Amphibien und Reptilien

Amphibienschutzzäune für Erdkröten, Frösche und Molche - Helfer gesucht!

Grasfrösche (Foto: K.H. Fuldner)
Grasfrösche (Foto: K.H. Fuldner)

Zum Schutz von Erdkröten und anderen Amphibien stellen wir im Frühjahr, während der Zeit der Amphibienwanderung, Schutz- zäune entlang von Verkehrswegen auf. Die Amphibienzäune werden von Freiwilligen betreut, die Sammeleimer regelmäßig geleert. Diese Aktionen finden an folgenden Orten statt: Kaiserbachermühle (Ansprech- partner: Gerhard Wisser, NABU Landau-Land), Landau (NABU Regionalstelle Süd), Annweiler-Gräfenhausen (Elisabeth Freudenmacher, NABU Annweiler/Hauen- stein), Frankweiler (NABU Regionalstelle Süd), Schwegenheim (Herbert Magin, NABU Lingenfeld), Kaltenbrunnertal (Martin Grund, NABU Neustadt), Fachklinik Eußerthal (NABU Regionalstelle Süd). Im Bienwald und in Landau-Mörzheim ist aufgrund der Straßenführung das Aufbauen von Krötenschutzzäunen nicht möglich. Daher werden die Tiere jeden Tag per Hand über die Straße gebracht. In Mörzheim, Landau und Arzheim wurden Kleingewässer für Amphibien und Libellen angelegt. Für die Betreuung der Amphibienschutzzäune suchen wir jedes Jahr freiwillige Helfer. Wenn Sie uns unterstützen möchten, rufen Sie einfach bei der Regionalstelle an (Tel.: 06341-31628) oder schicken Sie uns eine Mail an NABU.Sued[at]NABU-RLP.de


Tümpel für Gelbbauchunken

Gelbbauchunke (Foto: NABU)
Gelbbauchunke (Foto: NABU)

Im Rahmen des Projekts "Naturschutz & Kirche gemeinsam für das Leben" legten Arno Laux (NABU Landau-Land, Arbeitskreis Eschbach) und Nathalie Plum (NABU-Regionalstelle) gemeinsam mit Messdienern der Pfarrgemeinden in Landau- Land sowie einigen Studierenden aus der NABU Hochschulgruppe Landau, Wasserlöcher für die seltene Gelbbauchunke am Haardtrand (NSG-Haingeraide) an. Darüber hinaus wurde der Steinbruch in Frankweiler durch Entfernung von Gehölzen und die Anlage kleiner Gewässer wieder als Lebensraum für die Gelbbauchunke hergerichtet. Das Projekt wurde von der Kreisverwaltung SÜW, der SGD Süd und dem Forstamt unterstützt. 


Wiederansiedlung von Sumpfschildkröten (Emys orbicularis)

Sumpfschildkröte (Foto: H. Pollin)
Sumpfschildkröte (Foto: H. Pollin)

Nach 60-jähriger Abwesenheit siedelt der NABU die heimische Sumpfschildkröte in Rheinland-Pfalz wieder an. Nachdem die letzten Tiere in den 1940er Jahren aus einem Weiher bei Edigheim entnommen wurden, soll nun die Rückehr im Bobenheim-Roxheimer Altrheingebiet erfolgen. Der NABU setzte dazu 2008 die ersten zehn Tiere im Beisein von einigen Schaulustigen, des Präsidenten der SGD Süd, Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, der Leiter der Abteilung Bauen und Umwelt des Rhein-Pfalz-Kreises, Heribert Werner, und dem Gemeindebürgermeister Manfred Gräf in einem besonders geeigneten Altrhein des Gebietes aus. Ein Jahr später wurden weitere 10 Sumpfschildkröten in die Freiheit entlassen. Kooperationspartner des Projektes sind u.a. die NABU-Gruppe Heidewald (Ansprechpartner Walter Gramlich) und SEA LIVE Speyer. Mehr zum Projekt


Schlingnatter

Schlingnatter (Foto: F. Grimm)
Schlingnatter (Foto: F. Grimm)

Am Haardtrand und in Büchelberg werden zahlreiche Trockenmauern angelegt, die einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten als Unterschlupf und Lebensraum dienen - unter anderem auch der seltenen Schlingnatter.