sondern auch als Käferexperte bekannt ist, einige
interessante Insekten, zum Beispiel den Scheinbockkäfer oder den
violetten Laufkäfer. Ulf Janz erläuterte die Bedeutung der vom NABU
Landau betreuten Wiesen und Feuchtgebiete für die heimische Natur. Sie
bieten den Vögeln und anderen Tieren einen abwechslungsreichen
Lebensraum mit ausreichend Nahrung und Nistmöglichkeiten, die sie in
der sonst ausgeräumten Landschaft kaum noch finden. Niehuis
bestätigte, dass beispielsweise der Pirol früher häufiger anzutreffen
war, heute jedoch fast nur noch an den etwas verwilderten,
baumbestandenen Bachläufen vorkomme. Vier Reviere dieses seltenen
Vogels konnten während der Exkursion festgestellt werden - drei davon
liegen auf Flächen des NABU. "Die Vögel zeigen uns, dass unser
Naturschutzkonzept erfolgreich ist", freute sich Janz. Beim
anschließenden feierlichen „Gottesdienst im Grünen“ an der Mörzheimer
Grillhütte taufte Pfarrer Traugott Oerther vor einer Hundertschaft von
Kirchgängern bei bestem Sommerwetter gleich drei Kinder.

Foto: Pirol
beim Nestbau (Foto: NABU/ Hans Pollin)
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Naturerlebniscamp für Kinder: noch
Plätze frei
Di 10.07. - Do 12.07.07,
Naturerlebniscamp der NABU
Rheinland-Pfalz Regionalstelle Süd
auf dem Pfadfinderplatz in Neustadt-Hambach
Das
Naturerlebniscamp der NABU Regionalstelle Süd findet dieses Jahr
von Dienstag 10.Juli bis Donnerstag 12.Juli auf dem Jugendzeltplatz in
Neustadt-Hambach (Nähe Schloss) statt. Ein buntes Programm mit
Wanderungen, Spielen und Naturerkundung bringt Kindern von 8 bis
13 Jahren die Natur näher.
Infos
und Anmeldung unter 06341 / 31628 oder
NABU.Sued@NABU-RLP.de
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Was
macht ein Naturtrainer?
Im
Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) bildet der
Naturschutzbund (NABU) in der Vorderpfalz im Rahmen von fünf
Praxisworkshops - der erste ist am Mittwoch, 30. Mai, von 9 bis 16 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus Birkenheide - zehn Senioren zu
Naturtrainers aus. Über die Projektinhalte sprach Marktplatz
regional-Mitarbeiterin Gudula Heugel mit Nathalie Plum (33), der
Leiterin der NABU-Regionalstelle Süd in Landau.
Frau Plum, können Sie die Aufgaben eines
Naturtrainers kurz beschreiben?
In einem
Projekt des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen in Bingen lesen
beispielsweise Senioren in Kindergärten regelmäßig Geschichten über
die Natur, Tiere uns Pfalzen vor. Senioren und Geschichten sind bei
Kindern und Erziehern sehr beliebt. Es geht aber nicht nur darum,
Wissen über die Natur zu vermitteln, sondern auch abstrakte
Zusammenhänge begreifbar und erfahrbar zu machen. Etwa was
Energieerzeugung, Abfallwirtschaft , Kreisläufe in der Natur und im
Haushalt angeht. Deshalb machen die Naturtrainer mit den Kindern
Spiele, Bastelaktionen und Ausflüge in der Natur.
Können sich auch
jüngere Menschen bewerben?
Ja. Wichtig ist
, dass die Teilnehmer ab 2008 vormittags Zeit haben, in den
Kindertagesstätten etwa einmal wöchentlich oder monatlich oder alle
zwei Wochen mitzuarbeiten.
Welche
Voraussetzungen muss ich als Teilnehmer mitbringen? Muss ich
beispielsweise alle Vögel kennen?
Niemand muss
alle Vögel kennen. Wir raten den Teilnehmern, sich stetig
fortzubilden, etwa bei einer unserer NABU-Vogelexkursionen in der
Region. Eine Voraussetzung ist aber das Interesse an Natur und Umwelt.
Wünschenswert ist eine nähere Beschäftigung mit einem Bereich im
Vorfeld, zum Beispiel Wildkräuter, denn die "Wilde Küche" ist ein
wichtiges Thema der Workshops. Wichtig ist ein Gespür für Kinder.
Pädagogische Grundlagen hierzu werden in den Workshop vermittelt.
Müssen bestimmte
Verpflichtungen übernommen werden?
Wer die
Ausbildung macht, sollte auch bereit sein, das Gelernte ab 2008 in
einer Kindertagesstätte anzuwenden.
Werden die
Arbeitsstunden honoriert?
Nein, der NABU
ist ein Ehrenamtsverband und baut auf die vielen ehrenamtlichen
Mitarbeiter.
Entstehen dem
Bewerber Kosten? Ist ein Beitritt zum NABU erforderlich?
Auslagen für
Fahrten, auch zu den Workshops, und für die Anschaffung von Material
werden auf Wunsch in voller Höhe erstattet. ein Beitritt ist
wünschenswert, da bei einer Mitgliedschaft die Versicherung des NABU
bei Unfällen greift.
Wohin wenden sich
Interessierte?
Wer an den
Workshops teilnehmen will, wendet sich an die NABU-Regionalstelle Süd
in Landau. Telefon 06341 / 31628. Wer sich bei unseren
Naturschutzprojekten engagieren will, den nehmen wir gerne als
Mitglied bei uns gerne auf.
Quelle:
Marktplatz regional
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76829 Landau i.d. Pfalz
Tel. 06341/31628
Fax: 06341/3526
e-mail:
Kontakt
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Kto. 35 120 047
BLZ 548 500 10
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VR Bank Südpfalz
Kto. 33 077 43
BLZ 548 625 00 |
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