NABU Rheinland-Pfalz Regionalstelle Süd

 


Gutes tun und darüber reden -

Natur vermitteln, informieren und aufklären ist unser Ziel

Pressearchiv Juni bis Dezember 2007

ST. Martin: NABU schafft neuen Lebensraum
Naturschutzbund jetzt auch in Annweiler
ST. MARTIN: NABU richtet Gelände für seltene Tiere und Pflanzen her
NABU LINGENFELD wird 25 Jahre alt, Festabend im November geplant
Speyer: Die Klima-Allianz informierte Bürger über CO2-Einsparung
 WACHENHEIM: NABU sucht Verstärkung für Nistkästenpflege
SÜW: Förderverein gewährt 9200 Euro
Klimaschutztag Speyer 2007
NABU Ludwigshafen besteht seit 25 Jahren
„Umweltdiplom für Kinder“ beim NABU Landau
NABU Frankenthal pflegt Weiher im „Kleinen Wald“
NABU Landau-Land feiert 25-jähriges Bestehen - Mitgliederzahl wächst
Erste JHV der NABU-Gruppe Neustadt/Lambrecht
WACHENHEIM: Fortbildungsangebot des NABU - „Wassertrainer"
Aus- und Fortbildungsprojekt: „Wasser-TrainerInnen RLP"
NABU Ludwigshafen stellt Ergebnisse der botanischen Kartierung vor
Bad Bergzabern: NABU für kostengünstigen Radweg
NABU Ludwigshafen sucht die schönste Darstellung
Wie die Kinder - Spieleworkshop für Umweltbildner im Hirtenhaus
NABU Heidewald - Kinderwanderung am 13. Oktober
Herbstferienprogramm beim NABU Landau unter neuem Motto
Start der NABU Werbung in der Vorderpfalz
Malwettbewerb „Einheimische Tiere im Herbst“
Letzter von 5 Workshops mit dem NABU - „Naturtrainer“ im Heidewald
Japanische Delegation besucht Naturschutzzentrum Hirtenhaus
NABU Neustadt schafft Lebensraum für Frosch und Co.
Greifvögel und Eulen gegen die Mäuseplage
NABU sucht WassertrainerInnen
NABU Neustadt richtet Regenrückhaltebecken für Amphibien her
NABU warnt: Kein Hummelsterben unter Linden im Ostring
 NABU jetzt auch in Speyer – Erste Info-Veranstaltung am 18.10.07
Schafe freigelassen - Täter gesucht

Handys für die Havel: Naturschutzjugend sammelt Althandys

NAJU Neustadt erhält Preis in Hamburg
Spieleworkshop "Leben gestalten lernen" am 20.10. im Hirtenhaus
Herbstferienprogramm des NABU in Landau-Mörzheim
Frankenthal: Wanderfalken brüten erfolgreich auf Kirchturm
Apfelernte in Göcklingen: Helfer gesucht!
BatNights - Nächte der Fledermäuse in der Südpfalz
NAJU Neustadt: Aktiv für den Speyerbach
NABU bot Kindern ein Naturerlebniscamp in Neustadt-Hambach
Bodenbrüter stark gefährdet!
Ziegenmelkerexkursion der NABU-Gruppe Frankenthal
Deutschlands größtes Fledermausvorkommen muss erhalten bleiben
Jungvögel - bitte nicht einsammeln!
NABU-Jazz in Frankenthal
FÖJ - Workcamp  2007
Grillfest in Gommersheim 2007
Vogelvielfalt und Gottesdienst im Grünen in Mörzheim
Naturerlebniscamp für Kinder: noch Plätze frei
Was macht ein Naturtrainer?

--------------------------------                         ----------------------------------

Pressearchiv Januar bis Mai 2007
Pressearchiv August bis Dezember 2006
Pressearchiv Januar bis Juli 2006
Pressearchiv 2005

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

NABU schafft neuen Lebensraum

Die NABU-Gruppe „Verbandsgemeinden Edenkoben und Maikammer“ hat bei einem  Pflegeeinsatz auf ihren Grundstücken unterhalb der Kropsburg bei St. Martin große Flächen von aufkommenden Brombeeren, Hecken und Gebüschen befreit. So sollen Brutmöglichkeiten und Lebensraum für Steinschmätzer, Neuntöter und die Zaunammer, den Charaktervogel des Haardtrandes, geschaffen werden. Das gut einen Hektar große Grundstück wird nach und nach zu einem vielfältig strukturierten Lebensraum mit offenem Grasland, eingestreuten Gebüschen, Obstbäumen und Trockenmauern umgewandelt. Als Folgenutzung ist eine Beweidung mit Schafen angedacht. Die ehrenamtlichen Naturschützer haben dort Hochstammobstbäume - alte historische Sorten – gepflanzt und die Baumscheiben älterer Bäume von Gras und Dornen befreit. Zusätzlich wurden acht vorhandene Sandsteinmauern von aufkommendem Bewuchs freigeräumt. Diese ehemaligen Strukturen des Kultur- und Siedlungsraums sind nun wieder für jedermann sichtbar und können von der Sonne beschienen werden, erwärmen sich und bieten somit Lebensraum für wärmeliebende Pflanzen und Tiere. Auf einem weiteren Grundstück des NABU sind durch die Fällung von Bäumen die alten Weinbergsterrassen mit ihren einzigartigen Trockenmauern wieder zum Vorschein gekommen. Hier sind jedoch einige der Mauern beschädigt, so dass diese bei einem weiteren Arbeitseinsatz Mitte Januar repariert werden müssen. Bei diesem Termin hofft der NABU auch auf die Unterstützung der Interessengemeinschaft zum Erhalt alten Kultur- und Siedlungsraumes St. Martin, die dieses Mal einen eigenen Arbeitseinsatz auf dem Wingertsberg durchführte.

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Neue Lobby für die Natur: Naturschutzbund jetzt auch in Annweiler

Erste Info-Veranstaltung am 10.01.08 in Bindersbach

Der NABU, größter Natur- und Umweltschutzverband in Deutschland, lädt am Donnerstag, 10.01.2008 um 19:30h Uhr zu einer Info-Veranstaltung in die Gaststätte „Richard Löwenherz“ in Annweiler-Bindersbach, Burgstr. 23 ein. Ziel ist das Zusammenfinden von Menschen, die sich im Naturschutz in der Verbandsgemeinde Annweiler sowie eventuell auch in Hauenstein engagieren wollen. Vorschläge für mögliche Betätigungsfelder einer NABU-Gruppe vor Ort werden gesammelt. Ein Anfang ist gemacht: Die Amphibienwanderung wird schon seit Jahren in Gräfenhausen und Albersweiler und seit letztem Jahr in Eußerthal von mehreren Aktiven betreut und es konnten schon hunderte Erdkröten vor dem Verkehrstod gerettet werden. Im Wasgau wurden vom NABU viele Streuobstwiesen erhalten oder neu angelegt, wie beispielsweise auf dem Adelberg, in Gräfenhausen, Rinnthal oder Wernersberg. Auch die Nistkästen für Mauersegler am Gemeindehaus in Annweiler und für verschiedene Singvögel und den Waldkauz in Rinnthal wurden mit Hilfe von NABU-Aktiven angebracht. Viele Kinder aus der Verbandsgemeinde nehmen teil an den Ferienprogrammen der benachbarten NABU-Gruppen oder kennen bereits die „Naturerlebnisschule“. Im Rahmen der politischen Lobbyarbeit für bessere Lebensbedingungen von Mensch und Natur unterstützt der NABU die Initiativen gegen den Ausbau der B10.

Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU Regionalstelle in Landau, wird einen Überblick über die Naturschutzarbeit des NABU in Rheinland-Pfalz und aktuelle Projekte in der Region geben. Aktive aus benachbarten NABU-Gruppen (Landau, Landau-Land, Edenkoben) werden für Fragen der Interessierten ansprechbar sein.

Wer an einer Mitarbeit in der neuen Gruppe interessiert ist, kann sich melden bei der NABU Regionalstelle Süd, Tel. 06341/31628, NABU.Sued@NABU-RLP.de

Die Landschaft im Wasgau ist, wie hier bei Gossersweiler, noch reich strukturiert. Dennoch gibt es für den Naturschutz viel zu tun, um diese Landschaft und ihre Artenvielfalt zu erhalten. (Foto: W. Kern)

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Neustadt ST. MARTIN: Platz für Zaunammer und Steinschmätzer

ST. MARTIN: Naturschutzbund richtet unterhalb der Kropsburg Gelände für seltene Tiere und Pflanzen her

Nach Abschluss der Flurbereinigung in St. Martin vor rund vier Jahren hat die Naturschutzbund-Ortsgruppe der Verbandsgemeinden Edenkoben und Maikammer (Nabu) ein etwa 2,5 Hektar großes Gelände unterhalb der Kropsburg gekauft. Ziel ist es, „ein naturnahes Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen" entstehen zu lassen, erklärt Franz Grimm, Vorsitzender der Ortsgruppe, bei einem Arbeitseinsatz am Samstag.

Das Gebiet zwischen Wald und Weinbergen sei früher als Wingertgelände genutzt worden, weiß Grimm. Wegen der steilen Lage werde die Fläche jedoch seit vielen Jahren nicht mehr bewirtschaftet. Im südlichen Teil des Geländes sind noch deutlich die Weinbergterrassen zu erkennen. In diesem Teil hat sich der Wald ausgebreitet; neben den Terrassen prägen Laubbäume das Gelände.

Der Nabu habe sich bisher auf den nördlichen Teil des Geländes konzentriert, der weitaus stärker mit Büschen und Gestrüpp zugewachsen gewesen sei, sagt Grimm. In regelmäßigen Arbeitseinsätzen würden Gebüsch und Gestrüpp zurückgeschnitten, Laubbäume gefällt, Obstbäume gepflanzt, Trockenmauern freigeschnitten und, soweit erforderlich, wieder aufgebaut. Gearbeitet werde in der vegetationsarmen Zeit zwischen Oktober und März. Denn man wolle brütende Vögel nicht stören, außerdem solle die Aussamung von Pflanzen nicht beeinträchtigt werden.

Steinschmätzer (Foto: W. Kern)

Hecken und Sträucher werden nicht herausgerissen, sondern immer wieder nachgeschnitten. „Die Brombeerranken werden so mit der Zeit zurückgedrängt, und die verschiedenen Sträucher und Pflanzen können geregelt wachsen", erklärt Grimm. Auch bei dem Arbeitseinsatz am Samstag ging es vor allem darum, mit dem Freischneider Sträucher und Hecken zu stutzen. Neben Franz Grimm waren Wolfgang Staudt, Manfred Hünerfauth und Alex Grimm mit dem Freischneider auf dem Gelände unterwegs. Norbert Graf hat derweil mit einer Axt und einer Axtschere Bäume gestutzt. Insgesamt seien etwa 20 Mitglieder der Nabu-Gruppe auf dem Gelände aktiv, berichtet Grimm. Auf einem Teil des Geländes arbeite auch eine St. Martiner Interessengemeinschaft zur Erhaltungs von Siedlungs- und Kulturräumen.

An einigen Stellen schneidet der Nabu die Brombeerhecken nicht weg, hier sollen Vögel, wie Zaunammer und Neuntöter, Brutmöglichkeiten finden. „Wichtig ist uns, dass es hier eine vielfältige Vegetation und viele verschiedene Lebensräume für unterschiedliche Tiere gibt", erklärt Grimm. Dazu gehört beispielsweise auch ein so genannter Lesesteinhaufen, der aufgeschichtet wurde. Er sei für Steinschmätzer interessant, erklärt Grimm.

Ein wichtiger Bestandteil des Gebiets sind mehrere Trockenmauern. Einige habe man nur freigeschnitten, andere neu aufgeschichtet und dabei darauf geachtet, dass die Ritzen und Spalten zwischen den Steinen unterschiedlich groß sind, so dass hier unterschiedliche Tiere Platz finden. In einer der Trockenmauern steckt ein Rohr, aus dem Wasser läuft, das vermutlich von einer Wasserader im Berg komme, so Grimm. Dieses Wasser läuft in eine Mulde im Gelände, in der ein kleines Feuchtbiotop entstanden ist. An verschiedenen Stellen haben die Nabu-Mitglieder Obstbäume alter Sorten, wie Weinbergspfirsich, Aumüller Kirsche oder Reineclauden, gepflanzt. Ziel sei es, dass in vier bis fünf Jahren der Mensch das Gelände nicht mehr pflegen müsse; eine Beweidung mit Schafen reiche dann aus. (ann)

HOFFMAEQuelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Mittelhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.292
Datum: Montag, den 17. Dezember 2007
Seite: Nr.25
"Deep-Link"-Referenznummer: '3009112'

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Landau LINGENFELD Nabu wird 25 Jahre alt

LINGENFELD: Festabend im November geplant

Ein arbeitsintensives Jahr steht den Mitgliedern des Naturschutzbundes (Nabu) der Verbandsgemeinde Lingenfeld bevor: 2008 feiert die Ortsgruppe ihr 25-jähriges Bestehen. Bei der jüngsten Sitzung in Weingarten berieten die Naturschützer über entsprechende Aktivitäten.

Mit der Teilnahme am „Tag der offenen Gärten" (Sonntag, 1. Juni, von 11 bis 18 Uhr) wollen die Nabu-Aktiven anhand des Gartens von Vorsitzendem Herbert Magin (Westheim) Interessenten praktische Beispiele für Naturschutz im Dorf geben. Zur Dokumentation des Artenreichtums in verschiedenen ökologischen Bereichen will sich die Ortsgruppe auch am „Tag der Artenvielfalt" (20. und 21. Juni) beteiligen. Ausgangspunkt der zahlreichen Aktionen soll der Lustadter Handkeesplatz sein. Neben dem Erscheinen von vielen Experten hoffen die Naturschützer auch auf großes Interesse der Bevölkerung.

Der Festabend zum 25-jährigen Bestehen, verbunden mit einer Ausstellung, soll nach derzeitigen Planungen voraussichtlich im November im Westheimer Bürgerhaus stattfinden.

Weitere Aktivitäten im kommenden Jahr sind eine Wasservogelexkursion in die Mechtersheimer Tongruben sowie den Bereich „Schäfersee". Eine Frühjahrsexkursion in die Rheinauen, eine Pilz-Exkursion und die Teilnahme an der Bat-Night (Fledermausnacht) runden das Programm ab. Im Rahmen der „Stunde der Gartenvögel" werde es eine Aktion mit der Kindergruppe geben. Auch die Fahrt ins Zeltlager sei wiederum geplant, hieß es. (nti)

SCHLINS

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene
Ausgabe: Nr.290
Datum: Freitag, den 14. Dezember 2007
Seite: Nr.21
"Deep-Link"-Referenznummer: '2966404'

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Mit Pinguinen gegen Verheizen der Erde

Die Klima-Allianz informierte Bürger über CO2-Einsparung

Speyer. Anlässlich des Welt-Klimagipfels auf Bali hat die „Klima-Allianz der Pfalz“ am Samstag in der gut besuchten Speyerer Fußgängerzone auf das „Verheizen der Erde“ aufmerksam gemacht. An einem Informationsstand am Altpörtel informierten die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz sowie regionale Gruppen von Attac, BUND, NABU und WWF mehr als 500 Menschen über die Ziele der Klima-Allianz und gaben Tipps für die aktive CO2-Einsparung im Alltag.

Zum Abschluss wurde im Domgarten hinter dem Heidentürmchen ein Tulpenbaum gepflanzt – für Oberkirchenrat Gottfried Müller „ein Zeichen der Hoffnung, ganz im Sinne Martin Luthers. Es ist noch nicht zu spät.“ Dr. Nathalie Plum von der NABU Regionalstelle in Landau sprach stellvertretend für die anwesenden Umweltverbände von der „symbolischen Bedeutung dieses Baums für all die vielen Möglichkeiten, die wir zur Reduktion des CO2 haben. Anstatt die Schuld auf andere zu schieben, sollten alle – Tourismus, Industrie, Landwirtschaft und jeder einzelne Bürger – ihren Beitrag leisten.“

Die Klima-Allianz besteht aus über 50 Mitgliedsorganisationen: Kirchen, Umweltverbände, Gewerkschaften und andere gesellschaftlich relevante Gruppen. Ziel der Klima-Allianz ist es, für die konsequente Reduzierung von klimaschädlichen Gasen einzutreten. Nähere und aktuelle Informationen finden sie im Internet unter www.die-klima-allianz.de oder auf den Seiten der Mitgliedsorganisationen. Als nächste Aktion in der Pfalz ist im Februar 2008 das „Autofasten“ mit einem Spritspartraining in Neustadt am 1. März geplant.

Weitere Auskunft: Bärbel Schäfer, Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Große Himmelsgasse 3, 67346 Speyer, Tel. 06232 / 671519, E-Mail: umwelt@frieden-umwelt-pfalz.de

Mit Pinguinen auf Eisschollen warben Mitstreiter der Pfälzer Klima-Allianz für mehr Klimaschutz im Alltag. (Foto: N. Plum)

Oberkirchenrat Gottfried Müller packt mit an bei der Baumpflanzung.

(Foto: W. Schneider)

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Bad Dürkheim WACHENHEIM Nabu sucht Verstärkung für Nistkästen Pflege

WACHENHEIM. Wie Nistkästen kontrolliert und gereinigt werden, will der Naturschutzbund (Nabu) Wachenheim/Deidesheim bei einer Wanderung morgen durchs Poppental Interessierten zeigen, die sich vorstellen, die Arbeit der Naturschützer zu unterstützen. „Unsere in Höhlungen brütenden Vögel wie auch Fledermäuse, Waldmausarten und Bilche, oder Insekten wie Hornissen, Hummeln und seltene Wildbienenarten finden in bewirtschaftetem Forst und Gelände nicht genügend natürliche Brutmöglichkeiten", begründet der Nabu, weshalb er in fast 25 Jahren rund 900 künstliche Nisthilfen innerhalb der beiden Verbandsgemeinden angebracht hat. Derzeit werden etwa 600 betreut und jährlich gereinigt, über die Belegung wird regelmäßig Buch geführt. Dazu werden jetzt noch Helfer gesucht: Während der Tour (Treffpunkt 10 Uhr am Wachenheimer Schützenhaus) erfährt man, welche Vögel und Tiere Nisthilfen brauchen und welche Ansprüche sie stellen. Wer bei der praktischen Arbeit erst mal nur zuschauen möchte, ist ebenfalls willkommen. (rhp)

SPENGLP

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Bad Dürkheimer Zeitung
Ausgabe: Nr.284
Datum: Freitag, den 07. Dezember 2007
Seite: Nr.15
"Deep-Link"-Referenznummer: '2977103'

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Landau: Zur Pflege der Natur

SÜW: Förderverein gewährt 9200 Euro

Der Förderverein zum Schutz und zur Pflege von Natur und Landschaft der Südlichen Weinstraße hat beschlossen, insgesamt sieben Projekte mit 9200 Euro zu fördern.

Zum Zuge gekommen sind folgende Projekte: Streuobstwiese in Siebeldingen, Entwicklung bzw. Optimierung von Biotopen für die stark gefährdete Amphibienart Gelbbauchunke in Frankweiler und Eschbach, Trockenmauer in Gleisweiler, künstliche Brutinseln im Frankensee bei Gommersheim, Beschaffung eines Freischneiders zur Biotoppflege in der Verbandsgemeinde Edenkoben und schließlich die Entwicklung eines Sandbiotops in Schweighofen. Antragsteller waren der Naturschutzverband Südpfalz, der Naturschutzbund Rheinland-Pfalz, Regionalstelle Süd und die Pollichia.

Gerd Kümmel, Vorsitzender des Naturschutzverbandes Südpfalz, stellte bei einem Diavortrag verschiedene durch den Förderverein geförderte Projekte der letzen Jahre vor. Er informierte über den Ankauf und biotopverbessernde Maßnahmen in der Sandgrube Schlüter in Schweighofen, über die Anlage einer Lößsteilwand in Niederhorbach und ein Feuchtbiotop im Otterbachtal zwischen Nieder- und Oberotterbach. Verschiedene Bestandsaufnahmen hätten ergeben, dass die vorgenannten Biotope eine große Anzahl von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten aufwiesen. Die vom Verein mit finanzieller Hilfe des Fördervereins veranlassten Maßnahmen seien damit ein großer Erfolg. (red)

Info Auf Antrag kann jeder Bürger des Landkreises Mitglied des Fördervereins werden. Informationen bei der Geschäftsführung (Telefon 06341 940440 oder 940231).

REUTERM
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene
Ausgabe: Nr.281
Datum: Dienstag, den 04. Dezember 2007
Seite: Nr.19
"Deep-Link"-Referenznummer: '2944556'

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Mit Pinguinen gegen Verheizen der Erde

Eintreten für konsequente Reduzierung von klimaschädlichen Gasen

Speyer. Mit Pinguinen auf Eisschollen wollen Mitstreiter der Pfälzer Klima-Allianz am Samstag, 8.12.07 ab 11 Uhr in der Speyerer Fußgängerzone auf das „Verheizen der Erde“ aufmerksam machen. An einem Informationsstand am Altpörtel bekommen Klimaschützer Tipps für die aktive CO2-Einsparung.

Hier informieren die Veranstalter - die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz sowie regionale Gruppen von Attac, BUND, NABU und WWF - über die Ziele der Klima-Allianz. Der NABU nimmt an seinem Stand gebrauchte und defekte Handys zum Recycling entgegen.

Zum Abschluss wird um 15 Uhr im Domgarten hinter dem Heidentürmchen ein Baum gepflanzt.

Die Klimaallianz besteht aus über 50 Mitgliedsorganisationen aus Kirchen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppen. Ziel der Klima-Allianz ist es, für die konsequente Reduzierung von klimaschädlichen Gasen einzutreten.

Der Welt-Klimagipfel tagt ab dem 3. Dezember 2007 in Bali. Begleitend dazu finden am 8. Dezember weltweit Demonstrationen und Aktionen statt, um der Forderung  nach konkreten Vereinbarungen bei der Reduzierung von Klimagasen Nachdruck zu verleihen. In Deutschland  werden Großdemonstrationen in Berlin und Neurath, einem Braunkohlekraftwerksneubau in Nordhein-Westfalen, stattfinden.

Nähere und aktuelle Informationen finden sie im Internet unter www.die-klima-allianz.de oder auf den Seiten der Mitgliedsorganisationen.

Weitere Auskunft: Bärbel Schäfer, Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Große Himmelsgasse 3, 67346 Speyer, Tel. 06232/671519, E-Mail: umwelt@frieden-umwelt-pfalz.de

Presse- und Öffentlichkeitsreferat, Domplatz 5, 67346 Speyer, Tel. 06232/667145

zurück zum Seitenanfang

 

_____________________________  

 

Umweltschutz in der Großstadt verschrieben

Naturschutzbund Ludwigshafen besteht seit 25 Jahren - Für Rehbachtal und Bruch eingesetzt

20 Gründungsmitglieder trafen sich vor einem Vierteljahrhundert in den Räumen der Volkshochschule Ludwigshafen, um eine Ortsgruppe des Deutschen Bunds Vogelschutz ins Leben zu rufen. Mittlerweile heißt der DBV Naturschutzbund (NABU) und die Ortsgruppe hat 250 Mitglieder. Seit der Gründung vor 25 Jahren hat der NABU sich dem Umweltschutz zum Ziel gemacht.

Und das ist in Ludwigshafen nicht einfach. Denn in der Stadt gebe es keine größeren Flächen für Naturschutzmaßnahmen mehr. "Wir können nur versuchen, kleinere Gebiete zu retten", sagt der erste Vorsitzende Georg Waßmuth. Ein besonderes Augenmerk kommt dabei seit Gründung der Ortsgruppe1982 dem Rehbachtal und seiner Ausweisung als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet zu. Schließlich finden sich dort Pflanzen, die auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere stehen: Die Essigrose, das Schabenkraut, der weidenblättrige Alant und der Kantenlauch.

Dass hier kein Mais und Hafer für das Wildgehege mehr angebaut wird, haben die Umweltschützer erreicht, die Bemühungen um das Schutzgebiet hingegen sind bisher vergebens gewesen. So gibt es für die Ortsgruppe des NABU in dem Gelände viel zu tun. Doch zum "harten Kern" der Ludwigshafener Ortsgruppe gehören nur 15 bis 20 Personen, berichtet der Vorstand. Die Mitgliederzahl sei in den vergangenen Jahren zwar gestiegen, doch mehr Aktive gebe es nicht. Wenn es gelte, Nistkästen aufzuhängen und zu betreuen oder die Landschaft vom Müll zu befreien, seien meist die gleichen Menschen beteiligt.

Deshalb sei langfristig die Kinder- und Jugendarbeit eine wichtige Aufgabe, betont Waßmuth. "Junge Menschen müssen mit der Natur vertraut sein, damit sie verstehen warum sie geschützt werden muss". So trifft sich seit April dieses Jahres jeden zweiten Mittwoch eine Kindergruppe, um gemeinsam mit Elke Hennighaus das Maudacher Bruch zu entdecken.

Quelle: Rheinpfalz 21.11.07

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

„Umweltdiplom für Kinder“ beim NABU Landau

 Naturschutz und Nachhaltigkeit kindgerecht vermitteln

„Wir wollen Kinder spielerisch an unsere Themen Naturschutz, Artenschutz, Biotopschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit heranführen“, erklärt Werner Kern, Vorsitzender des NABU Landau, die Idee zu seinem neuen Projekt. „Außerschulisch, aber regelmäßig – damit sich einprägt, was wir vermitteln wollen.“ Im Laufe des Jahres 2008 bietet das „Umweltdiplom“ einen bunten Reigen an Veranstaltungen, bei denen Kinder ab 8 Jahren ein umfangreiches Wissen erwerben können. Die Veranstaltungen finden nachmittags, samstags und in den Ferien in und um Landau statt und dauern jeweils 2 bis 3 Stunden. Im „Naturtagebuch“, dem Veranstaltungskalender, sammeln die Kinder Stempel - auch für die Teilnahme an Ferienveranstaltungen und NABU-Exkursionen. Für 5 gesammelte Stempel erhalten die Kinder ein „Umweltdiplom“. Das „große Umweltdiplom“ gibt es bei weiteren 5 Stempeln und einer „Diplomarbeit“, einer kleinen praktischen Naturschutzaktion, die von den ehrenamtlichen Referenten mit Rat und Tat unterstützt wird.                                        

Das Projekt wird finanziell unterstützt vom Bezirksverband Pfalz und der NABU Bezirksgruppe Pfalz. Ansprechpartnerin ist Dr. Nathalie Plum von der NABU Regionalstelle Süd im Naturschutzzentrum Hirtenhaus in Landau-Mörzheim. Das Hirtenhaus ist seit Dezember 2006 anerkannte SchUR-Station (Schulnahe Umweltbildung Rheinland-Pfalz). Das Motto der ebenfalls im Hirtenhaus ansässigen Naturerlebnisschule, „Mit Kopf, Herz und Hand“ soll auch über den Veranstaltungen des „Umweltdiploms“ stehen. Von praktischen Arbeiten wie der Herstellung von Nisthilfen für Tiere oder dem Bau einer Trockenmauer oder eines Lehmofens über Naturerkundung auf Streuobstwiesen, in Gewässern oder zu bestimmten Tiergruppen wie Fledermäusen, Amphibien oder Wildbienen bis hin zu kreativem Gestalten mit Naturmaterial spannt sich der Bogen der Angebote durch 20 verschiedene Referenten. Auch das abstrakte, meist schwer zu vermittelnde Thema „Nachhaltigkeit“ wird beispielsweise im Rahmen der Apfelernte und der regionalen Vermarktung von Streuobst den Kindern begreifbar gemacht. Zum Abschluss gibt es Anfang 2009 eine Preisverleihung für die Kinder, die die meisten Veranstaltungen besucht oder die gelungenste praktische Aktion durchgeführt haben.

Info:

Der Veranstaltungskalender zum „Umweltdiplom“, das „Naturtagebuch“, kann im neuen Jahr in der NABU Regionalstelle Süd im NSZ Hirtenhaus in Landau-Mörzheim (Tel. 06341/31628; hirtenhaus@web.de) zum Preis von 20 Euro erworben werden. Als Weihnachtsgeschenk wird vorab ein ansprechend gestalteter Gutschein angeboten. Das „Naturtagebuch“ berechtigt zunächst zum Besuch von 5 Veranstaltungen nach Wahl. Für weitere 10,- Euro kann das Kind unbegrenzt weitere Veranstaltungen besuchen.

Erste Veranstaltung:

Pflegearbeiten in der Natur am 19. Januar 14 bis 17 Uhr am Hirtenhaus in Mörzheim

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

NABU Frankenthal pflegt Weiher im „Kleinen Wald“

Einer der beiden Weiher im „Kleinen Wald“ heißt bereits „NABU-Weiher“, da sich der NABU Frankenthal bereits seit 1985 dort engagiert. Mit dem Arbeitseinsatz am vergangen Samstag dort und am „Scherrschen Weiher“ wollen die 25 Naturschützer verhindern, dass die Weiher langsam zuwachsen und verschlammen. „Durch die angelegten Schneisen wird jetzt für eine verbesserte Belüftung gesorgt, so dass der Weiher in der warmen Jahreszeit nicht so schnell ‚umkippt’“, erläutert Manfred Becker, Vorsitzender der NABU-Gruppe. „Einige Bäume und Sträucher mussten außerdem entfernt werden, um den Eintrag von Laub und damit von Nährstoffen zu vermindern.“ Die Naturschützer hoffen, dass die Wasserflächen weiterhin von Wasservögeln und ablaichenden Amphibien genutzt werden. Mit dem Schnittgut wollen sie zudem neue Lebensräume für Tiere in Form einer Benjes-Hecke anlegen.

Foto: NABU-Aktive entfernen Teile des Schilfs im „Kleinen Weiher“.

(Foto: Manfred Becker)

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Landau ILBESHEIM Wir sind dem Naturschutz verbunden - und keine Ideologen

ILBESHEIM: Verband für Natur- und Umweltschutz (Nabu) Landau-Land feiert 25-jähriges Bestehen - Mitgliederzahl wächst

1982 wurde in Heuchelheim der Verband für Natur- und Umweltschutz (NABU) Landau-Land gegründet. Im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus in Ilbesheim feierte der Verein am Freitag sein 25-jähriges Bestehen. Die Festrede hielt der Landesvorsitzende des NABU, Siegfried Schuch (Mainz).

Schuch würdigte in seiner Ansprache „das außerordentliche Engagement der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter für ihren Einsatz für die Natur". Er appellierte an Jung und Alt, sich aktiv für den Naturschutz einzusetzen. „Jeder kann bei uns nach seinen Neigungen und Fähigkeiten mitarbeiten." Der Mitgliederstand sei in den vergangenen fünf Jahren landesweit von 22.000 auf 28.000 gestiegen.

Der seit 1986 amtierende Vorsitzende des NABU Landau-Land, Hans Frech (Göcklingen), dankte „allen meinen Mitstreitern" für ihren permanenten Einsatz, wobei er Pfarrer Gerhard Postel (Freisbach) als den „schöpferischen Ideengeber" bei der Gründung der Landauer NABU-Gruppe vor 25 Jahren besonders hervorhob. Großes Lob ging auch an Nathalie Plum, Leiterin der Regionalstelle Süd- und Vorderpfalz, „die für uns ein wahrer Glücksfall ist". Besonderer Dank gebühre Herbert Riebel und Heinz Wissing für ihre Ausstellung „Wildbienen" und „Fledermäuse". Viel Beifall erhielt Pfarrer Postel für seinen Vortrag „Mehr als nur Artenschutz - 25 Jahre Landauer Naturschutz". Postel: „Wir sind keine Ideologen, sondern schlicht und einfach dem Natur- und Umweltschutz verbunden, wir machen unsere Arbeit von und für Menschen."

Bei dem Festakt wurden auch die Gewinner des Kinder-Malwettbewerbs zum Thema „Einheimische Tiere im Herbst" geehrt. Stolz zeigte beispielsweise die fünfjährige Emilia aus Eschbach ihre Urkunde für „ihr Werk" das sie im Kindergarten Göcklingen erstellte.

Grußworte kamen von Verbandsbürgermeister Klaus Stalter, von Ulf Janz vom NABU Landau-Stadt und von Göcklingens Bürgermeister Fritz Garrecht.

Ehrungen Mit der bronzenen NABU-Ehrennadel wurden ausgezeichnet: Rolf Schmitt (Walsheim), Albert Leonhard (Heuchelheim-Klingen), Gerhard Wisser (Göcklingen), Herbert Riebel (Ilbesheim), Arno Laux (Eschbach), Karl Löffler (Eschbach), Markus Pfeiffer (Billigheim-Ingenheim) und Hans Frech (Göcklingen).

Die Gewinner des Malwettbewerbs der Kinder heißen wie folgt: Johannes Eichborn, Mario Lauth, Johanna Lauth, Daniel Heilig, Jasmin Schopfer, Shiantini Puwanesvaran (alle Grund- und Hauptschule Kleine Kalmit), Pauline Antoni, Franziska Böttcher (beide Grundschule Klingenmünster), Emilia Siegwarth (Eschbach), Vorschulkinder der „Bärengruppe" der katholischen Kindertagesstätte Göcklingen und die „Gruppe Bauer" vom Sankt Paulusstift in Queichheim. (ohu)

REUTERM

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene
Ausgabe: Nr.268
Datum: Montag, den 19. November 2007
Seite: Nr.28
"Deep-Link"-Referenznummer: '2884664'

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Bilanz eines guten Starts

Erste Jahreshauptversammlung der NABU-Gruppe Neustadt/Lambrecht

Pünktlich zum einjährigen Bestehen fand die Jahreshauptversammlung der NABU-Gruppe Neustadt/Lambrecht am vergangenen Montag in Mußbach statt.

Ursel Mosebach (Geinsheim), die sich mit Martin Grund (Neustadt) den Vorsitz gleichberechtigt teilt, gab einen Überblick über die Aktivitäten der Gruppe. Bereits in 2006 pflanzten die frisch gebackenen Naturschützer gleich einige Schwarzpappeln, den Baum des Jahres. Über das Jahr 2007 verteilt war die Gruppe, mit einer Sommerpause im August, in allen Monaten aktiv: Nach der Pflege der Kopfweiden im Diedesfelder „Saualiment“ im Januar folgte im Februar die erste große Belastungsprobe. Die Amphibienwanderung hielt an 5 Standorten im Stadtgebiet sowie in Kirrweiler alle Helfer in Atem. Inzwischen sind die Wanderwege der Tiere – vor allem Erdkröten – über die Straßen bekannt und die Leiteinrichtungen können gezielter gestellt werden. Im Oktober wurde zudem ein Regenrückhaltebecken in den „Schlösselwiesen“ zu einem Laichgewässer umgestaltet.

Auch im klassischen Vogelschutz war die Gruppe rührig: Im Rahmen des landesweiten NABU-Projekts „Mauerseglerschulen“ montierte Projektleiter Martin Grund an 6 Schulen in Neustadt und in der Verbandsgemeinde Lambrecht Nistkästen. Der Hornbachturm wurde gesäubert und Dohlenkästen eingebaut. In der freien Landschaft wurden auf Ausgleichsflächen der Stadt Sitzkrücken für Turmfalken aufgestellt. Mit zwei Kirchen in Haardt und Hambach ist bereits der Einbau von Kästen für Turmfalke und Schleiereule in die Kirchtürme abgesprochen. In Sachen Öffentlichkeitsarbeit war die Gruppe ebenfalls rege: Im März gab es gleich 2 Vorträge: einen über die geplante Reaktivierung der Wiesenwässerung bei Geinsheim – ein größeres Projekt, an dem der NABU sich aktiv beteiligen wird -  und einen über Wildbienen. Außerdem war die Gruppe bei Festen in Geinsheim und im Mehrgenerationenhaus anwesend.

Kassenwartin Annette Schwarz zeigte sich zufrieden mit einem ersten Plus in der Kasse, das jedoch in 2008 auch für diverse Aktionen gebraucht werden wird. Die Kassenprüfer hatten nichts zu beanstanden und der Vorstand wurde entlastet.

Thore Fink (16) aus Lambrecht, Sprecher der NAJU, hatte ebenfalls eine bunte Bilanz vorzuweisen: Mit diversen Aktionen am Speyerbach nahm die Jugendgruppe teil an der bundesweiten NAJU-Kampagne „Fluss-Connection“ und erreichte den 5. Platz. Die Gruppe nahm gemeinsam mit der NAJU Wachenheim/Deidesheim teil am Weinleseumzug, organisierte eine Fledermausexkursion und untersuchte die Bäume im Hof des Mehrgenerationenhauses auf ihre Gesundheit hin. Im nächsten Jahr möchte sie im BUND-Garten am Sonnenweg einen „Lebensturm“ bauen und ein „Fledermausbeet“ anlegen. „Pflanzen, die in der Dämmerung aufblühen, wie die Nachtkerze, werden gerne von Nachtfaltern besucht – und diese dienen den Fledermäusen als Nahrung“, erklärte Fink den verblüfften Erwachsenen den Plan. Finks Schwester Inga (14) möchte zudem eine Kindergruppe gründen und diese an die Natur heranführen. „Wir sind stolz auf unsere NAJU“, so Ursel Mosebach. Sie lobte auch die gute Zusammenarbeit mit Franz Grimm von der NABU-Gruppe Edenkoben/Maikammer, der viele praktische Arbeiten mit Rat und Tat begleitet hat, sowie die Unterstützung durch Dr. Nathalie Plum von der NABU Regionalstelle in Landau. Neben der Fortführung der bereits laufenden Naturschutzprojekte wie Betreuung der Amphibienwanderung, Ausbringen von Nisthilfen, Partnerschaften mit Schulen, Jugendarbeit und Biotoppflege zählt für Martin Grund vor allem ein Vorhaben: „Unter den über 400 zahlenden Mitgliedern einige aktive Mitstreiter zu gewinnen. Es gibt viel zu tun und wir freuen uns über jeden, der mit anpackt.“

Für Infos: Martin Grund, Tel. 06321/399292, http://www.nabu-nw.de oder NABU Regionalstelle, Tel. 06341/31628, www.NABU-RLP-Sued.de

_____________________________________

 

Neustadt Wie ein Galgen für Artenvielfalt sorgt

Was die Neustadter Stadtgruppe des Naturschutzbunds ein Jahr nach ihrer Gründung erreicht hat

Von unserem Mitarbeiter Rainer Rausch

Es gibt sie in der Stadt noch nicht lange, jedoch erfreut sie sich in der Bevölkerung schon reger Aufmerksamkeit: „Erst neulich rief jemand an, der Auskünfte über den Steinkauz haben wollte", freut sich Ursula Mosebach von der erst im November vergangenen Jahres gegründeten Gruppe Neustadt des Naturschutzbunds (NABU).

Die Abkürzung NABU steht für Natur-, Umwelt-, Biotop- und Umweltschutz. Diesen Zielen der bundesweit tätigen Organisation sieht sich natürlich auch Mosebach verpflichtet, die sich zusammen mit Martin Grund als Doppelspitze den Vorsitz in der Neustadter Gruppe teilt. „Wir wollen das Bewusstsein für Natur und Umwelt im Neustadter Raum stärken. Lebensräume sollen entdeckt und wiederbelebt werden", umreißt die Geinsheimerin die Vorstellungen des NABU Neustadt und seinen Ortsteilen.

300 Mitglieder, darunter ein Stamm von zehn Aktiven im Alter zwischen 35 und 55 Jahren, zählt die Stadtgruppe. Die dazugehörige Naturschutzjugend umfasst derzeit fünf Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren.

Trotz der kurzen Zeit kann sich die Bilanz der Umweltschützer bereits sehen lassen: Bei der Neuanlage eines Laichgewässers für Molche, Kröten und Frösche in den Hambacher Schlösselwiesen (wir berichteten) durch den NABU wurden dort auch gleich einige Weiden behutsam zu ökologisch wertvollen Kopfweiden umgestaltet. „Lebensraum für Insekten und Kleinvögel, später auch für den amselgroßen Steinkauz", erläutert Mosebach. Aber keine einmalige Arbeit, denn die Bäume müssen jedes Jahr geschnitten werden.

Auf Streuobstwiesen bei Königsbach, Diedesfeld und Lachen-Speyerdorf konnte die Stadtgruppe auch schon Falkenstützen, so genannte „Galgen", als Aufsitzmöglichkeit für Mäuse jagende Turmfalken errichten. Neben einigen Nistkästen für diese kleine Falkenart wurden viele weitere Vogelnistkästen aufgehängt. Der NABU Neustadt nimmt sich zugleich auch dem Fledermausschutz an, betont Mosebach. Mit einem Jungbaum der in Deutschland vom Aussterben bedrohten Schwarzpappel wurde zudem der „Baum des Jahres 2006" gepflanzt. Rechtzeitig vor der Krötenwanderung wurden im Frühjahr im Kaltenbrunnertal Schutzzäune am Wegesrand installiert. Über 1000 Kröten wurden dadurch eingefangen und unbehelligt zu ihren Laichgewässern gebracht.


Ziel: Ansiedlung des Weißstorchs
Als längerfristiges Projekt benennt der NABU die Reaktivierung der Wässerwiesen, was in Hinblick auf die Wiederansiedlung des Weißstorchs ein wichtiges Unterfangen sei.

Einer anderen seltenen Spezies widmeten sich die Naturschützer aktuell im Herbst: An der Geinsheimer Grundschule wurden zwei Mauerseglerkästen aufgehängt. „Vielleicht können die Kinder ja schon im nächsten Jahr die Tiere beobachten", hofft die Vorsitzende, die auch die Grundschulen im Neustadter Raum besuchen und dort Vorträge halten möchte.

„Wir fangen mit kleinen Schritten an", so Mosebach, die selbst erst vor kurzem vom Tier- zum Naturschutz überwechselte. Und von klein auf soll es nach den Vorstellungen der Geinsheimerin auch weitergehen mit dem lokalen Engagement: Sie plant, in ihrem Ortsteil eine Kindergruppe des Nabu mit auf die Beine zu stellen.

Info: Treffen der NABU-Stadtgruppe jeden zweiten Montag im Monat um 19.30 Uhr in „Weiks Vinothek", An der Eselshaut 53, Mußbach. Kontakt: unter Telefon 06327/5837 oder 06321/399292.

GIERESS
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Mittelhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.272
Datum: Freitag, den 23. November 2007
Seite: Nr.16
"Deep-Link"-Referenznummer: '2835569'

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Bad Dürkheim WACHENHEIM -  Wissen über Wasser weitergeben

WACHENHEIM: Fortbildungsangebot des Naturschutzbundes - „Wassertrainer" sollen mit Kindern arbeiten

„WassertrainerInnen Rheinland-Pfalz" heißt ein neues Fortbildungsprojekt, das der Naturschutzbund (Nabu) in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium landesweit in drei Regionen durchführt, jetzt auch in der Pfalz. Was steckt dahinter? RHEINPFALZ-Mitarbeiterin Sigrid Ladwig fragte die Umweltpädagogin Dr. Nathalie Plum, Leiterin der Nabu Regionalstelle Süd in Landau, die für die Projekt in der Pfalz zuständig ist.

Frau Plum, welche Ideen und Ziele stecken hinter dem Projekt „Wassertrainer und -trainerinnen Rheinland-Pfalz"?

Unser Ziel ist, Kindern wieder mehr Möglichkeiten zu geben, mit Natur und speziell mit Wasser intensiv in Kontakt zu kommen. Selbst im ländlichen Raum ist das längst nicht mehr selbstverständlich. Unsere Absicht ist deshalb auch, die Schulen als Kooperationspartner der Wassertrainer zu gewinnen. Während das schon laufende Projekt „Naturtrainer" mit Kindergärten arbeitet, eignet sich das speziellere Thema Wasser besonders für Schulkinder, vor allem vom dritten bis sechsten Schuljahr.

Warum wollen Sie vorrangig Senioren für die ehrenamtliche Mitarbeit gewinnen?

Der Nabu hat schon viele positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Senioren gemacht. Viele engagieren sich gern, sodass sich sonst brachliegende Arbeitskraft auf sinnvolle Weise nutzen lässt. Außerdem fördert die Arbeit den Dialog zwischen den Generationen. Und drittens bringen ältere Menschen oft schon biologische Kenntnisse mit. Das schließt jüngere Teilnehmer natürlich nicht aus, nur Lehrer und Erzieher bilden wir nicht aus.

Wie verläuft die Ausbildung der Interessenten?

Insgesamt werden fünf Workshops veranstaltet, die im Abstand von jeweils zwei Monaten auf die Jahreszeiten verteilt sind. Ich werde mit den Teilnehmern im Gelände die verschiedenen Gewässerarten studieren, ihre Ökologie, ihren Zustand sowie die Tiere und Pflanzen. Inhalt der Workshops wird weiterhin sein, wie sich all diese Themen didaktisch umsetzen lassen. Dazu bekommen die Teilnehmer Lerneinheiten und konkrete Aktionsideen vermittelt. Drei praktische Einsätze mit Schulklassen oder Gruppen sind für das Zertifikat Voraussetzung. Jeder zertifizierte Wassertrainer erhält den Leitfaden „Die besten Ideen rund ums Wasser" und eine Materialkiste.

Müssen die ausgebildeten Wassertrainer später selbst organisieren, wie und wo sie ihre Kenntnisse und Ideen an Schüler weitergeben?

Die Kontakte zu den Schulen, die selbstverständlich wohnortnah sein sollen, vermitteln wir gern, wenn das gewünscht wird. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass viele selbst bei den Schulen vorsprechen. Sie wirken dann bei Wandertagen mit oder sie übernehmen Arbeitsgruppen an Ganztagsschulen. Der zeitliche Rahmen bleibt jedem selbst überlassen, da schreiben wir nichts vor. Schließlich spenden die Trainer ja ihre Arbeitskraft gegen eine geringe Aufwandsentschädigung. Als Ansprechpartner stehe ich auch weiterhin für jeden zur Verfügung.

Info Eine Info-Veranstaltung findet morgen, Mittwoch, 11 bis 12.30 Uhr, im Rathaus Wachenheim statt. Erster Workshop ist am Mittwoch, 5. Dezember, 9 bis 15 Uhr, im Rathaus Wachenheim und im Poppental. Weitere Infos: Nathalie Plum, Telefon 06341 31628.

KELLERK
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Bad Dürkheimer Zeitung
Ausgabe: Nr.257
Datum: Dienstag, den 06. November 2007
Seite: Nr.15
"Deep-Link"-Referenznummer: '2840087'

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Aus- und Fortbildungsprojekt: „Wasser-TrainerInnen RLP"

Einleitung

Das Erleben von Wasser und Natur, das Begreifen der kindlichen Umwelt und der ökologischen Zusammenhänge ist eine wesentliche Voraussetzung für einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit dem Lebenselement Wasser.

Viele Kinder kommen – auch in ländlichen Räumen – in ihrem Alltag nur noch selten mit Wasser und Natur in Kontakt. Auch vielen Lehrerinnen und Lehrern ist der Zugang zu diesen Themen nicht immer einfach. Viele Erwachsene hingegen, insbesondere Seniorinnen und Senioren, haben aus ihrer Lebenserfahrung heraus eine breite Kenntnis in den Bereichen Wasser und Natur. Sie können wichtige Bildungspartner von Schulen und Kindergärten werden. Gleichzeitig wird hierdurch der generationsübergreifende Dialog gefördert. Die Erfahrungen des NABU Rheinland-Pfalz aus den Projekten „Generationennetzwerk Umwelt“ und „Naturtrainer“ können hier zielgerichtet eingebracht werden.

Der NABU bietet deshalb in Zusammenarbeit mit der Abteilung Wasserwirtschaft im Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz (MUFV) das Fortbildungsprojekt „WassertrainerInnen RLP“ an.

Ziel des Projektes ist es, Ehrenamtliche – insbesondere Seniorinnen und Senioren – im Rahmen eines bürgerschaftlichen Engagements als WassertrainerInnen zu gewinnen. Als Multiplikatoren sollen die WassertrainerInnen in erster Linie für Schulklassen vom 3. bis 6. Schuljahr umweltpädagogische Veranstaltungen nach dem Praxisleitfaden „Die besten Ideen rund ums Wasser“ anbieten.

Projektidee

Die Grundidee besteht darin, auf Grundlage von fertigen Lernmodulen Senioren und Seniorinnen das Handwerkszeug zur Vermittlung von Wasserthemen zu geben und sie zu geschätzten PartnerInnen von Schulen und anderen Einrichtungen zu machen.

Hauptziel ist die Ausbildung von ehrenamtlichen Seniorinnen und Senioren zu Wasser-TrainerInnen. Diese sollen dezentral wasserbezogene Umweltbildung in Rheinland-Pfalz anbieten. Hierbei wird unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit den schulnahen Umwelterziehungseinrichtungen (SchUr-Stationen) angestrebt.

Jede/r ProjektteilnehmerIn soll in Kooperation mit einer Schule arbeiten und sich für zwei Jahre zur Projektteilnahme bereit erklären. Ziel ist es, die TeilnehmerInnen auf Dauer als Wasser-TrainerInnen zu gewinnen und insbesondere in Schulen Akzeptanz für diese externe Unterstützung zu schaffen.

Bausteine des Projektes „Wasser-TrainerInnen“

Ausbildung zu „Wasser-TrainerInnen“

Interessenten, insbesondere SeniorInnen werden zu so genannten „Wasser-TrainerInnen RLP“ ausgebildet. Hierzu werden fachliche, methodische und didaktische Grundlagen für eine Umweltbildung über Gewässer und Gewässerschutz vermittelt.

In drei Regionen von Rheinland-Pfalz (Rheinhessen, Pfalz und Trier) werden hierzu Workshops angeboten. Ziel ist es, im Projektzeitraum 30 Wasser-TrainerInnen auszubilden, die insbesondere zusammen mit Schulklassen (3. bis 6. Schuljahr) Veranstaltungen rund um das Thema Wasser anbieten.

Am Abschluss steht ein Zertifikat „Wasser-TrainerInnen-RLP“. Nach Möglichkeit soll die Ausbildung in Kooperation mit Gewässerzweckverbänden erfolgen.

Die drei Stationen des NABU dienen als Ansprechpartner vor Ort und haben eine zentrale Funktion in der Netzwerkbildung.

Die ausgebildeten Wasser-TrainerInnen sollen vorwiegend ehrenamtlich arbeiten, Unkosten aber durch Teilnehmerbeiträge decken können.

Herausgabe von Begleitmaterialien

Für die Veranstaltungen werden Begleitmaterialien zusammengestellt.

Ebenso werden für alle zertifizierten Wasser-TrainerInnen Materialkisten zusammengestellt, die diese für ihre Aktivitäten nutzen können.

Die Materialien werden über die Koordinationsstelle „NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen“ verwaltet. Sie sollen über eine externe Finanzierung angeschafft werden.

Projektverlauf und Finanzierung

Das Projekt Wasser-TrainerInnen beginnt ab Herbst 2007 und hat eine Laufdauer von zwei Jahren. Im Jahr 2007 werden TeilnehmerInnen gewonnen und einführende Gespräche geführt. Ein Faltblatt für die Werbung wird erstellt, sowie das Ausbildungsprojekt durch Pressearbeit beworben. Die Durchführung der Seminare erfolgt durch die beteiligten Regionalstellen in Trier, Landau und das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen und deren umweltpädagogischen Fachkräften. Ein erster halbtägiger Praxisworkshop wird bis Jahresende in jeder Region angeboten.

In den Jahren 2008 und 2009 werden die Wasser-TrainerInnen ausgebildet und durch begleiteten Praxisübungen (Einsatz mit Schulklassen, SchülerInnen-Projektgruppen, AG`s in Ganztagsschulen, o.ä.) und Erfahrungsaustausche unterstützt. In jeder Region wird eine Seminarreihe mit 5 Workshops (im Jahr 2007/2008), einer begleiteten Praxisübung (2008/2009) pro Teilnehmer und 3 Erfahrungsaustauschen (2008/2009) angeboten. Am Ende steht das Zertifikat „Wasser-TrainerInnen RLP“. Eine weitere Voraussetzung für das Zertifikat ist, dass jede/r TeilnehmerIn die Durchführung von drei praktischen Einsätzen mit Schulklassen nachweist.

Termine

Mittwoch, 07. November 2007, 11-12:30h:  Info-Veranstaltung im Rathaus Wachenheim

Mittwoch, 05. Dezember 2007, 9-15h: Erster Workshop im Rathaus Wachenheim/ Poppental

Die weiteren Workshoptermine für Januar, Februar, März und April werden noch festgelegt.

Dienstag, 30. September 2008, 10.00 bis 14.00 Uhr landesweiter Erfahrungsaustausch aller Gruppen auf der Landesgartenschau in Bingen

Projektdurchführung und Koordination für die Pfalz:

NABU-Regionalstelle Süd

im Naturschutzzentrum Hirtenhaus

Dr. Nathalie Plum

Brühlstr. 21 - 76829 Landau

Tel. 06341 / 31628,  Fax 06341 / 3526         

E-mail: NABU.Sued@NABU-RLP.de

Internet: www.NABU-RLP-Sued.de

 

Wasser-Trainer bringen Kindern das Leben im Wasser näher

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Das Rehbachtal – artenreiches Kleinod der Natur

NABU-Gruppe Ludwigshafen stellt Ergebnisse der botanischen Kartierung vor

Während draußen bereits gedeckte Farben vorherrschen, blüht es bunt in Alban Bertholds Fotoalbum „Pflanzen im Rehbachtal“. Fast jede einzelne der insgesamt 396 Arten hat der Leiter des Pflanzenarbeitskreises im NABU Ludwigshafen in voller Pracht fotografiert. Darunter auch 4 Pflanzen, die nach der Roten Liste in Rheinland-Pfalz gefährdet sind: die Feldulme, der Langblättrige Ehrenpreis, der Weidenblättrige Alant sowie der Hühnerbiss.

Insgesamt 18 Mal waren mehrere Mitglieder des Arbeitskreises im Gebiet zwischen der Kreisstraße Rheingönheim-Altrip und der Rehbachmündung in den Rhein 2007 unterwegs. „Wir wollten so eine möglichst vollständige Bestandserhebung erhalten“, so Berthold, „einfach um zu zeigen, welche Artenvielfalt auch in unserer dicht besiedelten Vorderpfalz möglich ist, wenn man die Natur nur lässt und ihr etwas Raum gibt.“ Die umfangreiche Liste zeigt auch, dass im Vergleich zu 2006 wieder einige neue Arten gefunden werden konnten.

Neben Berthold engagieren sich auch der NABU-Vorsitzende Dr. Georg Waßmuth, Ingrid Wanner und mehrere andere Mitstreiter für die Kartierungen im Rehbachtal und erweitern dabei stets ihr Fachwissen. „Auch Riesenbärenklau und Drüsiges Springkraut, die zwei gefürchteten Neophyten, kommen im Rehbachtal vor“, so Berthold. „Sie zeigen eine starke Ausbreitungstendenz, vor allem das aus Indien stammende Springkraut hat weite Bereiche erobert. Der Riesenbärenklau ist nur lokal vorhanden und kann bekämpft werden. Wir behalten ihn seitens des NABU im Auge.“ Neophyten sind Pflanzen, die aus anderen Kontinenten eingeschleppt wurden. Invasive Arten breiten sich stark aus und verdrängen dabei einheimische Arten.

Für den Naturschutz im Rehbachtal setzt sich der NABU Ludwigshafen seit Jahren ein, indem er Müllsammelaktionen durchführt und die Verbuschung des Essigrosenareals – einer weiteren Besonderheit des Rehbachtales – entfernt.

Die NABU-Gruppe freut sich stets über neue Mitstreiter, nicht nur im Pflanzenarbeitskreis.

Informationen in der NABU Regionalstelle, Tel. 06341/31628 oder  NABU.Sued@NABU-RLP.de

Für die kostenlose Ausbildung zum „Wassertrainer“ für die Umweltbildung in Schulen sucht die Regionalstelle außerdem noch rüstige, naturbegeisterte Senioren.

Herbststimmung im Rehbachtal (Foto: N. Plum)

Der Hühnerbiss oder Taubenkropf, eine selten gewordene Stromtalpflanze, die zu den Nelkengewächsen gehört (Foto: A. Berthold)

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Landau BERGZABERN Dennhardt Platanen stehen für Kurstadt

Bad Bergzabern: Stadtplaner will Bäume retten - NABU für kostengünstigen Radweg

Von unserem Redakteur Robert B. Wilhelm

„Die Platane ist der Baum für Bad Bergzabern wie kein anderer", ging der Stadtplaner Professor Hans Dennhardt (Kaiserslautern) gestern im Gespräch mit der RHEINPFALZ in die Offensive, die halbseitige Allee mit rund 50 Bäumen in der Landauer Straße vor der Abholzung zu retten.

Wie mehrfach berichtet, wollen Straßenbauer und die Mehrheit im Stadtrat die Platanen am östlichen Stadteingang fällen, um auf der Nordseite der Landauer Straße einen Radweg zu bauen. Hernach sollen die Platanen dann durch Stadtlinden ersetzt werden.

Die Platane stehe für den mediterranen Raum, verkörpere also gerade für die Südpfalz und insbesondere für eine Kurstadt ein Flair, das durch nichts zu ersetzen sei - auch nicht durch Stadtlinden, so Dennhardt: „Die Stadtlinde taugt nichts für Bad Bergzabern. Die ist viel zu gewöhnlich."

Des Weiteren ziehe das Argument, dass die flach wurzelnden Platanen die Abwasserkanäle zerstörten und deshalb durch den Tiefwurzler Stadtlinde ersetzt werden müsse, überhaupt nicht, so Dennhardt. Es seien gerade tief wurzelnde Bäume, die die Kanäle zerstörten. Im Übrigen seien ja gar nicht die Bäume das Problem, sondern aufgrund ihres Alters die Kanäle selbst, so Dennhardt.

Mit seinem Kollegen, Professor Christoph Hupfer von der Uni Karlsruhe, habe er auch bereits zwei Alternativplanungen zu denen der Speyerer Straßenbaubehörde LBM (Landesbetrieb Mobilität) ausgearbeitet, die er umgehend der Stadt vorstellen werde, so Dennhardt. Demnach könnten nicht nur die Platanen gerettet werden, sondern seine Vorschläge würden darüber hinaus eine weitere Aufwertung der Landauer Straße mit sich bringen. Seine Pläne will Dennhardt auch Mitte November den Speyerer Straßenbauern vorlegen.

Die derzeitige Planung des LBM sieht vor, alle Platanen für einen bis zu drei Meter breiten kombinierten Rad-/Fußweg zu fällen. Nur ein kombinierter Weg wird großzügig vom Land bezuschusst. Die Streckenführung entlang der Nordseite wurde gewählt, weil auf der Südseite der Landauer Straße einige Betriebe mit zum Teil starken Kundenverkehr angesiedelt sind. Entsprechend gibt es Bedenken, dass sich das Unfallrisiko wegen kreuzender Autofahrer erhöht.

Wird die jetzige Planung für die Nordseite umgesetzt, folgt auf den drei Meter breiten Fahrradweg ein zwei Meter breiter Grünstreifen. Dieser Platz soll durch die Verschmälerung der Fahrbahn von derzeit 8,50 auf hernach 6,50 Meter gewonnen werden. In diesen zwei Meter breiten Grünstreifen sollen genauso viele Stadtlinden nachgepflanzt werden wie zuvor Platanen haben entfernt werden müssen.

Vorschlag der Naturschützer: Weiße Linie auf Fahrbahn reicht

Unterdessen hat der Naturschutzbund Landau einen ganz konkreten Plan vorgelegt, den auch viele Anrufer bei der RHEINPFALZ-Telefonaktion zu den Platanen gemacht haben: Den Radweg einfach per weißer Linie auf der bereits bestehenden Fahrbahn ausweisen. Der Radweg sollte eine Breite von zwei Metern haben (siehe Grafik) - die Breite, um die die Fahrbahn sowieso verschmälert werden soll. Für Nabu-Vorsitzenden Werner Kern ist es gar nicht notwendig, überhaupt einen eigenen Fahrradweg zu bauen und dafür die Platanen zu fällen. In der Landauer Straße seien eh" kaum Fahrradfahrer unterwegs. Zahlreicher hingegen seien die Radrennfahrer. Doch die führen sowieso nicht auf einem Radweg, sondern seien in der Regel immer auf den Autostraßen unterwegs. Deshalb sei ein mit einer weißen Linie abgetrennte Radweg auf der Fahrbahn erst recht sinnvoll. Und: „Das kostet ja so gut wie nix", so Kern. Die Platanen seien im Übrigen eine sonnenresistente Art, vertrügen also besonders gut die sich im Asphalt ansammelnde Hitze durch die Sonneneinstrahlung, so der Nabu. Auch wenn die Platanen durch neue Bäume ersetzt würden, würde die jetzige Ansicht „für einige Jahrzehnte zerstört werden", meint Kern. Vielmehr sollte das gesparte Geld „lieber für die Sanierung des Radwegs in der Kapeller Straße verwendet werden", so der Nabu-Vorsitzende Kern.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.250,
Datum: Samstag, den 27. Oktober 2007,  Seite: Nr.22
"Deep-Link"-Referenznummer: '2809581'
 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Malwettbewerb „Einheimische Tiere im Herbst“

NABU Ludwigshafen sucht die schönste Darstellung

Zum Anlass ihres 25-jährigen Bestehens ruft die NABU-Gruppe Ludwigshafen zu einem Malwettbewerb für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren auf. Thema sind die „Einheimischen Tiere im Herbst". Wie bereiten sie sich auf den Winter vor? Wo suchen sie Schutz vor Wind, Wetter und Kälte? Erlaubt sind neben gemalten Bildern (mindestens DIN A3) auch Bastel- oder Collagearbeiten sowie Gruppenarbeiten. Abgabeschluss ist der 30.November 2007. Die Bilder können bei Armin Vogelgesang, Eichenstraße 31 in LU-Gartenstadt abgegeben oder an die NABU Regionalstelle gesendet werden (Brühlstr. 21, 76829 Landau, Tel 06341 / 31628). Die Sieger erhalten bei einer festlichen Veranstaltung im Dezember Preise rund um die Natur wie Fernglas, Becherlupen, Nistkästen und vieles mehr. Der NABU wünscht viel Freude und Spaß beim Malen oder Basteln!

Viele Vogelarten – hier Wildgänse über der Südpfalz - ziehen vor dem Winter nach Süden in wärmere Gefilde. Wie machen es andere Tiere? (Foto: W. Kern)

Eine Amsel im Schneetreiben findet Nahrung in einem Futterhäuschen                (Foto: H. Töngi)

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Wie die Kinder - Spieleworkshop für Umweltbildner im Hirtenhaus

Das Hirtenhaus platzte aus allen Nähten, so viele Teilnehmer - sogar aus Bobenheim-Roxheim und Ludwigshafen - waren zum „Spieleworkshop“ der NABU Regionalstelle gekommen. Dr. Nathalie Plum, Barbara Halfmann und Eva Radenberg boten ein buntes Repertoire an Spielen „rund um die Natur“ an. Im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) wurden vor allem Spiele aus der Aktionsideensammlung „Leben gestalten lernen“ gemeinsam ausprobiert.

Ein Großteil des Workshops spielte sich bei herbstlichem Kaiserwetter auf den Streuobstwiesen des NABU ab. Im „Grünen Klassenzimmer“ der Naturerlebnisschule Landau  konnten sich die Teilnehmer zwischen den Spielen anschauen, wie man einen Lebensturm, ein Weidentipi, ein Insektenhotel, eine Immenwand, einen Lehmofen, eine Trockenmauer oder ein hängendes Xylophon baut.

Viele der Teilnehmer engagieren sich regelmäßig als Leiter von Naturschutzjugend-Gruppen (NAJU) in der Süd- und Vorderpfalz, doch auch einige Erzieherinnen und Lehrer waren mit dabei. „Viele Spiele kannte ich im Prinzip schon – doch man vergisst sie auch wieder. Und interessant ist, wie man sie im Zusammenhang mit Phänomenen aus der Natur für die Umweltbildung verwenden kann“, so Gerhard Wisser von der NABU-Gruppe Landau-Land, der als Lehrer an der Grundschule Klingenmünster arbeitet. Aus einem Blinde-Kuh-Spiel wird die „Heuschreckenhochzeit“ oder „Fledermaus und Falter“, Fangen spielen kann man raffinierter als „Vogel und Eidechse“ oder „Hirsche und Wölfe“. „Wenn man die Spiele selbst spielt, merkt man auch, was viel Spaß macht und was weniger“, so Wisser.

„Vom passenden Spiel begleitet, prägen sich Naturbeobachtungen bei den Kindern besser ein“, erklärt Naturpädagogin Barbara Halfmann aus Burrweiler, die selbst eine NAJU-Gruppe leitet und auch „Naturgeburtstage“ anbietet.

Barbara Halfmann leitet die „Blinde Reise“ an. (Foto: N. Plum)

„Starenflug“ – ein Bewegungsspiel, passend zur Jahreszeit. (Foto: N. Plum)

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

NABU Heidewald - Kinderwanderung am 13. Oktober

10 Kinder aus Birkenheide und Altrip ließen es sich nicht nehmen, an einem wunderschönen Samstag die Natur um Birkenheide unter fachkundiger Anleitung von Volker Schlie und Walter Gramlich zu erkunden. Von 10 bis 15 Uhr war man unterwegs ohne dass es langweilig wurde.

Die Kinder erfuhren, dass die Akazie eigentlich Robinie heißt und die Unterwelt eines Pilzes so groß sein kann wie ein Fußballfeld. Volker Schlie, frisch ausgebildeter Naturtrainer, verstand es vorzüglich, die Kinder mit Spielen zu begeistern und dabei gleichzeitig Wissenswertes über Pflanzen und Tiere zu vermitteln. Höhepunkt war die Mittagspause am Storchenturm, wo ein großer Heuhaufen auf der Wiese, ein kleiner Wasserfall im Bach und Galloway-Rinder auf einer 7 Hektar großen Weide genug Abwechslung und Aufregung boten.

Allgemeiner Wunsch der Kinder am Ende der Wanderung: Das muss unbedingt wiederholt werden. Die NABU-Führer haben versprochen, dass vielleicht noch dieses Jahr an einem schönen Winter-Samstag wieder eingeladen wird.

Walter Gramlich

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Natur erleben wie die Indianer

Herbstferienprogramm beim NABU Landau unter neuem Motto

Beim diesjährigen Herbstferienprogramm des NABU Landau konnten 35 begeisterte und aufgeweckte Kinder bei sonnigem Herbstwetter drei Tage lang spielerisch viel Wissenswertes über das Leben und die Kindheit der Indianer erfahren. Ulrike van der Bloemen und Inge Keller von der Naturerlebnisschule des NABU Landau verwandelten das „Grüne Klassenzimmer“ in Landau-Mörzheim diesmal mit Lagerfeuer und Trommelschlag in ein Indianerlager. Mit selbst bemalten Stirnbändern „tauften“ die Kinder sich um in „Blaue Wolke“, „Lachender Stier“, „Morgensonne“, „Weiße Feder“ oder „Schlauer Fuchs“.  Auch die restliche Ausstattung, bestehend aus Schutzketten, Medizinbeutel, Traumfänger, Pokean-Wurfbällen, Pfeilwurfgeräten und Coupstöcken - für die mutigen und friedvollen Krieger – stellten die Kinder selbst her. So „bewaffnet“ erkundeten sie mit allen Sinnen als Indianer die Natur, sammelten essbare Früchte, übten Wettrennen und Anschleichen und fanden beim Ritual des Schamanen zusammen. Am letzten Tag stand die große Mutprobe mit der Verleihung der Indianerfeder an: Wer wagt es, blind dem Barfußpfad zu folgen?

„Wir haben uns sehr über die große Gemeinschaft unter den Kindern, das faire Miteinander und die Hilfsbereitschaft beim Basteln gefreut“, so Ulrike van der Bloemen. Das Motto der Naturerlebnisschule, „Mit Kopf, Herz und Hand“, ist offensichtlich bei den Kindern angekommen.

Die Veranstalterinnen danken allen NABU-Aktiven und Praktikantinnen für die tatkräftige Unterstützung sowie der Bäckerei Andreas Walther, Offenbach, für Brot und Backwerk zur „Versüßung“ des Indianerlagers.

Indianertanz auf den Baumstämmen im „Grünen Klassenzimmer“

Nur was für mutige Indianer: Die „Blinde Reise“ (Fotos: Charlotte Keller)

 

  zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Auf der Suche nach starkem Rückhalt

Start der NABU Werbung in der Vorderpfalz

Ausgerüstet mit Informationsmaterial und guten Argumenten sind Aktive des Naturschutzbund Deutschland (NABU) diese Woche in Frankenthal, Ludwigshafen und den Verbandsgemeinden Maxdorf, Lambsheim, Wachenheim und Deidesheim unterwegs und sprechen in den Haushalten vor. In den nächsten Tagen wollen sie viele neue Mitglieder für den NABU gewinnen.

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich der NABU für den Naturschutz in der Vorderpfalz und hat dabei erstaunliche Erfolge aufzuweisen.

Auf Initiative der NABU-Gruppe Frankenthal wurde der „Kleine Wald“ als Biotop erhalten, unter Landschaftsschutz gestellt und immer weiter zu einem Mosaik von wertvollen Lebensräumen entwickelt. Im Rahmen seiner Patenschaft pflanzte der NABU Bäume und Sträucher im „Kleinen Wald“, sanierte die Weiher im Gebiet und legte einen weiteren Teich auf dem Hauptfriedhof an. Auch im Artenschutz ist die Gruppe aktiv: In einem alten Bunker hat sie ein Fledermaus-Winterquartier hergerichtet. Sie betreut über 200 Nistkästen für Höhlenbrüter im Stadtgebiet, unter anderem für Mauersegler und Schwalben. Der Wanderfalkenhorst, der in der Zwölf-Apostel-Kirche angelegt wurde, ist seit Jahren besetzt – 3 bis 4 junge Falken erblicken dort jedes Jahr das Licht der Welt. Die Naturschutzjugend (NAJU Frankenthal) engagiert sich in der Umweltbildung mit Kindern, hat einen Lebensturm als Unterschlupf für verschiedenste Tierarten gebaut und bringt Hummelkästen als Winterquartiere für die beliebten Insekten aus.

Den Mittelpunkt der Aktivitäten der NABU-Gruppe Heidewald bildet, wie der Name schon sagt, der Heidewald zwischen Birkenheide (VG Maxdorf) und Lambsheim, eine Naturoase bestehend aus Wald, Wiesen und Heide. Durch Biotoppflege – Mahd, Entbuschung, extensive Beweidung - werden der typische Charakter der halboffenen Landschaft und gleichzeitig eine enorme Artenvielfalt erhalten. Walter Gramlich, Vorsitzender der NABU-Gruppe Heidewald, bietet gemeinsam mit seinem Mitstreiter Volker Schlie, der sich im NABU-Projekt „Naturtrainer“ für die Umweltbildung in Kindergärten einsetzt, auch immer wieder Ausflüge in die Natur an.

Die NABU-Gruppe Ludwigshafen betreut zahlreiche Nistkästen für Höhlenbrüter und und richtet Quartiere für Fledermäuse ein. Im Rahmen der Patenschaft für das untere Rehbachtal, für dessen Unterschutzstellung der NABU sich seit Jahren engagiert, führen die Naturschützer botanische Bestandserhebungen und jährliche Reinigungsaktionen durch. Im Maudacher Bruch wurden Feldholzinseln angelegt, um wertvollen Lebensraum für Tiere zu schaffen. Die Kindergruppe NAJU trifft sich monatlich im Maudacher Bruch und „erforscht“ spielerisch die Natur.

Die NABU-Gruppe Wachenheim-Deidesheim ist vor allem im Biotopschutz aktiv, pflegt Wiesen, selbst gepflanzte Obstbäume und Kopfweiden im Odinsthal, im Einsthal und am Goldbach. Als Lebensraum für Amphibien wurden mehrere Feuchtbiotope angelegt. Daneben spielt natürlich der klassische Vogelschutz eine Rolle – viele hundert Nistkästen werden im Gebiet betreut, unter anderem für den Steinkauz. Der ebenfalls seltene Steinschmätzer konnte dank der Maßnahmen des NABU wieder in den Weinbergen am Haardtrand angesiedelt werden. Nicolas Bachmann, Vorsitzender der NABU-Gruppe, in der sich viele junge Leute engagieren, würde gerne auch wieder eine Naturschutzjugend NAJU mit aufbauen. Dafür sucht er noch Verstärkung durch  freiwillige Betreuer.

"Für laufende und neue Projekte braucht der NABU mehr finanzielle Unterstützer und aktive Mitstreiter“, so Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU-Regionalstelle in Landau. "Für uns ist es wichtig, sowohl Flora und Fauna zu schützen, als auch die Bewohner der Stadt durch Exkursionen mit den Naturschönheiten in ihrer Umgebung vertraut zu machen.“

Neue Mitglieder werden zudem durch die regelmäßig erscheinende NABU-Zeitschrift „Naturschutz heute“ über aktuelle Projekte des NABU im In- und Ausland informiert.

„Mehr Mitglieder sind das Ziel, kein Einsammeln von Barspenden“, betont Plum. „Wir erhoffen eine dauerhafte Unterstützung des Verbandes, denn nur eine breite Basis kann erfolgreich zum Schutz der Lebensräume von Tieren und Pflanzen beitragen".

Für Rückfragen: NABU Regionalstelle,

Tel. 06341 / 31628; NABU.Sued@NABU-RLP.de

Das Junge Team unter der Leitung von Tino Anker, rechts (Foto: N. Plum)

zurück zum Seitenanfang

_____________________________

 

Malwettbewerb „Einheimische Tiere im Herbst“

NABU Landau-Land sucht die schönste Darstellung

Zum Anlass ihres 25-jährigen Bestehens ruft die NABU-Gruppe Landau-Land zu einem Malwettbewerb für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren auf. Thema sind die „Einheimischen Tiere im Herbst". Wie bereiten sie sich auf den Winter vor? Wo suchen sie Schutz vor Wind, Wetter und Kälte? Erlaubt sind neben gemalten Bildern (mindestens DIN A3) auch Bastel- oder Collagearbeiten sowie Gruppenarbeiten. Abgabeschluss ist der 10.November 2007. Die Bilder können abgegeben werden bei Gerhard Wisser o. Hans Frech in Göcklingen, Petra Dausch in Eschbach, Herbert Riebel in Ilbesheim, Rolf Schmitt in Walsheim oder in der NABU Regionalstelle im Hirtenhaus in LD-Mörzheim (Tel 06341 / 31628). Die Arbeiten werden bei der Jubiläumsfeier am Freitag, 16. November um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ilbesheim präsentiert. In diesem Rahmen findet auch die Preisverleihung statt. Die Sieger erhalten Preise rund um die Natur wie Fernglas, Becherlupen, Zoo-Eintrittskarten, Nistkästen und vieles mehr. Der NABU wünscht viel Freude und Spaß beim Malen oder Basteln!

Viele Vogelarten – hier Wildgänse über der Südpfalz - ziehen vor dem Winter nach Süden in wärmere Gefilde. Wie machen es andere Tiere? (Foto: W. Kern)

zurück zum Seitenanfang

_____________________________

 

„Naturtrainer“ im Heidewald

Letzter von 5 Workshops mit dem NABU

Senioren für Umweltbildung in Kindergärten ausgebildet

Wie immer, wenn die „Naturtrainer“ sich in Birkenheide trafen, war das Wetter auch an diesem Mittwoch wieder noch besser als in der restlichen Pfalz. Der fünfte und letzte Workshop hatte neben „Leben im Wasser“ das herbstliche Thema „Laub“ als Schwerpunkt. Im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) haben Dr. Nathalie Plum und Ulrike van der Bloemen vom NABU im Laufe des Jahres in Birkenheide 6 Menschen ausgebildet, die sich ab sofort in Kindergärten in ihrer Umgebung engagieren und den Kindern dort spielerisch die Natur nahe bringen.

Theorie und Bastelideen besprachen die Naturfreunde im Dorfgemeinschaftshaus. Von da aus erkundeten sie die Natur im Heidewald und in den angrenzenden Wiesen und probierten dort eine Vielzahl von Spielen aus dem von der LZU herausgegebenen Ordner „Leben gestalten lernen“ aus. Zufällig war diesmal der Kindergarten „Maximilian“ aus Maxdorf bei einem Ausflug am Ellerstädter Weiher, so dass man das „Eichhörnchenspiel“ gleich mit den Kindern zusammen ausprobieren konnte.

Die meisten Teilnehmer befinden sich in der nachberuflichen Phase, bringen also viel Zeit für das neue Ehrenamt mit. Aus Maxdorf ist Volker Schlie vom NABU Heidewald mit dabei, der bereits einige Erfahrung mit der Umweltbildung hat. Er wird sich im Kindergarten „St. Franziskus“ engagieren. Peter Feisthamel aus Speyer, der vorher noch gar nichts mit Naturschutz zu tun hatte, bemerkte: „Wenn ich jetzt rausgehe in die Natur, sehe ich viel mehr als vorher – und ich freue mich schon drauf, das bald alles den Kindern zu zeigen!“ Die anderen Teilnehmerinnen – vier Frauen - kommen aus Wachenheim, Haßloch, Meckenheim und Worms. Walter Gramlich, Vorsitzender der NABU-Gruppe Heidewald, brachte zur Erfrischung der Teilnehmer frisch gepressten Apfelsaft vorbei – man stieß auf einen vorläufigen Abschied an, denn das Netzwerk der „Naturtrainer“ ist mittlerweile auch menschlich zusammengewachsen.

„Die gute Resonanz macht Mut für unser neues Projekt „Wassertrainer“, so Nathalie Plum, die der Ortsgemeinde Birkenheide herzlich für die Bereitstellung der angenehmen Räumlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus dankt.

Interessenten für diese neue Ausbildung, die aus 5 halbtägigen Workshops zwischen Dezember und April in Wachenheim und Umgebung besteht, erhalten in der NABU Regionalstelle weitere Informationen. Tel. 06341 / 31628 oder NABU.Sued@NABU-RLP.de. Eine erste Info-Veranstaltung findet statt am Dienstag, 6. November von 11 bis 13 Uhr im Rathaus in Wachenheim.

Die 6 „Naturtrainer“ am Ellerstädter Weiher (Foto: Nathalie Plum)

Mit einer Gruppe des Kindergartens „Maximilian“ probiert Volker Schlie das „Eichhörnchenspiel“ aus. (Foto: Nathalie Plum)

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________

 

Von den Erfolgreichen lernen

Japanische Delegation besucht Naturschutzzentrum Hirtenhaus

Mit finanzieller Unterstützung einer großen Supermarktkette konnten Aktive verschiedener japanischer Natur- und Umweltschutzorganisationen Deutschland besuchen, um dort von den erfolgreichen Verbänden zu lernen. Nach einem Besuch bei den Landesgeschäftsstellen von NABU und BUND in Mainz fand die 10-köpfige Delegation um Yoshito Yanagisawa mitsamt einer tüchtigen Übersetzerin auch den Weg ins NABU Naturschutzzentrum Hirtenhaus. Abgesandte von „Kids for future“, „Japan for sustainability“ und „Shizuoka environmental education“ waren vor allem interessiert zu hören, wie man Freiwillige für die Naturschutzarbeit requiriert, motiviert und bei der Stange hält.

Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU Regionalstelle für die Süd- und Vorderpfalz, gab zunächst einen Überblick über die Aktivitäten des NABU in der Region. Dann erläuterte sie die „Jobbörse für Ehrenamtliche“, die über Internet, Presse und per Mail verschickte Newsletter bekannt gibt, für welche klar umrissenen Aufgaben beim NABU Menschen gesucht werden – mit Erfolg. „Bei der diesjährigen Apfelernte waren allein in Landau und Umgebung 30 Menschen für uns im Einsatz, bei der letzten Amphibienwanderung sogar über 100 - und sie kommen gerne wieder! Es stimmt nicht, dass niemand etwas für die Natur tun will!“, widerlegt Plum das Vorurteil von den desinteressierten, faulen Bürgern und machte auch den Japanern Mut. Denn laut Yoshito Yanagisawa ist sein Volk zwar im Rahmen der Erwerbsarbeit unermüdlich, aber eher selten an zusätzlichem, freiwilligem Engagement interessiert. Plum betonte, dass Fortbildungen in verschiedenen Kompetenzen, die die Menschen für die freiwillige Arbeit brauchen, sich auszahlen. Schließlich wies sie noch auf die Wichtigkeit von „geselligem Beisammensein“ nach den Naturschutzaktionen hin, „damit die Menschen sich auch kennen lernen, Netzwerke untereinander knüpfen und eigene Ideen besprechen können“, so Plum.

Ganz in diesem Sinne ließ sich Gastgeber Werner Kern vom NABU Landau, Leiter des Hirtenhauses, nicht nehmen, neben Apfelsaft von eigenen Streuobstwiesen auch einen selbst gemachten Walnusslikör auszuschenken, der den Gästen aus Fernost auch vorzüglich schmeckte und die disziplinierte Stimmung ein wenig auflockerte. Zum Schluss wurden zahlreiche Fotos geschossen und traditionelle Geschenke aus dem Heimatland überreicht – dann drängte der dichte Zeitplan die Japaner zur Weiterfahrt.

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________

 

NABU Neustadt schafft Lebensraum für Frosch und Co.

Neues Laichgewässer in den Schlösselwiesen

Einen ganzen Tag lang legten sich die Aktiven der NABU-Gruppe Neustadt ins Zeug, um die Voraussetzungen zu einem Laichgewässer für Frösche, Kröten und Molche zu schaffen. „Bei der Amphibienwanderung im Frühjahr sind uns insbesondere die Erdkröten ans Herz gewachsen“, so die Vorsitzende Ursel Mosebach. „Jetzt können wir den Tieren auch einen Lebensraum bieten.“ Der ehemalige Löschteich in den Schlösselwiesen  in der Eichstraße in Neustadt-Hambach bot gute Voraussetzungen – allerdings war er sehr schattig, so dass sich der Amphibienlaich zu langsam entwickelt. Deshalb entfernten die ehrenamtlichen Helfer Bäume und Sträucher an der Süd- und Ostseite, um besonnte Stellen im Wasser zu schaffen. Um jedoch eine zu schnelle Verdunstung des Wassers und somit ein Austrocknen des Gewässers im Sommer zu verhindern, ließ man einige Bäume stehen. Die Weidenbäume wurden auf einer Höhe von etwas über einem Meter abgeschnitten, damit sie wieder austreiben und sich als Kopfweiden ausbilden können. Kopfweiden bilden einen vielfältigen Lebensraum für zahlreiche Insekten, später auch für Vögel und Säugetiere, die in den entstehenden Hohlräumen der knorrigen Bäume einen Unterschlupf finden.

Die große Menge an Astmaterial wurde direkt vor Ort gehäckselt, das etwas dickere Stammholz fand als Brennholz Verwendung. Nach einer zünftigen Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein wurden von der Sohle des Biotops große Mengen der Laub- und Humusschicht an den Rand verbracht, um möglichst wenig Nährstoffe in der späteren Wasserfläche zu haben. Dadurch entstanden zwei getrennte Niedrigwasserflächen; die eine wird von einer Quelle, die andere durch Regenwasser gespeist. Die endgültige Feinmodellierung der Wasserflächen mit Spaten, Eimer und Rechen übernahm die Naturschutzjugend (NAJU) Neustadt. Die Maßnahmen wurden im Vorfeld mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Neustadt abgesprochen.

Der NABU hofft, dass die Aktion langfristig dazu beiträgt, den Amphibienbestand in diesem Bereich zu stabilisieren bzw. zu stärken.

 

Bäume und Strauchwerk an der Südseite des Biotops werden entfernt, um die Sonneneinstrahlung auf das Laichgewässer zu erhöhen. (Foto: Franz Grimm)

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________

 

Greifvögel und Eulen gegen die Mäuseplage

NABU bietet Unterstützung an

Nicht nur Naturschützer, auch viele Landwirte und Winzer machen sich anstelle von Gift die natürlichen Feinde der Mäuse zu deren Bekämpfung zu nutze. Durch das Aufstellen von Sitzstangen für Greifvögel versuchen bereits viele, der in diesem Jahr besonders starken Mäuseplage Herr zu werden. Diese Maßnahme ist jedoch nach Meinung des Naturschutzbund NABU nicht ausreichend. Nachhaltiger ist die Ansiedlung des Turmfalken, dem „Vogel des Jahres 2007“, sowie der Schleiereule durch das Anbringen von Nistkästen, empfiehlt Dr. Nathalie Plum von der NABU Regionalstelle Süd in Landau. „Die Vögel brüten meist ein Leben lang an ein und demselben Ort in solch einer Nisthilfe und  jagen vor allem während der Brutzeit in ihrem Revier rund um das Nest, um Nahrung für sich und ihren Nachwuchs zu fangen“, so Plum. Da sich die Reviergröße auch nach dem Nahrungsangebot richtet, ist es wichtig, flächendeckend Brutmöglichkeiten anzubieten, wenn man die Nahrung – hauptsächlich Mäuse – wirkungsvoll dezimieren will. Nistkästen für die Fressfeinde der Mäuse können an Sitzstangen, Bäumen und Gebäuden angebracht werden. Ehrenamtliche Mitarbeiter des NABU nehmen diese Plätze in Augenschein und bringen die Nistkästen an geeigneter Stelle an. Infos in der NABU Regionalstelle Süd in Landau, Tel. 06341/31628; NABU.Sued@NABU-RLP.de

Turmfalkenkästen werden gerne von den Vögeln angenommen

(Foto: Werner Kern)

zurück zum Seitenanfang

_____________________________

 

NABU sucht WassertrainerInnen

Der sonnige Herbst lockt viele Naturfreunde an die Ufer unserer Gewässer. Am Rhein und an seinen Zuflüssen erfreuen sich viele Menschen an den leuchtenden Farben der Natur. Viele Kinder machen leider nur noch wenige Erfahrungen mit der Natur. Aus diesem Grund möchte der NABU mit sogenannten WassertrainerInnen Kinder an die Natur heran führen.

Der NABU bildet mit drei regionalen Bildungseinrichtungen diese „WassertrainerInnen RLP“ aus. Hierzu sollen engagierte Bürgerinnen und Bürger gewonnen werden, die Umwelt - Bildungsangebote zum Thema Wasser insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3.-6. anbieten möchten. Im Mittelpunkt des Projektes stehen verschiedene Aktionen aus dem Praxisleitfaden „Die besten Ideen rund ums Wasser“.

Die Fort- und Ausbildung  wird in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz angeboten und dauert zwei Jahre. Die Teilnehmenden lernen innerhalb von Workshops und Praxisübungen verschiedene Projekte rund um das Thema Wasser kennen und erfahren, wie diese sich mit Kindern umsetzen lassen. Für Bewerberinnen und Bewerber, die sich zur Teilnahme an dem zweijährigen Projekt verpflichten, ist die Teilnahme frei.

Das Projekt  findet landesweit in den Regionen Trier, Rheinhessen und in der Pfalz statt.

Interessierte können sich bei der NABU Regionalstelle Süd in Landau wenden, Tel. 06341-31628 oder NABU.Sued@NABU-RLP.de melden. Dort gibt es auch nähere Informationen.


Die Erforschung von Lebewesen im Wasser fasziniert schon die Kleinsten.

(Foto: NABU)

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________

 

Helfer gesucht:

NABU Neustadt richtet Regenrückhaltebecken für Amphibien her

Am kommenden Samstag, 6.10. ab 10 Uhr führt die NABU-Gruppe Neustadt in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Neustadt einen Arbeitseinsatz am Regenrückhaltebecken Schlösselwiesen (Eichstr./ Übergang Schlossstr. in NW-Hambach) durch. Angeschwemmtes Erdreich soll beseitigt und so eine Wasserfläche für Amphibien geschaffen werden. An der Süd- und Ostseite des Beckens werden Bäume und Sträucher entfernt, um besonnte Stellen im Wasser zu schaffen, in denen sich der Laich von Erdkröte und Grasfrosch entwickeln kann. Alle interessierten Personen, Anwohner und Naturliebhaber sind zur Mithilfe eingeladen. Für Getränke und Essen ist gesorgt. Bitte festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe mitbringen. Weitere Infos in der NABU Regionalstelle, Tel. 06341/31628, NABU.Sued@NABU-RLP.de

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________

 

NABU warnt: Kein Hummelsterben unter Linden im Ostring

Leserbrief zum Artikel Ostring wird bald „Unter den Linden“

Der Naturschutzbund NABU begrüßt die Entscheidung des Stadtrates, den Ostring mit einer heimischen Baumart, der Winterlinde (Tilia cordata, Variation „Erecta“, die „Aufrechte“) zu bepflanzen. Es sollte jedoch peinlichst darauf geachtet werden, dass die gewünschte Baumart auch wirklich gepflanzt wird und nicht aus Versehen oder in einer Mangelsituation auf andere Lindenarten ausgewichen wird. Eine einzige Silberlinde (Tilia tomentosa, die „stark Behaarte“) oder Krimlinde (Tilia x euchlora, die „Tiefgrüne“, eine Kreuzung) kann den Tod von Tausenden von Hummeln bedeuten. Erst in den letzten Jahren fanden Wissenschaftler heraus, dass der starke Geruch, der auch nach der Blüte noch von Silber- und Krimlinde ausgeht, die Hummeln in großen Zahlen anlockt. Die Hummeln, die einen hohen Grundumsatz haben, gehen aber an den nektarlosen Blüten der Bäume vergeblich auf die Suche nach Nahrung und verhungern. Der NABU gibt übrigens Tipps für die Gestaltung naturnaher Gärten, die auch in der nektararmen Hochsommerzeit, wenn die Silberlinde verblüht ist, noch Nahrungsquellen für Hummeln und andere nützliche Insekten zu bieten haben.

Dr. Nathalie Plum, NABU Regionalstelle in Landau-Mörzheim

                      

Weitere Infos unter http://www.nabu.de/nh/archiv/hummel395.htm

 

  zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

 

Neue Lobby für die Natur: Naturschutzbund jetzt auch in Speyer – Erste Info-Veranstaltung am 18.10.

Der NABU, größter Natur- und Umweltschutzverband in Deutschland, lädt am Donnerstag, 18.10. um 20 Uhr zu einer Info-Veranstaltung in das Gasthaus „Waldeslust“, Iggelheimer Str. 19 in Speyer ein. Ziel ist das Zusammenfinden von Menschen, die sich im Naturschutz in Speyer sowie in den Verbandsgemeinden Dudenhofen und Römerberg engagieren wollen. Vorschläge für mögliche Betätigungsfelder einer NABU-Gruppe vor Ort werden gesammelt. Ein Anfang ist gemacht – das „Spritspartraining“ des NABU im Autohaus Neubeck im April war gut besucht und die Zeppelinschule ist bereits im Netzwerk „NABU Mauerseglerschulen“ mit dabei.

In der Süd- und Vorderpfalz setzen sich bereits 11 NABU-Gruppen für den Schutz von Lebensräumen wie Streuobstwiesen, Trockenmauern, Feuchtbiotopen und Fledermausquartieren ein und sind aktiv in der Umweltbildung, zum Schutz von Tieren und Pflanzen und natürlich in der politischen Lobbyarbeit für bessere Lebensbedingungen von Mensch und Natur.

Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU Regionalstelle in Landau, wird einen Überblick über die Naturschutzarbeit des NABU in Rheinland-Pfalz und aktuelle Projekte in der Region geben. Aktive aus benachbarten NABU-Gruppen (VG Lingenfeld, Edenkoben) werden für Fragen der Interessierten ansprechbar sein.

Für Rückfragen: NABU Regionalstelle Süd, Tel. 06341/31628, NABU.Sued@NABU-RLP.de

zurück zum Seitenanfang

 

_____________________________  

 

Schafe freigelassen - Täter gesucht

Am Samstag, 15.09.07 um 21:40 Uhr ereignete sich auf der Straße von Klingenmünster nach Landau (L509) in Höhe der Ortsausfahrt Eschbach ein Unfall. Drei frei laufende Schafe liefen in einen PKW. Eines der Tiere verstarb sofort, zwei weitere mussten auf Grund ihrer schweren Verletzungen an Ort und Stelle getötet werden. Die Schafe, die von der NABU-Gruppe Landau-Land, Arbeitskreis Eschbach, im Bachtal unterhalb der Madenburg zur Landschaftspflege eingesetzt werden, standen zu dem Zeitpunkt auf einer Weide zwischen Eschbach und Göcklingen, die mit einem Elektrozaun gesichert war. Vermutlich wurde der Zaun geöffnet, um die Tiere frei zu lassen. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat der NABU eine Belohnung von 500,- Euro ausgesetzt.

In unmittelbarer Nähe der Weide standen zum Tatzeitpunkt ein rot-schwarzes Iglu-Zelt und ein dunkler Opel Caravan älterer Bauart. Die Camper werden gebeten, etwaige Beobachtungen zu melden.

Hinweise nimmt die Polizeidirektion Landau entgegen, Tel. 06341 / 2870.

 

zurück zum Seitenanfang

_____________________________  

Handys für die Havel: Naturschutzjugend sammelt Althandys im Mehrgenerationenhaus in Neustadt

Wer sein altes Handy umweltgerecht entsorgen und gleichzeitig einen Beitrag für den Naturschutz leisten will, kann dies nun im Mehrgenerationenhaus (Hof der VHS, Von-Hartmann-Str.) tun. Die Naturschutzjugend NAJU Neustadt hat dort einen Sammelbehälter aufgestellt und hofft nun auf die Sammelwut der Neustadter.

In der gemeinsamen Kampagne von NABU und Vodafone, „Handys für die Havel“, wurden so bereits über 80.000 Euro für das zurzeit größte Fluss-Renaturierungsprojekt Mitteleuropas, die Renaturierung der Unteren Havel in Brandenburg, gesammelt. Das Recycling-Unternehmen „Greener Solutions“ verwertet Handys und Rohstoffe und belohnt die Naturschützer mit 3,50 Euro pro Gerät – ganz egal ob alt oder neu, beschädigt oder funktionstüchtig.

Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU Regionalstelle in Landau: „Allein in der Südpfalz haben wir schon über 300 Handys gesammelt. Wir freuen uns sehr darüber, dass so viele Mitbürger unsere Arbeit durch die Abgabe ihrer Alt-Handys unterstützen.“

Das Recycling eines alten Handys ist übrigens unabhängig von einer Vertragsverlängerung, einem Neuvertrag oder dem Kauf eines neuen Gerätes.

NAJU Neustadt: http://www.nabu-rlp-sued.de/KinderJugend.htm

Mehrgenerationenhaus Neustadt: http://www.mehrgenerationenhaeuser.de

Handysammelstellen des NABU: http://www.nabu.de/m07/m07_02/06053.html

Weitere Handy-Sammelstellen im Gebiet der NABU Regionalstelle Süd

Für Landau und SÜW:

Naturschutzzentrum Hirtenhaus in Landau-Mörzheim, Brühlstr. 21

Sammelstellen im Kreis GER:

Westheim: Pia Herbel, Bahnhofstr. 7 . (Briefkasten)

Zeiskam: Zürker & Gaab, In der Pfarrau 36 (Briefkasten)

Bellheim: Frisör Busch, Optiker Kuntz

Knittelsheim: Bäckerei Busch

Ottersheim : Walter Frey, Waldstr. 47 (Briefkasten)

Germersheim: Brigitta Bräuer, Lokale Agenda 21, Kolpingplatz 3

… und selbstverständlich können Sie Ihr Handy auch bei jedem NABU-Aktiven, bei unseren Info-Ständen auf Veranstaltungen sowie bei den Exkursionsleitern abgeben.

zurück zum Seitenanfang

______________________________            

 

NAJU Neustadt wird Fluss-Experte

Fünfter Platz bei Preisverleihung in Hamburg
Die diesjährige Kampagne der Naturschutzjugend NAJU, die „Fluss-Connection“, ging für die NAJU-Gruppe Neustadt erfolgreich zu Ende. Die Jugendlichen beschäftigten sich intensiv mit dem Speyerbach, analysierten sein Wasser, sammelten Müll an seinem Ufer und machten eine Umfrage, welche Bedeutung das Gewässer für die Neustadter Bürger hat. Auch mit einem kreativen „Fluss-Krimi“ konnte die Gruppe punkten – und durfte im August nach Hamburg reisen, um sich ihren Preis für den 5. Platz in dem bundesweiten Wettbewerb abzuholen. Neben einer Urkunde gab es ein „Start-Paket“ für die Flusserkundung mit Kescher, Badezubehör, „Nervennahrung“ und Bestimmungshilfen für die Lebewesen im Wasser.

Bei einem bunten Rahmenprogramm mit Ausflügen – großenteils mit dem Kanu – lernten die Neustadter nicht nur die Alster, sondern auch viele andere junge Naturschützer aus ganz Deutschland kennen, trafen alte Bekannte und schlossen neue Freundschaften. Gemeinsam erarbeiteten die Jugendlichen Forderungen an die lokalen Politiker und übergaben diese in einer „Flaschenpost“. „Die Flüsse haben in Deutschland immer noch zu wenig Platz, so kommt es immer wieder zu Überschwemmungen, bei der Häuser zu schaden kommen“, fasst Thore Fink, der Sprecher der NAJU Neustadt, das Ergebnis zusammen.

Die Interessen der Gruppe sind allerdings noch vielfältiger. Als nächstes wollen sie einen Lebensturm als Unterschlupf für verschiedenste Tierarten bauen sowie ein Fledermausbeet mit Nektarpflanzen für Nachtfalter, die Lieblingsbeute der Fledermäuse, anlegen.

 

Die glücklichen Fluss-Experten der NAJU Neustadt mit ihren Preisen. V.l.n.r.: Thore Fink, Marcel Kaarow, Inga Fink. (Foto: NAJU)

 

 

Inga Fink erklärt den jugendlichen Mitstreitern am Speyerbach den Wasser-Analysekoffer. (Foto: F. Seumer)

 

zurück zum Seitenanfang

 ______________________________            

Spieleworkshop „Leben gestalten lernen“ im Hirtenhaus

Fortbildung für Ehrenamtliche: Repertoire für die Umweltpädagogik

 Am Samstag, 20.10.07 von 9 bis 18 Uhr bietet die NABU Regionalstelle Süd einen Spieleworkshop an. Auf der Grundlage der Aktionsideensammlung „Leben gestalten lernen“ der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) werden Spiele und Bastelideen für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter gemeinsam ausprobiert. Thema sind Naturerlebnis, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Ausrichtungsort ist das Naturschutzzentrum Hirtenhaus mit dem „Grünen Klassenzimmer“, einer nahe gelegene Streuobstwiese in Landau-Mörzheim. Das Angebot richtet sich in erster Linie an ehrenamtliche Kinder- und JugendgruppenleiterInnen, aber auch an ErzieherInnen und LehrerInnen. Der Unkostenbeitrag pro Teilnehmer beträgt 30,- Euro.

Infos und Anmeldung in der NABU Regionalstelle Süd, Tel. 06341/31628, NABU.Sued@NABU-RLP.de

Aktionsidee "Wiesenblumentattoos". (Foto: Robert Egeling, NSZ Rheinauen)

zurück zum Seitenanfang

______________________________

 

Herbstferienprogramm des NABU in Landau-Mörzheim:

„Der Natur begegnen wie ein Indianer“

In den Herbstferien bietet der NABU Landau wieder ein Ferienprogramm rund um das Naturschutzzentrum Hirtenhaus in Mörzheim an.

Von Montag, 8. bis Mittwoch 10. Oktober, jeweils von 13-17 Uhr , sind Kinder ab acht Jahren eingeladen, als Indianer der Natur zu begegnen.

Auf verschlungenen Pfaden beobachten wir mit Indianeraugen die Natur, sammeln Naturgegenstände und fertigen damit Indianerschmuck, Traumfänger oder Pfeilwurfgeräte an. Spielen in der großen Gemeinschaft, Trommeln und Lagerfeuer werden auch nicht fehlen.

Anmeldung: Telefon 06341-31628 oder e-mail an: Hirtenhaus@web.de

Pro Tag wird ein Unkostenbeitrag von 6,- Euro erhoben.

Rucksackverpflegung und wetterfeste Kleidung nicht vergessen!

Kinder und Kürbisse beim Herbstferienprogramm 2006. (Foto: Werner Kern)

 

zurück zum Seitenanfang

 

______________________________

 

Wanderfalken brüten erfolgreich auf Kirchturm

Auch dieses Jahr haben Wanderfalken auf dem Turm der Zwölf-Apostel-Kirche in der dort vom NABU aufgestellten Nisthilfe Küken groß gezogen. Obwohl sie erst recht spät zu brüten begonnen hatten, sind die Jungvögel längst ausgeflogen. Nur noch gelegentlich sieht man einen der Falken anfliegen. Die drei Weibchen und der Terzel (so heißen die Männchen, die wesentlich kleiner sind) werden nun in der weiteren Umgebung herumstreifen und sich irgendwann einen Partner und einen geeigneten Nistplatz suchen. Da Wanderfalken sehr ortstreu sind, bestehen beste Chancen, dass die braven Eltern, die zur Fütterung ihrer Jungen viel Beute heranschleppen mussten, auch im kommenden Jahr auf dem Kirchturm brüten werden. Um dies zu ermöglichen, stiegen am letzten Samstag 5 Aktive des NABU auf den Turm, um die Hinterlassenschaften der abgeschlossenen Brutsaison zu entfernen, die Nisthilfe zu reinigen und sie zu desinfizieren. Dann wurde ein Sand-Kiesgemisch eingebracht und die Nisthilfe gegen ungebetene Gäste gesichert. Rechtzeitig vor der Balzzeit wird die Nisthilfe wieder zugänglich gemacht. Der NABU dankt der protestantischen Kirchengemeinde und ganz besonders der Dekanin Frau Ganz-Walther für Ihre Unterstützung bei der Ansiedlung der Wanderfalken.

(Bericht: Dr. Rainer Schulze, NABU Frankenthal)

 

Junge Wanderfalken im Turm der Zwölf-Apostel-Kirche (Foto: H. Deichfuß)

 

zurück zum Seitenanfang

 

______________________________

 

Apfelernte 2007 beim NABU: Helfer gesucht! 

Am  Samstag, 15. September ab 9.00 Uhr startet der Naturschutzbund NABU, Gruppe Landau-Land, eine große Apfelernte auf den Streuobstwiesen in Göcklingen. Treffpunkt für Helfer ist der  Parkplatz an der Winzergenossenschaft zwischen Ilbesheim und Göcklingen an der L509 (Landau Richtung Klingenmünster). Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der NABU-Gruppe wird im Rahmen der „Woche des ehrenamtlichen Engagements“ um eine „Zeitspende“ für die Streuobstwiesen gebeten, die einen wichtigen Lebensraum für unzählige Tierarten darstellen. Zur Stärkung der Helfer wird es Getränke und eine kleine Brotzeit geben.

 

Helfer bei der Apfelernte 2006. Foto: Nathalie Plum

Die angelieferten Äpfel werden am darauffolgenden Montag in Ilbesheim zu naturtrübem Apfelsaft gekeltert. Die Helfer erhalten je zwei Gratisflaschen.

Ansprechpartner sind Herbert Riebel (Ilbesheim) und Gerhard Wisser (Göcklingen).

 Infos und Anmeldung in der NABU Regionalstelle, Tel. 06341/31628, NABU.Sued@NABU-RLP.de

 

zurück zum Seitenanfang

______________________________

 

Nacht der Fledermäuse – bei Exkursionen des NABU - Kobolde der Nacht gesehen und gehört

Im Rahmen der „European BatNight – Nacht der Fledermäuse“ bot der Naturschutzbund NABU an den vergangenen beiden Wochenenden diverse Exkursionen an. Im vergangenen Herbst hatte eigens eine Fortbildung statt gefunden, um mehr Aktive mit der Artenvielfalt der fliegenden Säugetiere vertraut zu machen, sie im Umgang mit dem Bat-Detektor zu schulen und so der großen Nachfrage nach Fledermausexkursionen zu begegnen.

Bei bestem Wetter – mild und trocken, also idealen Jagdbedingungen für die Fledermäuse –herrschte große Flugaktivität und auch Besucher waren zahlreich zu den Exkursionszielen erschienen – in Freisbach und Rülzheim je über 60 Personen. Bei klarem Himmel und teilweise sogar Vollmond kamen dennoch alle auf ihre Kosten und konnten die fliegenden Säugetiere bei ihrer Jagd auf Insekten beobachten. Durch die Regulation der zum Teil schädlichen Insekten haben die Fledermäuse eine  wichtige Funktion im Naturhaushalt.

In Freisbach, wo Herbert Magin und Dieter Becker (NABU Lingenfeld) eine Nistkastenkontrolle durchführten, hatten die Fledermäuse es spannend gemacht. Erst im letzten Nistkasten drängten sich mehr als 30 Fransenfledermäuse aneinander und flogen in der Dämmerung aus ihrem Tagquartier hinaus zur Jagd. Die zahlreichen Kinder waren aber auch glücklich über die Beobachtung einer Waldmaus, die sich in einem der Kästen verkrochen hatte. In Göcklingen an der Alten Tongrube, einem vom NABU gepflegten Biotop, konnte Peter Stahlschmidt (NABU Landau-Land) mit dem Bat-Detektor die Ultraschallrufe von Zwergfledermaus und Wasserfledermaus in für das menschliche Ohr hörbare Laute umwandeln. Die gleichen Arten zeigte Ulf Janz (NABU Landau-Stadt) den Teilnehmern in Bad Bergzabern am Schwanenweiher. Fasziniert beobachteten die Teilnehmer den akrobatischen Flug der „Kobolde der Nacht“ und wurden von den Exkursionsleitern darüber aufgeklärt, dass sich Fledermäuse grundsätzlich nicht in Haaren verfangen, weil sie dafür viel zu geschickte Flieger sind, und dass keine der europäischen Arten Blut saugt.

 

Fransenfledermäuse im Tagquartier, einem Nistkasten (Foto: N.Plum / NABU)

In Silz konnten unter der Anleitung von Franz Grimm (NABU Edenkoben/Maikammer) auch Abendsegler, die größte der heimischen Fledermausarten, beobachtet werden. In Rülzheim zeigte Grimm den Besuchern sogar eine echte Besonderheit: eine seltene Bechsteinfledermaus in einem Nistkasten.

In Rheinland-Pfalz gibt es insgesamt 21 Fledermausarten, die ausnahmslos auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten stehen. Mit Nistkästen, Sicherung von Winterquartieren und Monitoring (Kartierung von Fledermäusen) setzt sich der NABU vielfältig für ihren Schutz ein. In einem neuen Projekt sichert der NABU gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz (MUFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) eines der größten westeuropäischen Quartiere für Fledermäuse, den „Bierkeller“, einen alten Basaltsteinbruch im Mayener Grubenfeld.

 *Spenden für den „Bierkeller“ an NABU Rheinland-Pfalz, Spendenkonto Nr. 291 154 045 bei der Mainzer Volksbank (BLZ 551 900 00), Verwendungszweck: Fledermausgrossprojekt RLP

Weitere Infos: NABU Regionalstelle Süd, Tel. 06341/31628 oder

www.NABU-RLP-Sued.de/Artenschutz

zurück zum Seitenanfang

______________________________

 

NAJU Neustadt: Aktiv für den Speyerbach

Junge Naturschützer freuen sich über neue Mitstreiter
Sie sind gerne an der frischen Luft, erkunden die Landschaft in der Umgebung und wollen aktiv etwas für die Natur bewegen. Die NAJU Neustadt, gegründet im November 2006, besteht aus sechs Leuten von 12-16 Jahren. Wenn es was zu planen gibt, tagt die Gruppe jeden 2. und 4. Freitag im Monat in ihrem Gruppenraum im Mehrgenerationenhaus (Hof der Volkhochschule in der von-Hartmann-Straße). Noch lieber aber gehen sie gleich raus in die Landschaft– oft zu praktischen Naturschutzaktionen gemeinsam mit den „Erwachsenen“ der NABU-Gruppe Neustadt. In der ersten Ferienwoche halfen sie mit Begeisterung beim „Naturerlebniscamp für Kinder“, das die NABU Regionalstelle in Neustadt-Hambach ausrichtete. „Seitdem können wir uns vorstellen, auch selbst ein regelmäßiges Programm für kleinere Kinder anzubieten“, so Thore Fink, der Sprecher der NAJU. Als erste Aktion plant er gleich den Bau eines „Lebensturms“ im Naturschutzgarten am Sonnenweg, der gemeinsam mit der befreundeten BUNDjugend gepflegt wird.

Die NAJU Neustadt mit ihrem Maskottchen im Gruppenraum des Mehrgenerationenhauses (Foto: Martin Grund)

 

Zurzeit nehmen die jungen Naturschützer am Wettbewerb „Fluss-Connection“ teil. Dabei geht es um die Rettung der Fließgewässer. Symbolisch sollen mit Aktionen und Ideen 3910 Flusskilometer durch 48 NAJU-Gruppen aus ganz Deutschland gerettet werden – mittlerweile sind es bereits stolze 9805 Kilometer. Die NAJU Neustadt hält den 5. Platz mit 555 Punkten (sprich: geretteten Flusskilometern). Im August fährt sie deshalb nach Hamburg zur Preisverleihung, deren Höhepunkt eine Segeltour sein wird. Für die Fluss-Connection machte die NAJU Neustadt eine Umfrage über den Speyerbach, analysierte sein Wasser und sammelte Müll an seinem Ufer. Beim Fluss-Activity-Spiel hatte allerdings die NAJU Neustadt die Nase vorn. Neben Ausflügen und Naturbeobachtungen kommt auch die Kreativität nicht zu kurz: Die jungen Naturschützer schrieben einen „Fluss-Krimi“ über die Reise eines Eisbärs mit dem Wasserkreislauf vom Polarmeer zum Speyerbach und verfilmten diesen sogar.

“Die Fluss-Connection hat uns auf jeden Fall eine Menge Spaß gebracht und wir haben einiges über Fließgewässer erfahren. Außerdem haben wir andere Naturschutzgruppen kennen gelernt“, so Inga Fink. Zum Beispiel die NAJU Frankenberg, den Sieger der Fluss-Connection, die aus Nordhessen zu Besuch kam, um bei einer gemeinsamen Rallye den Speyerbach kennen zu lernen. „Aber letztendlich hat die Natur gewonnen – deshalb sind wir ja aktiv“, betont die junge Naturschützerin.
Kontakt:
Thore und Inga Fink , Tel.: 06325/ 9596830, thore-fink@gmx.de

Internet: http://www.nabu-rlp-sued.de/KinderJugend.htm#NW

 

 

Inga Fink erklärt den Wasseranalysekoffer (Foto: Frank Seumer)

 

zurück zum Seitenanfang

______________________________

 

Kleine Naturforscher entdeckten die Artenvielfalt an der Haardt

NABU bot Kindern ein Naturerlebniscamp in Neustadt-Hambach

Die 25 Kinder und 8 Betreuer des Naturschutzbund NABU ließen sich von den kräftigen Schauern nicht entmutigen, die herunter kamen, während sie ihre Zelte auf dem Pfadfinderzeltplatz in Neustadt-Hambach aufbauten. Zu sehr freuten sie sich auf das bevorstehende Naturerlebnis. Während der ersten Spiele besserte sich das Wetter glücklicherweise und es kam Stimmung auf zwischen den Kindern aus der ganzen Süd- und Vorderpfalz. Beim Abendspaziergang besuchte man selbstverständlich gemeinsam das nahe gelegene Hambacher Schloss.

Am Mittwoch bestiegen die Kinder bei bestem Wanderwetter die Hohe Loog. Nicolas Bachmann und Anja Lied vom NABU Wachenheim-Deidesheim hatten die Wanderung als Ralley vorbereitet und wiesen die Kinder mit gezielten Fragen auf Flora und Fauna am Wegesrand hin. Mit Draht und Naturmaterial bastelten die Kinder anschließend Vogelnester und Elwetritschen und auch ein Jonglage-Workshop zeigte Möglichkeiten, seine Freizeit ohne Computerspiele interessant zu gestalten.

Am letzen Tag erforschten die Kinder unter der Anleitung von Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU Regionalstelle Süd in Landau, die Artenvielfalt auf dem Zeltplatz. Sie notierten Bäume, Vögel, Pflanzen und Insekten, die sie bei einer  „Wiesensafari“ in den ungemähten Bereichen des Platzes fanden. Die aufregendsten Funde machte der 10jährige Robin aus Wernersberg: Zwei große Blindschleichen sowie eine Raubfliege, die gerade dabei war, eine Schmeißfliege auszusaugen. Die Gewinnergruppe,  Nele (8) und Maite (11) aus Harthausen und Lina (8) aus Wörth, hatten stolze 78 Arten notiert. In der Liste fehlten auch nicht die neugierigen Wildschweine, die den Zeltplatz in der Nacht aufgesucht hatten und deren Grunzen und Quieken einige der Teilnehmer ganz schön erschreckt hatte. „Aber das ist ja auch Naturerlebnis“, resümierte der 11jährige Thore aus Ottersheim, der schon zum dritten Mal beim Camp mit dabei war.

 

Kinder und Betreuer des NABU-Camps auf dem Pfadfinderzeltplatz (Foto: NABU)

 

Beim Zirkus-Workshop (Foto: Nathalie Plum)

 

Mit Stockbrot am Lagerfeuer (Foto: Nathalie Plum)

 

zurück zum Seitenanfang

______________________________

 

Augen auf bei der Mahd - Bodenbrüter stark gefährdet

Der Aufmerksamkeit eines Landwirts bei Böbingen (Verbandsgemeinde Edenkoben) verdanken drei junge Rohrweihen ihr Leben. Er bemerkte die Tiere, bevor das Mähwerk das Nest der Greifvogeljungen erwischte und ließ eine kleine „Insel“ von hohem Gras auf seiner Wiese stehen.

Bodenbrüter wie Rebhuhn, Wachtelkönig und Rohrweihe nutzen die Deckung, die das hohe Gras der Wiese ihnen vor ihren Feinden gibt. Der NABU bittet die Landwirte in der Region, seinem Beispiel zu folgen und die Augen auf zu halten bei der Mahd – auch nach dem 15. Juni, wenn die Schonzeit für Brutvögel zu Ende und die Mahd offiziell erlaubt ist. Viele Jungvögel sitzen auch nach diesem gesetzlich festgelegten Termin noch im Nest und sind den Messern des Mähers hilflos ausgeliefert.

  

Diese jungen Rohrweihen - hier bei Böbingen - wurden bei der Mahd verschont. (Foto: Wolfgang Staudt / NABU Edenkoben/Maikammer)

 

zurück zum Seitenanfang

__________________________________

 

Ziegenmelker und Glühwürmchen

Nach einem vielerorts verregneten Tag blieb es am Abend überraschend trocken, als Rainer Schulze von der NABU-Gruppe Frankenthal mit 8 Teilnehmern zu einer ganz besonderen ornithologischen Exkursion in den Haßlocher Wald aufbrach. Es galt, den Ziegenmelker zu beobachten, nur bei gutem Wetter und nur nach Sonnenuntergang aktiv ist, weshalb er auch Nachtschwalbe genannt wird. Gerne jagt der Ziegenmelker in der Nähe von Viehherden, da dort die Insekten zahlreich sind. Deshalb sagte man ihm früher nach, er sauge nachts den Ziegen die Milch aus.

Auf dem Weg zum Jagdrevier der Nachtschwalben lauschten die Teilnehmer dem abendlichen Gesang der Mönchsgrasmücke, der Nachtigall, der Singdrossel  und der Amsel. Endlich war das Schnarren der Ziegenmelker zu hören, dann auch die typischen Warnrufe und das Flügelklatschen, das ihren Flug beim Fang der Insekten in der Luft begleitet. Eine der Nachtschwalben - ein Männchen, wie an den weißen Punkten auf den Flügeln zu erkennen war -  flog mehrmals über die Köpfe der Besucher hinweg. Das Tier tat den Besuchern dann sogar den Gefallen, von einem gut einsehbaren abgestorbenen Ast aus seinen Gesang vorzutragen. Auch einige Waldschnepfen konnten beobachtet und belauscht werden. Für den romantischen Abschluss der rundum gelungenen Exkursion sorgten die Glühwürmchen im Wald, die trotz der etwas niedrigen Temperatur mit ihren Leuchtsignalen auf Partnersuche gingen.

Der Ziegenmelker, auch Nachtschwalbe genannt. (Foto: NABU / Reufsteck)

 

zurück zum Seitenanfang

__________________________________

Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, Mainz, 15. Juni 2007

Europaweit bedeutsames Fledermausvorkommen dauerhaft geschützt
Heute ging ein gemeinsames Projekt von Bund, Land Rheinland-Pfalz und NABU zum langfristigen Erhalt der Fledermausbestände im Mayener Grubenfeld an den Start. Das Naturschutzgroßprojekt „Mayener Grubenfeld“ umfasst eines der bedeutendsten Fledermausvorkommen Mitteleuropas. Mit 4,6 Millionen Euro wird das 7 Hektar große Gebiet mit seinem verzweigten Stollensystem im früheren Basalt-Untertagebau erworben und bis 2011 als Lebensraum für 15 überwiegend streng geschützte Fledermausarten gesichert und erhalten. Am Projekt „Mayener Grubenfeld beteiligen sich die Ministerien Umwelt und Wirtschaft zu 33 Prozent, der Bund zu 60 Prozent und der NABU als Projektträger zu 7
 Prozent. Das Vorhaben zählt zu den repräsentativen Naturschutzgroßprojekten Deutschlands und wird vom Bundesamt für Naturschutz betreut. Der NABU erhielt für die erste Phase des Projekts den Förderbescheid in Höhe von 580.000 Euro.
Umweltministerin Margit Conrad: „Es handelt sich hierbei um ein Artenschutzprojekt von europäischer Bedeutung. Rheinland-Pfalz nimmt die Verantwortung für eines der größten Fledermausvorkommen wahr. Das Land leistet gemeinsam mit den Projektbeteiligten einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt.“ Die Umweltministerin lobte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Land, Bund, NABU, der Stadt Mayen und des Unternehmens und dankte allen Beteiligten ich für ihren engagierten Einsatz.
“Wir werden uns auch weiterhin intensiv für die Vereinbarkeit von Rohstoffgewinnung und Naturschutzbelangen einsetzen. Wir sehen das Projekt als wichtigen Baustein dieser Politik an und möchten die an unsere Heimat gebundene Rohstoffwirtschaft auch weiterhin in ihrer
 historischen wie gegenwärtigen Form sichtbar machen“, betonte Wirtschaftsminister Hendrik Hering. ?Gerade unsere Region bietet durch die Jahrhunderte währende Rohstoffgewinnung ein großes Potential für Erlebnistouristik - ein Potential, welches wir zum Nutzen der Region
 und zum Wohle der hier lebenden Menschen ausbauen wollen.“

„Der Start des Vorhabens ist eine gute Nachricht für den Naturschutz, denn damit nimmt Deutschland seine internationale Verantwortung für die bedrohten Fledermausarten wahr. Im Vorfeld der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt, bei der Deutschland Gastgeber sein wird, ist dies auch ein wichtiges Signal zur Erhaltung der biologischen Vielfalt an die Staatengemeinschaft“, erklärte Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, Präsident des Bundesamtes für Naturschutz. „Das Vorhaben stellt unter Beweis, dass Artenschutzmaßnahmen nicht zum wirtschaftlichen Niedergang einer Region, sondern zu einer dauerhaften Wertschöpfungssteigerung beitragen können. Entgegen allen Befürchtungen wird der Naturschutz im Rahmen dieses Projektes zum Partner für eine langfristig erfolgreiche Firmenperspektive und den Erhalt von Arbeitsplätzen.“
“Ich freue mich, dass unsere zweijährige intensive Arbeit jetzt mit der Erhaltung dieses bedeutendsten deutschen Fledermausquartieres belohnt wird“, sagt Siegfried Schuch, Vorsitzender des NABU Rheinland-Pfalz. Die Zusammenarbeit zwischen Land, Bund und NABU stelle einen Meilenstein im bundesdeutschen Artenschutz dar.
Die Höhlen entstanden einst durch den Abbau von Basalt. Mit dem Verzicht der Firma MAYKO auf den Abbau des Bierkellers und der Fortsetzung der Produktion an anderer Stelle wurde sowohl ökologischen als auch wirtschaftlichen und sozialen Belangen Rechnung getragen. Die Größe der Vorkommen der einzelnen Fledermausarten zeigt, wie wohl
 sich diese Tiere in dem weit gefächerten Höhlensystem fühlen. Dabei kommt ihnen die sehr beständige Temperatur um die zehn Grad Celsius in den bis zu zehn Meter hohen Höhlen zu gute. Diese war lange Zeit der Grund dafür, dass hier Brauereien ihr Bier gekühlt gelagert haben. Deshalb ist in der Bevölkerung ein Teil der Höhlen auch heute noch als Bierkeller bekannt. In der Überwinterungsphase werden in den teilweise nur sehr schwer zugänglichen Höhlen zwischen 30.000 und 50.000 Tiere vermutet. Fledermausweibchen bilden im Sommer zur Zeit der Aufzucht der Jungtiere so genannte Wochenstuben. Darin ziehen sie ihre Jungen
 gemeinsam groß. Diese Sommerquartiere befinden sich je nach Art nur wenige Kilometer bis zu vielen hundert Kilometern vom Mayener Grubenfeld entfernt. In der Schwarmphase im Spätsommertreffen treffen sich hier dann wieder viele tausend Fledermäuse aus Mitteleuropa und paaren sich. Dabei nützt der Gentausch auch dem langfristigen Überleben der streng geschützten Fledermausarten. Genaue Zählungen sollen über die tatsächlichen Bestände im
 Jahresverlauf Auskunft geben. Erhaltungsmaßnahmen sollen dabei helfen, die Fledermausbestände samt Lebens- und Jagdraum dauerhaft zu schützen. Dauerhafte Markierungen und eine Ausstattung der Tiere mit Sendern können Auskunft darüber geben, in welchem Einzugsbereich die einzelnen Arten in den unterschiedlichen Lebensphasen der Tiere diese Höhlen nutzen. Bisher wurden Nachweise bis nach Belgien und den Niederlanden erbracht. Dafür sind die Fledermausvorkommen im Mayener Grubenfeld auch als Schutzgebiet von europaweiter Bedeutung von der EU-Kommission in Brüssel bekannt gemacht worden.

Herausgeberin: Staatsministerin Margit Conrad. Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei, http://www.mufv.rlp.de/top/home/thema/naturschutz.html

Für Rückfragen: NABU Rheinland-Pfalz, Tel. 06131/14039-0, Kontakt@NABU-RLP.de

Spendenkonto Nr. 291 154 045 bei der Mainzer Volksbank (BLZ 551 900 00)

Kontoinhaber: NABU Rheinland-Pfalz; Verwendungszweck: Fledermausgrossprojekt RLP

Fliegende Bechsteinfledermaus (Foto: Carsten Braun)

 

zurück zum Seitenanfang

__________________________________

 

Jungvögel außerhalb der Nester – nur scheinbar verlassen
NABU: Bitte nicht einsammeln – falsch verstandene Tierliebe

Nun machen die Jungvögel von Amseln, Spatzen und verschiedenen Singvögeln ihre ersten Flug- und Kletterversuche und besorgte Menschen nehmen sich oft übereilt der scheinbar hilflosen Jungtiere an. Viele greifen gleich zum Telefon, rufen beim NABU an oder bringen die Vögel gleich im Naturschutzzentrum Hirtenhaus in Landau-Mörzheim vorbei. Dies ist jedoch falsch verstandene Tierliebe, wie Dr. Nathalie Plum, Leiterin der NABU Regionalstelle Süd in Landau, erläutert. "Bei fast allen Arten verlassen die Jungvögel das Nest, noch bevor sie richtig fliegen können. Sie machen sich durch Bettelrufe bei ihren Eltern bemerkbar und werden noch einige Zeit von den Alttieren in der Umgebung des Nestes versorgt."

Nur bei akuter Gefahr, wenn zum Beispiel ein flügge gewordener Jungvogel in einen Schacht gefallen ist oder auf der Straße sitzt, sollte man ihn vorsichtig in der Nähe des Fundortes an einen geschützten Ort, z.B. auf einen Baum oder in einen geschützten Winkel setzen. Ratsam ist auch, Katzen und Hunde von den Jungvögeln fern zu halten. „Sollte mal ein Fuchs oder ein Marder in der Nacht den Jungvogel holen, so ist das der Lauf der Natur“, so Plum. „Die Jungvögel aber, die auf Kosten von Katzen gehen – selbst wenn diese nur mit ihnen spielen wollen – sind bei der Familienplanung der Singvögel nicht mit eingerechnet“.

Wer sich um den Jungvogel kümmert, sollte in ausreichendem Abstand mindestens einen Tag lang beobachten, ob er versorgt wird oder ob er tatsächlich verlassen ist. Sehr junge Vögel, die kaum Federn haben und die offensichtlich aus dem Nest gefallen sind, können problemlos zurückgesetzt werden. Sie werden wieder angenommen, auch wenn sie angefasst wurden. Vögel besitzen anders als Säugetiere keinen besonders guten Geruchssinn. Mit nach Hause nehmen sollte man Jungvögel besser nicht, raten die Naturschützer, denn die Aufzucht ist sehr schwierig. Oft gelingt es später nicht mehr, die Vögel an ein Leben in Freiheit zu gewöhnen.

„Findet man einen verletzten Vogel, so sollte man einen Tierarzt oder die Pflege- und Auswilderungsstation für Eulen und Greifvögel des NABU in Haßloch kontaktieren“, so Plum. Die Regionalstelle sucht noch Freiwillige, die im Ernstfall einen verletzten Vogel nach Haßloch bringen.

Die beste Hilfe für Tierkinder ist ein naturnahes Umfeld, in dem die Eltern ausreichend Brutmöglichkeiten und Nahrung für ihren Nachwuchs finden und die Jungvögel bei ihren ersten Ausflügen ausreichend Schutz finden, zum Beispiel in dornigen Sträuchern und Hecken. Ein abwechslungsreicher Garten mit vielen einheimischen Kräutern und Bäumen, am besten ohne chemische Schädlingsbekämpfung  und ohne jagende Katzen, ist ein wahres Vogelparadies.

Viele Tipps zum Thema "Vögel im Garten" enthält die gleichnamige Broschüre des NABU.

Kontakt: NABU Regionalstelle Süd, 06341/31628 oder NABU.Sued@NABU-RLP.de

 

Jungvögel - hier Kohlmeisen - im Käfig sollten die Ausnahme bleiben – sie sind Wildtiere und gehören in die Freiheit, wo die Elterntiere sie auch außerhalb des Nests füttern. (Foto: Werner Kern)

 

__________________________________

 

NABU-Jazz mit den „Uffgschdummbd“

„Hinterher soll jeder Frankenthaler wissen, dass es den NABU hier in der Stadt gibt und was er macht“, so die Vision von Manfred Becker, dem Vorsitzenden der Gruppe Frankenthal e.V. im Naturschutzbund. Die Kulturtage als größte Veranstaltung in Frankenthal boten den richtigen Rahmen für diese Mission. Monika Kröber, die zweite Vorsitzende, hatte die Idee, wie man dort in positiver Weise Aufsehen erregen könnte: Durch das Engagement keiner geringeren Band als den „Uffgschdummbd“, die in Pfälzer Mundart beschwingte Bluesstücke vortragen und das Publikum stets mitzureißen wissen. Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Rhein-Haardt wurde dieser Traum auch Wirklichkeit. Am Freitagabend verzogen sich Wind und Regen rechtzeitig, um den Brüdern Hauck und Sohn Dennis einen gut besuchten Auftritt zu bescheren. Zur Einstimmung führte Conny Hauck, Sänger und Frontmann der Band, gemeinsam mit dem NABU-Vorsitzenden Manfred Becker eine spontane Slapstick-Comedy rund um das Thema „Nistkästen“ auf - natürlich „uff Pälzisch“. Hauck entschied sich eindeutig für die Mehlschwalbe als sympathischste Vogelart, da sie pflegeleicht ist und im Gegensatz zu Meise, Kleiber und Hausrotschwanz ihre Nisthilfe selbst reinigt.

Neben dem Ausschank von Wein und Apfelsaft, teils aus eigenem Anbau, informierte die NABU-Gruppe über ihre vielfältigen Aktivitäten in Frankenthal, wie zum Beispiel den Vogelschutz und die Biotoppflege im „Kleinen Wald“. Die Jugendgruppe NAJU machte kräftig Werbung für die „Rallye durch den Kleinen Wald“, die für den Samstag geplant war, aber leider ins Wasser fiel.

 

Die „Uffgschdummbd“ in Aktion (Foto: Nathalie Plum)

 

Bei Interesse an Mitarbeit im Naturschutz: Manfred Becker, Tel. 06233/436436, manfred.becker@nabu-ft.de

Mehlschwalbenprojekt / Nisthilfen: Monika Kröber, Tel. 06353/93073, monika.kroeber@nabu-ft.de

Naturschutzjugend NAJU: Heiko Weissgerber, Tel. 06233/44938, heiko.weissgerber@online.de

 

Fr 29.06.07, 20:15 - 24 Uhr Exkursion des NABU Frankenthal zu den Ziegenmelkern im Haßlocher Wald.

Treffpunkt: vor dem Albert-Einstein-Gymnasium in Frankenthal / 20:40 Uhr bei der Mühle am Waldrand zwischen Haßloch und Geinsheim.

Dauer: ca. 4 Stunden einschl. Fahrzeit. In einer lauen Sommernacht ist es ein unvergessliches Erlebnis, den auffälligen Flug, das Flügelklatschen und den schnarrenden Gesang der Ziegenmelker, auch Nachtschwalben genannt, zu bewundern.

Referent: H. D. Hoffmann. Kontakt: Rainer Schulze, Tel. 06233 / 63341

 

zurück zum Seitenanfang

__________________________________________________

 

Junge Menschen gemeinsam für den Naturschutz

Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres helfen im Forst

Zum Abschluss noch einmal gemeinsam schaffen – so das Anliegen der zehn Teilnehmer des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ), das im August aufs Neue beginnt. Bevor die jungen Leute nach dem Orientierungsjahr ihr Studium oder ihre Ausbildung anfangen und in alle Himmelsrichtungen weiterziehen, wollte Werner Kern vom Naturschutzbund (NABU) Landau gemeinsam mit dem Forstamt Haardt noch einmal einige von ihnen bei praktischen Naturschutzaktionen zusammen bringen. Förster Konrad Gollong leitete die Arbeiten im Wald an: Eine Kirschen- und eine Eichenkultur in Göcklingen und ein Feuchtbiotop in Eußerthal wurden freigestellt und ein Magerrasen am „Hohenberg“ gemäht. Unterstützt wurde er dabei von Forstwirt Stefan Laux, dem ehemaligen FÖJler des NABU Landau. Sogar bei strömendem Regen arbeiteten die jungen Leute tapfer weiter und bauten zwischen Impflingen und Insheim eine Trockenmauer.

Werner Kern stellte den jungen Leute das Naturschutzzentrum Hirtenhaus und das alte Schulhaus in Mörzheim als Unterkunft zur Verfügung und sorgte für das leibliche Wohl. Er dankt den Einsatzstellen, dem Landschaftspflegeverband Südpfalz (Landau), der BUND Kreisgruppe Südliche Weinstraße (Lindelbrunn), der NABU-Gruppe Edenkoben/Maikammer (Gleisweiler) und der Imkerei Friedrich (Mainz), dass sie den FÖJlern die Teilnahme am Workcamp ermöglicht haben. Sein ganz besonderer Dank aber gilt einem Einzelspender, der den Einkauf des Materials erst ermöglichte. In den gelagerten Steinen hatte bereits eine Eidechse ihre Eier abgelegt, diese konnten unbeschädigt in die Mauer integriert werden. Auch die emsige Anwesenheit von Goldlaufkäfer und Tausendfüßler zeigte den jungen Leuten, dass die Mauer als Lebensraum angenommen wird und ihre Arbeit einen Nutzen für die Natur hat.

Als Lohn für die Mühen gab es  jeweils ab dem späten Nachmittag eine gesellige Aktion: Man besuchte gemeinsam die Burg Trifels, mehrere Wein- und Straßenfeste sowie den Wild- und Wanderpark in Silz. Ein Tagesausflug führte die Gruppe nach Straßburg. Hier konnten sich zwei der Teilnehmer, Vincent Anglade und Aurélie Marlier, als Dolmetscher nützlich machen. Seit diesem Jahr sind nämlich auch Teilnehmer aus Frankreich beim Freiwilligen Ökologischen Jahr mit dabei.

 

Bau der Trockenmauer zwischen Impflingen und Insheim. (Foto: Werner Kern)

 

Informationen zum Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) unter http://www.foej-rlp.de

 

zurück zum Seitenanfang

__________________________________________________

 

40 Jahre Naturschutz

Grillfest in Gommersheim zum Jubiläum der NABU-Gruppe Edenkoben/Maikammer

Zum 40jährigen Jubiläum der NABU-Gruppe Gommersheim, die sich jetzt NABU Gruppe Edenkoben/Maikammer nennt, veranstaltete der Naturschutzbund am vergangenen Samstag ein großes Fest an der Grillhütte Gommersheim. Das Wetter spielte glücklicherweise mit, so dass knapp 200 Naturschützer und interessierte Besucher die entspannte Atmosphäre auf dem Grillplatz im Grünen bei einem abwechslungsreichen Programm genießen konnten.

Los ging es früh morgens um sieben mit einer Vogelstimmenwanderung unter der Leitung von David Heilig, an der bereits 15 Frühaufsteher teilnahmen. Belohnt wurden diese durch die Beobachtung junger Pirole am Nest. Beim anschließenden Frühstück wurden bereits die ersten Gespräche geführt und neue gemeinsame Projekte geplant. Bei den beiden „Wiesensafaris“ lernten Kinder und auch Erwachsene die Vielfalt der Pflanzen und Insekten in den angrenzenden Wiesen kennen. Vor jeweils etwa 60 Zuschauern wilderte Franz Grimm, Vorsitzender der NABU-Gruppe, während des  Tages einen Turmfalken, drei Rabenkrähen und eine Waldohreule aus. Die Vögel waren verletzt in die Greifvogelstation des NABU in Haßloch gebracht und dort gesund gepflegt worden. Während einer weiteren Exkursion an den benachbarten Frankensee zeigte Franz Grimm den Besuchern das Areal des geplanten neuen Feuchtbiotops für Amphibien. Auf dem See wurden Haubentaucher, Kormoran, Graureiher und Teichhuhn beobachtet.

Neben zwei Führungen am Vogellehrpfad gab es ganztägig die Möglichkeit, junge Turmfalken in einem Nistkasten an einem Hochspannungsmast durchs Fernrohr zu beobachten und der  Fütterung einer verletzten Fledermaus und junger Igel beizuwohnen. Kinder konnten selbständig Nisthilfen für Vögel und Wildbienen herstellen und als „Andenken“ mit nach Hause nehmen. Am Info-Stand konnten sich die Besucher ein Bild über die Naturschutzprojekte des NABU machen. Ab Mittag wurde gegrillt und als Besonderheit gab es frisch gefangene, geräucherte Pfälzer Forellen. Am Nachmittag sorgte ein Quintett um Thomas Fischer (NABU-Gruppe Neustadt) mit Gitarre, Geige, Akkordeon und Flöte für stimmungsvolle Hintergrundmusik zu Kaffee und Kuchen.

Der Tag schloss mit einer Fledermausexkursion, an der noch einmal 50 Leute teilnahmen.

Der NABU dankt herzliche allen freiwilligen Helfern und Spendern, die dieses Fest ermöglicht haben.

 

 

          Franz Grimm mit einer Waldohreule kurz vor ihrem Flug in die Freiheit.                (Foto: Werner Kern)    

Die musikalischen Neustädter Naturschützer vor der Info-Wand (Foto: Werner Kern)

 

zurück zum Seitenanfang

__________________________________________________

 

Der Pirol dankt dem Naturschutz

Vogelvielfalt und Gottesdienst im Grünen in Mörzheim

Am vergangenen Sonntag trafen sich früh morgens um sieben Uhr 18 Vogelfreunde, um unter der Leitung von Dr. Manfred Niehuis (Universität Landau) und Ulf Janz  (NABU Landau) den Gesängen der Vögel in den Landschaftsschutzgebieten bei Mörzheim zu lauschen. Obwohl die Brutsaison bereits fortgeschritten und die Gesangsaktivität der Vögel entsprechend gering ist, kam die Exkursionsgruppe auf stolze 40 Arten. Niehuis ergänzte seine Ausführungen zur Lebensweise der Vögel um kuriose Anekdoten aus seiner Tätigkeit als Vogelberinger und stellte außerdem aktuelle Forschungsergebnisse zum Zugverhalten der Mönchsgrasmücke vor. Am Rande identifizierte Niehuis, der nicht nur als Ornithologe, sondern auch als Käferexperte bekannt ist, einige interessante Insekten, zum Beispiel den Scheinbockkäfer oder den violetten Laufkäfer. Ulf Janz erläuterte die Bedeutung der vom NABU Landau betreuten Wiesen und Feuchtgebiete für die heimische Natur. Sie bieten den Vögeln und anderen Tieren einen abwechslungsreichen Lebensraum mit ausreichend Nahrung und Nistmöglichkeiten, die sie in der sonst ausgeräumten Landschaft kaum noch finden. Niehuis bestätigte, dass beispielsweise der Pirol früher häufiger anzutreffen war, heute jedoch fast nur noch an den etwas verwilderten, baumbestandenen Bachläufen vorkomme. Vier Reviere dieses seltenen Vogels konnten während der Exkursion festgestellt werden - drei davon liegen auf Flächen des NABU. "Die Vögel zeigen uns, dass unser Naturschutzkonzept erfolgreich ist", freute sich Janz. Beim anschließenden feierlichen „Gottesdienst im Grünen“ an der Mörzheimer Grillhütte taufte Pfarrer Traugott Oerther vor einer Hundertschaft von Kirchgängern bei bestem Sommerwetter gleich drei Kinder.

 

Foto: Pirol beim Nestbau (Foto: NABU/ Hans Pollin)

zurück zum Seitenanfang

__________________________________________________

 

Naturerlebniscamp für Kinder: noch Plätze frei

Di 10.07. - Do 12.07.07, Naturerlebniscamp der NABU Rheinland-Pfalz Regionalstelle Süd auf dem Pfadfinderplatz in Neustadt-Hambach

Das Naturerlebniscamp der NABU Regionalstelle Süd findet dieses Jahr von Dienstag 10.Juli bis Donnerstag 12.Juli auf dem Jugendzeltplatz in Neustadt-Hambach (Nähe Schloss) statt. Ein buntes Programm mit Wanderungen, Spielen und Naturerkundung bringt Kindern von 8 bis 13 Jahren die Natur näher.

Infos und Anmeldung unter 06341 / 31628 oder NABU.Sued@NABU-RLP.de

 

zurück zum Seitenanfang

__________________________________________________

 

Was macht ein Naturtrainer?

Im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) bildet der Naturschutzbund (NABU) in der Vorderpfalz im Rahmen von fünf Praxisworkshops - der erste ist am Mittwoch, 30. Mai, von 9 bis 16 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Birkenheide  - zehn Senioren zu Naturtrainers aus. Über die Projektinhalte sprach Marktplatz regional-Mitarbeiterin Gudula Heugel mit Nathalie Plum (33), der Leiterin der NABU-Regionalstelle Süd in Landau.

Frau Plum, können Sie die Aufgaben eines Naturtrainers kurz beschreiben?          In einem Projekt des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen in Bingen lesen beispielsweise Senioren in Kindergärten regelmäßig Geschichten über die Natur, Tiere uns Pfalzen vor. Senioren und Geschichten sind bei Kindern und Erziehern sehr beliebt. Es geht aber nicht nur darum, Wissen über die Natur zu vermitteln, sondern auch abstrakte Zusammenhänge begreifbar und erfahrbar zu machen. Etwa was Energieerzeugung, Abfallwirtschaft , Kreisläufe in der Natur und im Haushalt angeht. Deshalb machen die Naturtrainer mit den Kindern Spiele, Bastelaktionen und Ausflüge in der Natur.

Können sich auch jüngere Menschen bewerben?                                                              Ja. Wichtig ist , dass die Teilnehmer ab 2008 vormittags Zeit haben, in den Kindertagesstätten etwa einmal wöchentlich oder monatlich oder alle zwei Wochen mitzuarbeiten.

Welche Voraussetzungen muss ich als Teilnehmer mitbringen? Muss ich beispielsweise alle Vögel kennen?                                                                            Niemand muss alle Vögel kennen. Wir raten den Teilnehmern, sich stetig fortzubilden, etwa bei einer unserer NABU-Vogelexkursionen in der Region. Eine Voraussetzung ist aber das Interesse an Natur und Umwelt. Wünschenswert ist eine nähere Beschäftigung mit einem Bereich im Vorfeld, zum Beispiel Wildkräuter, denn die "Wilde Küche" ist ein wichtiges Thema der Workshops. Wichtig ist ein Gespür für Kinder. Pädagogische Grundlagen hierzu werden in den Workshop vermittelt.

Müssen bestimmte Verpflichtungen übernommen werden?                                         Wer die Ausbildung macht, sollte auch bereit sein, das Gelernte ab 2008 in einer Kindertagesstätte anzuwenden.

Werden die Arbeitsstunden honoriert?                                                                              Nein, der NABU ist ein Ehrenamtsverband und baut auf die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Entstehen dem Bewerber Kosten? Ist ein Beitritt zum NABU erforderlich?         Auslagen für Fahrten, auch zu den Workshops, und für die Anschaffung von Material werden auf Wunsch in voller Höhe erstattet. ein Beitritt ist wünschenswert, da bei einer Mitgliedschaft die Versicherung des NABU bei Unfällen greift.

Wohin wenden sich Interessierte?                                                                                        Wer an den Workshops teilnehmen will, wendet sich an die NABU-Regionalstelle Süd in Landau. Telefon 06341 / 31628. Wer sich bei unseren Naturschutzprojekten engagieren will, den nehmen wir gerne als Mitglied bei uns gerne auf.

Quelle: Marktplatz regional

zurück zum Seitenanfang

__________________________________________________

 

Copyright:
Fotos von diesen Seiten können nur dann genutzt werden, wenn als Autor der NABU genannt wird.

Hinweis:
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Wir betonen ausdrücklich, dass wir auf die Gestaltung und die Inhalte der verlinkten Seiten keinerlei Einfluss haben. Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Seiten und machen uns ihre Inhalte nicht zu Eigen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Diese Erklärung gilt für alle auf unseren Seiten angebrachten Links zu fremden Seiten.

 

NABU Rheinland-Pfalz   Regionalstelle Süd im Naturschutzzentrum Hirtenhaus
Brühlstr. 21
76829 Landau i.d. Pfalz
Tel. 06341/31628
Fax: 06341/3526
e-mail:
  Kontakt

Bankverbindung NABU Südpfalz

 

Sparkasse SÜW
Kto. 35 120 047
BLZ 548 500 10
 

VR Bank Südpfalz
Kto. 33 077 43
BLZ 548 625 00

zurück zum Seitenanfang


NABU Rheinland-Pfalz Regionalstelle Süd im Naturschutzzentrum Hirtenhaus

 

 

Brühlstr. 21
76829 Landau i.d. Pfalz
Tel. 06341 / 31628
Fax: 06341 / 3526
e-mail: Kontakt

letztes Update:   20.12.07, Uwe Wittner

 

 

Mitglied werden

 

 


Fordern Sie unser Faltblatt an!                Tel. 06341 / 31628,      e-mail: Kontakt     Wenn Sie das darin enthaltene Formular zur Anmeldung nutzen, kommt Ihr Beitrag direkt dem Naturschutz in der Südpfalz zu Gute! Oder kommen Sie direkt  in Landau-Mörzheim vorbei und belohnen Sie sich mit einem Geschenk aus dem Hirtenhaus!

 



NABU Rheinland-Pfalz  Der NABU ist mit 385.000 Mitgliedern der größte Naturschutzverband in Deutschland und mit seiner Gründung im Jahr 1899 auch der Älteste. In jedem Bundesland ...(weiter)..

 

 
 
  Startseite
  Termine
  Pressemeldungen
  Jobbörse
  NABU-Gruppen
  Hochschulgruppe
  Kinder & Jugend
  Artenschutz
  NABU-Produkte
  Naturtrainer
  Wassertrainer
  Links
  Impressum