Stadt Land Frosch

Kinderfest des NABU Ludwigshafen am 10. Juni 2017

Bild: Elke Hennighaus
Bild: Elke Hennighaus

Wie wird eine Kaulquappe zum Frosch? Wann kann ich Feuersalamander draußen sehen? Und was waren nochmal die Unterschiede zwischen Reptilien und Amphibien?

Diesen Fragen gingen am Samstag, dem 10. Juni bei strahlendem Sonnenschein die Teilnehmer des NABU-Kinderfestes im Maudacher Bruch nach. Bei einer Amphibien-Ralley konnten sie auf spielerische Art viel über die Lebensweise von Fröschen, Kröten, Unken und Salamandern lernen. Es wurden Steckbriefe erstellt, Frösche gebastelt, und die einzelnen Entwicklungsstadien eines Frosches nachgespielt. Beim Frosch-Staffellauf mit Schwimmflossen probierten die Kinder dann aus, wie sich ein Frosch fortbewegt und seine Nahrung erbeutet. Auch der Herausforderung, als Frosch nicht selbst als Storchen-Nahrung zu Enden, wurde sich gestellt.

Auch für das Wohl der Familien war gesorgt: Eltern, Großeltern und Patentanten konnten das bunte Treiben von ihrem Schattenplatz aus bei Kaffee und Kuchen beobachten.

Am Ende wurden die 12 frisch gebackenen Amphibienforscher dann mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

Infos zu weiteren NABU-Aktionen für Kinder in Ludwigshafen


Mit dem NABU auf NachtnaTour

Naturerlebniscamp im Pfälzer Wald

Foto: Kerstin Schnücker
Foto: Kerstin Schnücker

Was ist eine große Hufeisennase? Welches nachtaktive Tier ist auch als Weißkehlchen bekannt? Und was haben Fledermäuse mit Wildblumen zu tun? Diesen und anderen Fragen, rund um die nachtaktiven Bewohner des Waldes, gingen die Teilnehmer des NABU Naturerlebniscamps in Rinnthal am 16. Und 17. Juni auf den Grund. Schon tagsüber fanden die Kinder spielerisch viel über die Lebensweise von Igeln, Fledermäusen, Wildschweinen und Eulen heraus. Auch Insektenhotels wurden gebastelt, um die Nahrungsgrundlage der Fledermäuse im eigenen Garten zu sichern. Nach einem Abendessen am Lagerfeuer ging es dann auf „NachtnaTour“. Auf einer Lichtung im Wald konnten Fledermäuse beobachtet und ihre Rufe mit dem Bat-Detektor belauscht werden. Ebenfalls zu hören war das „Schuhu“ des Waldkauzes und das Bellen der Rehböcke. Auch ein paar Glühwürmchen beleuchteten dann den Weg zurück zum Zelplatz. Am nächsten Morgen konnten die Kinder noch Ihre Lieblings-Nachttiere basteln oder Samenkugeln mit Wildblumensamen zur ökologischen Aufwertung des eigenen Gartens herstellen, um diese dann mit nach Hause zu nehmen.


Blühende Vielfalt in der  Weinbergslandschaft

NABU Landau-Land engagiert sich für naturnahe Blühflächen

Margere  Zeiten für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge: durch den Rückgang blühender Flächen in landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten, finden die wichtigen Bestäuber immer weniger Nahrung.

In Walsheim hat sich daher die NABU-Gruppe Landau Land zusammen mit Winzern und Gemeinde dafür eingesetzt, das ökologische Potenzial von Ausgleichsflächen besser zu nutzen. Die Flächen sollen anstatt mehrmals jährlich nur noch einmal im Frühjahr gemäht werden.

„Diese Art der Pflege, wirkt sich positiv auf den Artenreichtum aus.“ freut sich Rolf Schmitt von der NABU Arbeitsgruppe Walsheim. Auf der Wiese versorgen bis in den Herbst hinein Schafgarbe, wilde Möhre, Hornklee, Flockenblume und Disteln viele Insekten mit Nektar. Dadurch, dass die Blumen nicht abgemäht werden, können sie Samen bilden, die wiederum Tieren wie dem bunten Distelfinken als wertvolle Nahrung dienen. Mit ihrem hohen Bewuchs bietet die Fläche außerdem einen Rückzugsort für viele Tiere wie Rehe, Hasen und bodenbrütende Vögel. Im Winter dienen die hohlen Pflanzenstengel dann als Winterquartier für zahlreiche Wildbienen.

 Auch die farbenprächtige Wespenspinne hat auf der Fläche ihr zu Hause gefunden. Inmitten der gelb-grünen Wiese ist sie hervorragend getarnt und kann ihrer bevorzugten Beute auflauern: Heuschrecken. Sie ist auf solche Wiesen, die während des Sommers nicht gemäht und außerdem wärmebegünstigt sind angewiesen. Für den Menschen ist die Spinne trotz ihres imposanten Erscheinungsbildes übrigens völlig ungefährlich.


Wo die wilden Tiere wohnen

Naturerlebniscamp des NABU in Rinnthal

Welche Tiere wohnen im Wald? Wie kann ich sie beobachten und ihre Spuren lesen? Und was tue ich, wenn plötzlich so ein wildes Tier an meinem Zeltplatz auftaucht?

 

Diesen Fragen stellten sich am Wochenende vom 27.- 28. Mai die Teilnehmer des Naturerlebniscamps der NABU Regionalstelle Süd im Tal der Generationen in Rinnthal. Die 17 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren fanden bei strahlendem Sonnenschein heraus, wie man Vögel mit dem Fernglas beobachtet und am Gesang erkennt und welche Spuren Tiere hinterlassen. Auch das Anschleichen, um Tiere aus der Nähe beobachten zu können wurde geübt.

Einige der wilden Waldbewohner ließen sich nicht lange bitten, sich zu zeigen. Und so musste das Programm kurzfristig geändert werden als ein junges Reh in der Nähe des Zeltplatzes nach seiner Mutter rief. Die Gruppe zog sich zu einer spontanen Wanderung vom Zeltplatz zurück, um dem Reh die Möglichkeit zu geben, sein Junges zu versorgen.

Doch auch danach blieb noch genug Zeit für eine Waldrallye und gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer mit Stockbrot.


Schafschurfest in Dernbach

Familienfest mit Beteiligung des NABU

Am Sonntag, den 29. Mai 2016 fand das zweite Dernbacher Schafschurfest statt.

Auf dem gutbesuchten Fest wurde den Besuchern auf anschauliche Weise die ökologische Bedeutung der Offenhaltung von Flächen durch Beweidung nähergebracht.  

Wie vielerorts war auch die Kulturlandschaft um Dernbach einst viel stärker von Streuobstwiesen und Beweidung geprägt. Durch die Initiative von Tierhaltern und Freiwilligen der Ortsgemeinde Dernbach wurden in den letzten Jahren Flächen im Randbereich des Ortes wieder entbuscht. Die NABU Gruppe Annweiler/Hauenstein übernahm die Pflege eines mehrere Hektar großen Wiesenbereichs am Osthang des Dernbachtals. Die Wiesen werden durch Schafe und Pferde beweidet. In Kooperation mit dem BUND soll eine verbesserte Vermarktunssituation für das geerntete Obst geschaffen werden.

Und so war auch der NABU mit einem Stand auf dem Schafschurfest vertreten und informierte zur ökologischen Bedeutung der Streuobstwiesen als Lebensraum mit einer hohen Biodiversität. Claus Börner, einer der Initiatoren des Festes stellte unserer Gruppe gelungene Aufnahmen von Vögeln zur Verfügung, die im Projektgebiet ihren Lebensraum gefunden haben. Zu ihnen gehören die Haubenmeise und der Stieglitz, der vom NABU als Vogel des Jahres 2016 gewählt wurde. Inge Imhoff präsentierte den zahlreichen interessierten Gästen Wissenswertes zu den Lebensgewohnheiten der Vögel. Anschließend gab es eine geführte Wanderung zu den Dernbacher Streuobstwiesen. (23.06.2016)

Fotos: Simeon Imhoff


Kinderakademie der NAJU Ludwigshafen

Ferienfreizeit im Maudacher Bruch war voller Erfolg

In der ersten Woche der Herbstferien 2015 begaben sich 15 wissbegierige Kinder zwischen 7 und 10 Jahren mit der NAJU auf Entdeckungstour in den Maudacher Bruch. Jeden Tag stand ein anderes Thema im Mittelpunkt. Dazu standen dann jeweils spannende Aktionen auf dem Programm und es gab eine Menge Wissenswertes und Interessantes zu erkunden. Die Kinder bauten ihre eigene Futterstation für Vögel, untersuchten Greifvogel-Gewölle, lernten die Fraßsspuren der Haselmaus bestimmen, besuchten das Wasserwerk und erfuhren, was es mit dem Klimawandel auf sich hat. Spiel und Spaß kamen natürlich auch nicht zu kurz.
Wer die Freizeit verpasst hat, kann mit der NAJU Kindergruppe auf Entdeckungsreise in die Natur gehen.

NAJU Kindergruppe Ludwigshafen
Zeit: Mittwoch von 17:30 - 19:00 Uhr, alle 14 Tage
Ort: Klassensaal der Grundschule Niederfeld, Niederfeldstr. 1, 67065 Ludwigshafen; im Sommer im Maudacher Bruch, Ecke Kallstadter- und Abteistraße

Kontakt: Elke Hennighaus, Tel.: 0621/518314, Mail: ludwigshafen[at]naju-rlp.de

Vögel beobachten im Maudacher Bruch (Foto: Carmen Schauroth)
Vögel beobachten im Maudacher Bruch (Foto: Carmen Schauroth)

Fledermausnacht für Kinder

NABU-Aktion mit Übernachtung im Tal der Generationen

Herbstzeit ist Schwarmzeit – zumindest bei den Fledermäusen. Doch was bedeutet das eigentlich? Bei der Fledermausnacht der NABU Regionalstelle Süd und der NABU-Gruppe Annweiler/Hauenstein hatten 20 Kinder Gelegenheit, dies heraus zu finden und sich mit den geheimnisvollen Flattermännern zu beschäftigen. Dafür bauten sie an einem Wochenende Mitte September 2015 ihre Zelte im Tal der Generationen in Rinnthal auf. Da Fledermäuse nachtaktiv sind und sich erst zeigen, wenn es dunkel wird, durften die Teilnehmer ausnahmsweise einmal richtig lange wach bleiben. Bevor die Dämmerung einbrach, nutzten sie die Zeit, um bei einer Rallye eine Menge über Fledermäuse zu lernen. Dabei erfuhren sie auch, dass die meisten unserer einheimischen Fledermausarten vom Aussterben bedroht sind. Um ihnen zu helfen, bauten die Kinder unter Anleitung der Naturschützer Fledermauskästen aus Holz, die sie zu Hause im Garten oder an der Hauswand aufhängen können. Die Kästen dienen den Fledermäusen als Tagesquartier.

Dann endlich konnte es losgehen. Mit so genannten Fledermausdetektoren liefen die Kinder in Kleingruppen durch den Wald und versuchten, die Rufe der Tiere einzufangen. Erst einmal hörten sie überhaupt nichts. Aber die Wanderung durch den stockdunklen Wald war Abenteuer genug. Als sie am Bahnhof von Rinnthal wieder aus dem Wald heraus kamen, erklangen aus den Detektoren plötzlich die ersten Geräusche. Besonders unter den Laternen knatterte und klickte es laut aus den Geräten. Das waren eindeutig die umgewandelten Ultraschall-Rufe von Fledermäusen! Im künstlichen Licht der Straßenbeleuchtung gibt es besonders viele Insekten, die Leibspeise der Fledermäuse. Deshalb konnten die Fledermäuse hier nicht nur gehört, sondern sogar im Flug beobachtet werden. Den ganzen Weg durchs Dorf zurück ins Tal wurde die Gruppe von den Rufen der Fledermäuse begleitet. Die Ruffrequenz ließ vermuten, dass es sich bei den meisten Tieren um Zwergfledermäuse handelte.

Zurück am Zeltplatz erwartete die Kinder ein gemütliches Lagerfeuer und ein Fledermausfilm im „Freilichtkino“. Wer anschließend noch hungrig war, durfte sich ein leckeres Stockbrot über dem Feuer backen. Erst nach Mitternacht krabbelten die letzten Kinder in ihre Zelte, während die Fledermäuse weiter schwärmten.

Foto: C. Schauroth
Foto: C. Schauroth

Wassertrainerinnen auf der Landesgartenschau

Neue Station des Wasserparcours eingeweiht

Vom 3. bis 5. Juli 2015 präsentierten die Wassertrainerinnen ihre beiden neuen Versickerungsmodelle auf der Landesgartenschau in Landau. Kinder und Erwachsene, die den Wasserparcours des Umweltministeriums absolvierten, konnten an der Station der Wassertrainerinnen verfolgen, was mit dem Regenwasser passiert, wenn es auf unterschiedliche Oberflächen gelangt. Einmal sollte es auf eine versiegelte Fläche mit Straßen, Häusern und Asphalt regnen und einmal auf einen natürlichen Boden. Da das ganze Wochenende über hochsommerliche Temperaturen herrschten und kein Regen in Sicht war, halfen die Kinder mittels kleiner Gießkannen nach. Bei der versiegelten Fläche floß das Wasser sehr schnell an der Oberfläche ab und gelangte in die Kanalisation bzw. in den nächsten Bach. Bei kräftigem "Gießen" lief es schnell über und demonstrierte eine Überschwemmung. Bei dem anderen Modell konnte das Regenwasser fast vollständig versickern und wurde im "Boden" (verdeutlicht durch einen Schwamm) gespeichert.


Was kreucht und fleucht denn da?

NAJU-Kinderfest in Ludwigshafen zum Tag der Artenvielfalt

Am Samstag, den 30. Mai 2015 fand bei schönem Sommerwetter das NAJU-Fest im Maudacher Bruch statt. 16 Kinder beschäftigen sich an verschiedenen Stationen mit dem Thema Artenvielfalt. Sie untersuchten, welche Tiere und Pflanzen am Waldrand leben, spielten das Leben der Bienen nach, bauten Samenbomen und lernten die Stimmen der Vögel kennen. Außerdem gab es eine Kräuterstation und ein Quiz, bei dem die Kinder ihr Wissen testen konnten. Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Bei einer Amphibien-Staffel hieß es, sich ganz schnell in einen Frosch zu verwandeln und mit Taucherflossen und Faschings-Tröten auf Insektenjagd zu gehen. Dabei kam natürlich kein Insekt zu schaden, denn es handelte sich um kleine Insektenbilder, die mittels doppelseitigem Klebeband an der Tröte kleben blieben. Alle Teilnehmer erhielten zum Schluss eine Urkunde und ein kleines Vogelbuch.


Taumelkäfer und Bachflohkrebs

Erster Aktionstag der Wassertrainer in Klingenmünster

In der Bootswerkstatt (Foto: C. Schauroth)
In der Bootswerkstatt (Foto: C. Schauroth)

Es war sozusagen das „Gesellenstück“ der Wassertrainer, die in 2013/14 von der NABU-Regional-stelle Süd ausgebildet wurden: Als Abschlussarbeit organisierten sie ein Wasserfest für Kinder auf dem Gelände der Kaiserbacher Mühle in Klingenmünster. Bei verschiedenen Aktionen und Spielen brachten sie den 20 jungen Teilnehmern das Thema Wasser und seine Bedeutung für Mensch und Natur näher. Im Mittelpunkt stand das Ökosystem Fließgewässer mit seinen Bewohnern. Die Kinder untersuchten ein Stück des nahe gelegenen Kaiserbaches und lernten verschiedene Wasserlebewesen kennen. Mit Keschern und Lupen tauchten sie in die faszinierende Welt von Taumelkäfern, Bachflohkrebsen und Libellenlarven ein. Objekte die mit dem bloßen Auge kaum erkennbar sind besiedeln unsere Bäche und zeigten den Kindern die Vielfalt dieses einzigartigen Lebensraumes. Auch im Froschhaus von Harry Winkler standen sich Kinder und Wassertiere Auge in Auge gegenüber. Nur waren diese Tiere deutlich größer. Erdkröten, Laubfrösche, Unken und alle weiteren einheimischen Amphibienarten sind dort zu bestaunen. Wer mutig war, durfte sich sogar den schwarz-gelben Feuersalamander über die Hand laufen lassen. Aber auch die Kreativität kam nicht zu kurz. So gab eine Bootswerkstatt, in der kleine Kähne aus Naturmaterial gebastelt und anschließend zu Wasser gelassen wurden. Für die Kinder war der Aktionstag ein schöner Start in die Sommerferien. Die Wassertrainer hingegen freuten sich über ihre – sehr gelungene – erste eigene Veranstaltung. In den vorangegangenen Monaten hatten sie in 8 Workshops von den Umweltpädagogen und Ökologen des NABU viel über Wasser gelernt. Vor allem aber bekamen sie Anregungen und Ideen, wie sie ihre Begeisterung der jungen Generation weiter geben können. Spiele, Experimenten und kleinen Projekte wurden im Laufe der Ausbildung ausprobiert und auf Praxistauglichkeit getestet. Nun warten bereits die nächsten Aktionen auf die Wassertrainer. (26.07.2014)


Gefahrlos über die Strasse

Amphibienzaun mit Schülern aufgebaut

Der Teich am Geilweilerhof bei Siebeldingen ist seit Jahren Laichgewässer für Amphibien. Die Tiere wandern in den ersten milden Frühlingsnächten aus ihrem Winterquartier dorthin, um sich zu paaren. Vor allem die Erdkröten scheinen es dabei nicht besonders eilig zu haben. Sie sind noch etwas geschwächt, als wechselwarme Tiere bei verhältnismäßig kühlen Temperaturen weniger aktiv und ohnehin etwas langsamer als ihre springenden Verwandten. Dennoch kennen sie ihr Ziel genau und können mehrere Kilometer zurücklegen, um das Gewässer zu erreichen, indem sie sich selber einmal aus einer kleinen Kaulquappe entwickelt haben. Ein Teil der Population hat den Winter im nördlich an die Weinberge angrenzenden Wald verbracht. Diese Tiere müssen die L 507 zwischen Albersweiler und Frankweiler überqueren. Ein gefährliches Unterfangen. Für viele von ihnen endet hier die Reise. Sie werden von einem Auto erfasst und überfahren. Um das zu verhindern, bauen wir jedes Jahr einen Amphibienschutzzaun auf. Durch den Zaun landen die Kröten nicht mehr auf der Straße, sondern in speziell dafür in den Boden eingelassenen Eimern. Morgens und abends werden die Eimer von ehrenamtlichen Helfern kontrolliert und die Kröten zum Teich gebracht. Dieses Jahr bekamen wir beim Aufbau des Krötenzauns Unterstützung von der St. Laurentius Förderschule in Herxheim. Fünf Schüler und ihre Betreuer packten tatkräftig mit an, befestigten die Eisenstangen und verankerten den Zaun im Boden. Die praktische Arbeit an der frischen Luft machte allen viel Freude und so war sie in nur vier Stunden geschafft. Als hätten sie es geahnt, waren bereits am nächsten Morgen die ersten Kröten in den Eimern. 7 Männchen und 18 Weibchen zählte Helferin Elfi Petillon. Doch das ist erst der Anfang. Mehrere Hundert Tiere werden jedes Jahr eingesammelt. Der Zaun deckt nur den wichtigsten Bereich der Amphibienwanderung ab. Leider lässt sich nicht verhindern, dass an anderer Stelle einzelne Kröten auf die Straße laufen. Wir bitten Autofahrer, auf der L 507 langsam und besonders rücksichtsvoll zu fahren, um Helfer und Tiere nicht zu gefährden. (26.02.2014)

Schüler der St. Laurentius Förderschule und weitere Helfer (Foto: R. Mandery)
Schüler der St. Laurentius Förderschule und weitere Helfer (Foto: R. Mandery)

Hochbeetpaten besichtigen Bio-Gemüsehof

Abschlußveranstaltung des Projektes "KinderGartenpaten 2013"

14 Kitas haben sich in diesem Jahr an unserem Projekt KinderGartenpaten beteiligt. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Paten haben die Erzieher und Erzieherinnen an 3 Workshops teilgenommen, ein Hochbeet aufgebaut und dieses mit den Kindern bepflanzt und gepflegt. Schnell stellte sich heraus, dass die Kinder mit großer Begeisterung säen, Pflänzchen vorziehen, beobachten, staunen und Verantwortung übernehmen. So wurden aus wenigen Brettern, Schrauben und etwas Substrat im Laufe des Sommers zahlreiche grüne Gemüseparadiese. Anfang Dezember haben wir die Einrichtungen und Paten auf den Biohof Gensheimer in Offenbach / Queich zu einer Führung eingeladen. Herr Gensheimer zeigte uns seinen Hof und berichtete sehr anschaulich über die verschiedenen Betriebsabläufe, Kulturen und Vermarktungsstrategien. Als kleine Anerkennung für ihr Engagement erhielten die Teilnehmer zum Abschluß eine Urkunde. Das Projekt wird im nächsten Jahr fortgesetzt. (6.12.2013)

Hochbeetpaten und Erzieherinnen auf dem Biohof Gensheimer (Foto: E. Freudenmacher)
Hochbeetpaten und Erzieherinnen auf dem Biohof Gensheimer (Foto: E. Freudenmacher)